Prostyle Cycle Camp mit TUI Cruises Logbuch #5: Traumtour auf Teneriffa

Prostyle Cycle Camp mit TUI Cruises Logbuch #5: Traumtour auf Teneriffa

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Blog: Was für ein Tag beim Prostyle Cycle Camp auf Teneriffa. Zwar warteten heute wieder der eine oder andere Höhenmeter, der manchem am inzwischen vierten Tag durchaus weh tat, doch entschädigte ein atemberaubender Ausblick und bilderbuchreife Panoramen für jeden einzelnen Tropfen Schweiß.

Der Start in den Tag war so entspannt wie auch in den vergangenen Tagen: Nachdem wir uns an einem der zahlreichen Frühstücksbuffets für die Tour gewappnet hatten, traf man sich um 9:00 Uhr am Pier und rollte um 9:30 Uhr gemütlich zusammen los.

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Ursprünglich war für den heutigen Tag eine Tour auf den berühmt-berüchtigten Teide geplant, doch nahmen die Prostyle-Guides bereits vor längerem davon Abstand. Zum einen heißt es bereits um 17:30 Uhr heute wieder ‚Alle Mann an Bord‘ und zum anderen sind die Beine doch bei einigen Teilnehmern inzwischen ganz schön schwer – kein Wunder, immerhin kamen in den vergangenen drei Tagen gut 5.000hm zusammen.

Die Alternativroute führt über gut 70km und etwas mehr als 1.000hm in das Innere der Insel. Darüber hinaus gab es heute auch eine ‚Cappuccino-Gruppe‘, die gemütlich zum Strand und zurück radelte – für diejenigen standen überaus entspannte 30km auf dem Programm.

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Wir hatten heute wie bereits auf Madeira auch wieder ein Begleitfahrzeug zu Verfügung, das nicht nur Verpflegung in Form von Gels, Riegeln und Wasser mitführte, sondern auch für tolle Gelegenheiten zum Fotografieren sorgte. Nach wenigen Kilometern passierten die Fahrer die Stadtgrenze von Santa Cruz und ziemlich genau in diesem Moment ging es dann auch bereits Berg auf.

Auch wenn der Anstieg heute ähnlich lang war wie jener auf Madeira vor einigen Tagen, ging es heute mit selten mehr als 10% deutlich weniger steil zu. Das schmale Sträßchen schlängelte sich die grüne Erhebung nach oben und bot an beinahe jeder Kehre einen wirklich atemberaubenden Blick hinunter zur Küste.

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Der Schweiß floss auch wegen des strahlenden Sonnenscheins in Strömen, doch als dann die gesamte Gruppe an der Spitze angekommen war und vom Aussichtspunkt hinunter in das endlose Grün des Tals blickte, waren die Anstrengungen schnell vergessen.

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Ohnehin war heute und auch gestern bereits schön zu beobachten, wie sich die einzelnen Gruppen im Teilnehmerfeld gefunden haben. Da wird gewitzelt, angefeuert, gepusht, gebremst – die vergangenen Tage haben zusammengeschweißt und sicherlich die eine oder andere Freundschaft hervorgebracht.

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Von der Spitze führte dann eine mäßig steile Abfahrt hinunter in das Tal von La Laguna. Hier war jedoch durchaus Vorsicht geboten, da die Straße teils ganztägig im Schatten liegt und mit Moos überzogen ist: Akute Rutschgefahr! Glücklicherweise kamen alle Teilnehmer heil und sturzfrei hinunter.

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Unten angekommen führte die Tour in die lebendige Universitätsstadt La Laguna. In einem der vielen kleinen Sträßchen der Altstadt gab’s zur Belohnung und zum Tourabschluss Kaffee, Espresso, Kuchen und andere Köstlichkeiten. Die Stimmung war bestens ob des äußerst gelungenen Tages.

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Das Nachmittagsprogramm auf der Mein Schiff 4 war äußerst entspannt und zur Auswahl standen wahlweise Pool, Sauna, Schwimmbad, Sonnendeck oder oder… Am Abend versammelten sich nochmals knapp 20 Teilnehmer in einem der Konferenzräume wo es einen kleinen Filmabend gab. Eine halbstündige Reportage über die Tour Transalp ließ den einen oder anderen Mund offenstehen.

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Morgen wartet dann auch schon die letzte Etappe: Es geht nach Fuerteventura, die Insel des Windes – nicht umsonst ein beliebter Trainingsort für viele Triathleten. Auch hier wird es zwei Strecken zur Auswahl geben – 110 oder 80km über flach-welliges Terrain werden sicherlich einen hochgeschwindigkeits-Finale für das Prostyle Cycle Camps bereiten.

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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