Offiziell! John Degenkolb ab 2017 für Trek-Segafredo
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Offiziell! John Degenkolb ab 2017 für Trek-Segafredo

Radsport: John Degenkolb wechselt zur kommenden Saison zum US-Italienischen Rennstall Trek-Segafredo. Der 27-jährige unterzeichnete einen 3-Jahres Vertrag und bindet sich damit bis 2019 an seine neue sportliche Heimat. Dort soll er die Lücke füllen, die der frisch-gebackene Olympia Goldmedaillist Fabian Cancellara nach seinem Karriereende hinterlassen wird. Dege bringt zudem mit Koen de Kort einen langjährigen Weggefährten mit zu Trek.

Endlich ist es offiziell. Schon lange bevor sein Abschied von Giant-Alpecin bekannt war, wurde John Degenkolb mit einem Wechsel zu Trek-Segafredo in Verbindung gebracht. Die offizielle Bestätigung ließ nun überraschend lange auf sich warten, doch am Abend verkündete Trek nun den Transfer des deutschen Mailand-San Remo und Paris – Roubaix Siegers.

„John ist ein Champion und wir fühlen uns geehrt, ihn in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass es perfekt passt zwischen diesem hart-arbeitenden, talentierten jungen Mann und unserer Teamstruktur,“ sagt Teamchef Luca Guercilena. Auch Degenkolb selbst freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich freue mich riesig über diesen Transfer. Es ist ein großer Schritt für mich in einem Team wie Trek-Segafredo eine solche Chance zu bekommen, wo ein lange Klassiker-Tradition vorherrscht. Es ist wirklich ein Traum der für mich in Erfüllung geht. Mein bisheriges Team Giant-Alpecin hat mich während der Klassiker auch toll unterstützt, aber Trek-Segafredo fühlt sich wie der nächste Schritt an. Das Team gehört zu den ganz großen Namen in Flandern oder bei Prais-Roubaix – das war auch einer der Hauptgründe, weshalb ich mich so entschieden habe.“

Gemeinsam mit Degenkolb wechselt auch dessen langjähriger Weggefährte und treuer Helfer Koen de Kort zu Trek-Segafredo. Der 33-jähriger unterzeichnete vorerst jedoch nur einen Zweijahresvertrag.

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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