GoPro mit neuer GoPro Hero 5, eigener Drohne Karma und Cloud-Dienst
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GoPro mit neuer GoPro Hero 5, eigener Drohne Karma und Cloud-Dienst

Markt / Spektrum: Action-Cam und Extremsport-Riese GoPro hat gestern in Kalifornien eine ganze Reihe neuer Produkte vorgestellt, darunter auch die mit Spannung erwartete neue GoPro Hero 5. Zudem überraschte der zuletzt kriselnde Action-Cam-Pionier mit der Präsentation von Karma, der ersten selbst entwickelten Drohne. Auch im Softwarebereich treibt man die Entwicklung voran und setzt künftig auf einen eigenen Cloudservice.

Mit einem imposanten Launch-Event, das sich nicht hinter Apple, Samsung und Co. zu verstecken braucht, wurden gestern im kalifornischen San Mateo die neuen Produkte von GoPro vorgestellt. Das Event wurde mit großer Spannung erwartet, auch weil das Unternehmen in den letzten Monaten wegen sinkender Umsätze in die Schlagzeilen geraten war. Das Rezept gegen diesen Abwärtstrend lautet scheinbar: Innovation. Neben der erwarteten neuen GoPro Hero 5 stellte man nämlich auch eine neue Videodrohne namens Karma vor, die Aufnahmen in „Hollywood-Qualität“ bieten soll. Auch bei den hauseigenen Softwarelösungen lässt man sich nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen und präsentiert eine neue Version der etablierten Quik Software bzw. App und den neuen Clouddienst GoPro Plus.

GoPro Hero 5: Endlich von Haus aus wasserdicht

Die neue GoPro Hero5 erfüllt nun endlich einen Wunsch, den die Fans der Vorgänger schon seit Jahren äußern: Das fast schon kultige Schutzgehäuse aus Hartplastik ist Geschichte – die neue GoPro ist ab Werk bis zu 10m wasserdicht. Auch robust soll das neue Gehäuse sein und damit spricht auch nichts gegen den Einsatz am Fahrradhelm. Auf der Rückseite befindet sich wie bereits bei den Vorgängern Hero 4 Silver und Black ein kompakter Touchscreen, der bei der neuen GoPro ca. 2 Zoll Diagonale misst. Er dient nicht nur der kurzen Ansicht getätigter Aufnahmen, sondern auch der Bedienung der Actioncam, die im übrigen mit einer komplett neuen Menüstruktur erfolgt.

An den technischen Daten hat sich wenig getan – die Bildqualität war jedoch beim Vorgänger schon so gut, dass es hier nach derzeitigem Stand der Technik auch kaum Luft nach oben gab. Das heißt: 4K Videoaufnahmen mit bis zu 30FPS, Fotos mit 12 Megapixeln und die erstklassige Bildstabilisierung sind wieder mit an Bord. Ab dem 2. Oktober ist die neue GoPro Hero 5 erhältlich – Preispunkt: 429,99€

GoPro Hero 5 Session: Eine für’s Wesentliche

Auch das kleine Schwestermodell Session erhält ein umfassendes Upgrade: Vor allem technisch macht man hier einen großen Schritt nach vorn und kann beinahe zum Topmodell aufschließen: Der Videoprozessor des Winzlings schafft ebenso wie die große Hero 5 Videoaufnahmen mit 4k – bei den Fotos muss man sich jedoch mit 10 Megapixeln zufrieden geben und auf eine Ausgabe der Bilder im RAW-Format verzichten. Am kompakten Gehäuse der GoPro Hero 5 Session findet außerdem kein Touchscreen Platz und die Bedienung erfolgt wie gewohnt über einen Knopf oder über die integrierte Sprachsteuerung.

Auch die GoPro Hero 5 Session wird am 2. Oktober in den Handel kommen – für das kleine Modell müssen Interessierte 100€ weniger berappen und können schon für 329,99€ zuschlagen.

GoPro Karma: Hollywood zum Mitnehmen

Durchaus überrascht hat man mit der Vorstellung der neuen Drohne Karma. Besonders stolz ist man auf die erstklassige Bildstabilisierung, die – so das vollmundige Versprechen während der Präsentation – Aufnahmen in Hollywood-Qualität mögliche machen soll. Ein weiteres Merkmal von Karma ist ihre Kompaktheit: Ein robuster und aufwändiger Klapp- und Faltmechanismus reduziert die Abmessungen drastisch; ein passender Rucksack gehört zum Lieferumfang. Die Steuerung der Drohne erfolgt über einen speziellen Controller, der an den einer Spielekonsole erinnert und ein integriertes Display besitzt.

Ab dem 23. Oktober wird die GoPro Karma in Deutschland in zwei Varianten erhältlich sein:

  • GoPro Karma ohne GoPro Kamera: 869,99€
  • GoPro Karma mit Hero 5 Black: 1199,99€

Web

www.gopro.com

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