Test Hebie Schutzfinger: Sinnvolle Verlängerung fürs Schutzblech

Test Hebie Schutzfinger: Sinnvolle Verlängerung fürs Schutzblech

Test Hebie Schutzfinger: Die kleinen Dinge sind es, die die großen optimieren. Auch beim Radfahren. Für Alltagspendler und Tourenfahrer beispielsweise ist die Welt in Ordnung, wenn sie bei Regen nicht nass werden. Auch nicht von unten. Schutzbleche sind aber oft so kurz, dass Pfützen zu Fußduschen werden; die neuen Schuhe fürs Büro sind schnell versaut.

 

701_SCHUTZFINGER_angebautDa kommt der Schutzfinger von Hebie ins Spiel. Er verlängert den Radschützer nicht nur wie ein Spritzlappen: Er wird nach unten breiter und dadurch, dass er hart bleibt gegen Fahrtwind und Spritzdruck, sorgt er auch für wirklich trockene Füße und Socken, was Spritzlappen oft nicht schaffen. Aber nicht nur wir sollen trocken bleiben. E-Bikes mit den beliebten Mittelmotoren sollten möglichst vor allzuviel Spritzwasser geschützt werden. Das 23 Zentimeter lange Kunststoffteil soll einen möglichen „Wasserschaden“ des Motors auch im übelsten Wolkenbruch verhindern.

Schönes für die Drecksarbeit

Dank des weichen Kunststoffs passt sich der Schutzfinger allen Radschützern von 35 bis 65 Millimeter Breite an. Für festen Halt wird er nicht wie viele Schmutzlappen einfach angehängt, sondern mit zwei Schraubbolzen fest am Radschützer befestigt. Schön: Eine kleine Verschlussklappe – der „optische Fingernagel“ – verdeckt nach der schnellen Montage die beiden Muttern, das Ganze sieht dann aus wie in einem Stück designt.

Wer nett zu seinem Hintermann sein will: Natürlich passt der schicke Finger auch an den hinteren Radschützer – bei gut 50 Gramm (mit Befestigungsteilen) können sich das auch Gewichtsfreaks leisten.

SF Montagebolzen_27

Fazit Hebie Schutzfinger:

Für 9,95 Euro gibt’s verdammt viel Funktion fürs Geld. Schnell montiert und wirkungsvoll macht der Schutzfinger von Hebie die nächste Regenfahrt deutlich erträglicher.

Web:

www.hebie.de

über den Autor

Georg Bleicher

Georg Bleicher hat Geisteswissenschaften studiert und danach den Journalismus von der Pike auf gelernt. Nach seinem ersten Leben als Radkurier und -Schrauber schreibt und fotografiert der Wahlkölner seit fast zwanzig Jahren als Freelancer für verschiedene Fachmagazine.

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