TEAM GREEN’N FIT: Der Rothaus Riderman – Sonne, ausschlafen und etwas Radfahren!

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Erfahrungsbericht von Marion Wittler / TEAM GREEN’N FIT

Am Wochenende vom 23. bis 25. September fand mit dem Rothaus Riderman in Bad Dürrheim das für meinen Geschmack schönste Rennen der GCC Serie statt. Zwar ist der Schwarzwald nicht gerade um die Ecke, aber für drei Etappen lohnt sich auch die weite Anfahrt aus OWL: Das Wetter versprach noch einmal alles zu geben, und so stand einem attraktiven Radwochenende nichts im Wege.

Etappe 1: Einzelzeitfahren, 16km – 200 Höhenmeter

Arbeitsbedingt konnte ich mich erst am Freitagmorgen auf den Weg machen. Meine Startzeit für die erste Etappe war auf 16:15 terminiert. Also früh los, um nicht in Stress zu kommen. Trotzdem hieß es quasi aus dem Auto aufs Rad – aber wir nehmen es, wie es kommt. Etwas mulmig wurde mir schon, als ich sah, mit welchem Material ein Großteil der Starter/innen auf die Rampe stieg… Zeitmaschinen, Scheiben, Zeitfahrhelme, Zeitfahranzüge… sieht immer mächtig imposant aus. Und die Startliste sorgte bei mir auch für gehörigen Respekt… etliche Bundesligafahrerinnen waren am Start – viele mir nicht bekannte Namen u.a. aus den Niederlanden, Belgien oder der Schweiz. Ich für meinen Teil bin immer schon froh, wenn ich sturzfrei die Rampe runterkomme und so habe ich das Zeitfahren als notwendiges Übel hingenommen – zwei schöne Etappen sollten ja folgen. Also Zähne zusammenbeißen und durch. Die Zeit war ok, aber so richtig zufrieden war ich nicht. Immerhin hat es für den 2. Platz in meiner AK (16. gesamt) gereicht und ich konnte mich im Anschluss auf die folgenden zwei Tage freuen.

Etappe 2: 110 km – 1700 Höhenmeter

Erst einmal ausschlafen! Dankbare Startzeiten sorgen beim Rothaus Riderman immer etwas für Urlaubsfeeling. Das Wetter tat sein übriges! Also ging es um 12:30 gut gelaunt auf die Strecke. Bei dem Starterfeld machte ich mir keinerlei Illusionen, mich im vorderen Damenfeld behaupten zu können, und so sah ich die Lage recht entspannt. Fahren was geht und heile ankommen, war die Devise. Dass meine Bergform nicht schlecht ist, wusste ich ja spätestens seit dem Ötzi, und so machte ich mir diesbezüglich auch keine Sorgen. Und: es lief. Gute Gruppe erwischt, an den Anstiegen wurde moderat gefahren, dass immer noch ein paar Körner für etwaige Attacken übrig waren. Hat richtig Spaß gemacht! Und dann die große Überraschung: Es hat tatsächlich für den 6. Platz gesamt und den Sieg in meiner AK gereicht. So durfte ich dann abends das Leader-Trikot der AK Master II überstreifen. Ich war zugegebenermaßen etwas überrascht. Leider ticke ich so, dass damit dann auch die Leichtigkeit weg war, mit der ich ins Rennen gegangen bin… ich hatte das Gefühl, das jetzt auch bestätigen zu müssen… Wie kann man sich selbst nur so unnötigen Stress machen?

Etappe 3: 87 km – 1150 Höhenmeter

Die Nacht war unruhig… konnte irgendwie nicht gut schlafen… aber Schlaf wird auch überbewertet… also um 11:00 Uhr los zur letzten Etappe – wieder bei herrlichem Wetter, aber für mich etwas unentspannter als am Vortag. Und doch lief es wieder. Erneut gute Gruppe gefunden, erneut an den Anstiegen nicht verheizt – alles richtig gemacht. Am Ende dann mit Platz 7 gesamt und wiederum AK 1 belohnt worden – Trikot in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigt.

Fazit: Es lief besser, als erhofft, und ich bin rundum zufrieden! Manuela konnte zudem trotz eines sich ankündigendem grippalen Infekts ihr gelbes Trikot mehr als souverän verteidigen. Chapeau!

Einzig Jonathan war vom Pech verfolgt, musste er doch auf der ersten Etappe wegen eines technischen Defekts das Rennen aufgeben. Ich bin sicher, nächstes Jahr fordert er Revanche! Und unabhängig von Ergebnissen ist es immer wieder schön, befreundete Radsportler aus netten Teams wie die Mädelz von Moskovs dem Team Paintrain zu treffen! Leute, ihr macht Radsport zu einem großen Spaß!

Danke an unsere Sponsoren, die uns wie immer bestens ausgestattet ins Rennen geschickt haben! Cycle your way! Wir sehen uns beim Saisonfinale in Münster!

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