Test: Sigma ROX GPS 11.0 – Der treue Trainingspartner mit einfacher Bedienung

Test: Sigma ROX GPS 11.0 – Der treue Trainingspartner mit einfacher Bedienung

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Der Sigma ROX GPS 11.0 ist das neue Top- Model in Sachen Fahrradcomputer aus dem Hause Sigma. Neuerungen wie die Nutzung von Strava Live Segmenten, verbesserte Bildschirme und eine einfachere Bedienung durch nur 4 Tasten sollen im Vergleich zu den Vorgängerversionen für mehr Fahrspaß sorgen. Velomotion hat den Sigma ROX GPS 11.0 in den letzten Tagen eingehend getestet.

Der ROX GPS 11.0 richtet sich an den ambitionierten Rennrad-Fahrer, der seine Werte während dem Training schnell und sicher griffbereit haben will. Neben der Basic Variante (Computer inkl. Zubehör) ist auch ein Set mit den beiden neuen Sendern R1 DUO für Herzfrequenz und R2 DUO Combo für Geschwindigkeit und Trittfrequenz zu haben. Farblich kann man klassisch zwischen schwarz und weiß wählen.

Sigma ROX GPS 11.0 – Konnektivität
Der Sigma bedient sich aus den Schnittstellen ANT+, WLAN und Bluetooth und garantiert damit eine ausgezeichnete Konnektivität. Mit ANT+ kann eine Verbindung zu verschiedensten Sensoren, wie z.B Herzfrequenzmesser, Tritfrequenz oder Leistungsmessern hergestellt werden. Neben den eigenen ANT+ Sensoren ist der ROX GPS 11.0 auch mit SRAM eTap und Shimano Di2 kompatibel. Die neuen Sender R1 DUO für Herzfrequenz und R2 DUO Combo für Geschwindigkeit und Trittfrequenz übermitteln nicht nur an ANT+ sondern auch an Bluetooth Smart kompatible Geräte. Somit können alle wichtigen Daten mit einer beliebigen kompatiblen App an den ROX 11.0 und an das Smartphone gesendet werden. In Verbindung mit der Sigma Link App kann der Sigma ROX GPS 11.0 auch ankommende Anrufe oder Nachrichten live auf dem Display anzeigen und zuvor geladene Tracks via Bluetooth Smart direkt auf den ROX GPS 11.0 spielen. Andersherum können Tourdaten auch ausgelesen und über die Sigma Cloud mit dem Data Center synchronisiert werden.

Sigma Rox GPS 11.0 – Bedienung

Das Bedienkonzept wurde auf vier Tasten reduziert und scheint so noch intuitiver zu sein. Auch die Lenkerhalterung wurde im Vergleich zum ROX 10.0 neu gestaltet und ist um einiges kleiner. Dadurch hält der Computer sehr gut und wackelt auch bei Schlaglöchern oder Kopfsteinpflaster nicht. Am Anfang hatten wir jedoch etwas Probleme den Computer in die Halterung zu bringen, da der Verschlussmechanismus beim ersten Mal sehr schwergängig war. Nach ein paar Fahrten hat sich das Problem aber von selbst gelöst. Zu den weiteren Features zählen verbesserte Bildschirme und ein helles Display, das für gute Lesbarkeit bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen sorgt. Die Trainingsseiten können sich individuell einstellen lassen, sind aber dennoch aufgrund der vielen Funktionen sehr unübersichtlich. Hier haben wir einige Zeit gebraucht um uns einzurichten und immer alle Informationen zur Hand zu haben. Man hat allerdings die Möglichkeit zwischen drei voreingestellten Benutzerprofilen zu wählen, was die Sache etwas erleichtern kann. Mit einer neuen zusätzlichen Track-Navigation ist es außerdem möglich die Wegpunkte mit persönlicher Notiz zu benennen. Die Punkte können hier individuell gesetzt werden und werden durch einen Wegpunkt-Alarm ankügendigt. Ein 3-Achsen Kompass unterstützt das GPS, um die Navigation zu erleichtern. Die Höhenmessung erfolgt durch einen integrierten Barometer. Auch die aktuelle Steigung kann angezeigt werden, was besonders bei leicht ansteigenden Geraden sehr hilfreich sein kann. Oft merkt man gar nicht, dass es leicht bergauf geht und merkt nur, dass es auf einmal sehr schlecht rollt. Mit Hilfe dieser Funktion kann man direkt sehen warum.

Sigma ROX GPS 11.0 – Strava Live Segmente

Ganz neu bei Sigma ist die Integration der Strava Live Segmente. Während der Fahrt bekommt man angezeigt, sobald man sich einem Segment nähert. Ist das Segment erreicht, wird ein Live Vergleich auf dem Display angezeigt und der Wettkampf gegen den KOM/QOM (King/Queen of Mountain) oder die persönliche Bestzeit beginnt. Außerdem kann man mit Hilfe von Strava verschiedene Routen direkt auf den Sigma ROX GPS 11.0 laden und seine Lieblingssegmente einbauen.

Sigma ROX GPS 11.0 – Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

Fahrrad-Funktionen: Aktuelle, maximale und Durchschnittsgeschwindigkeit, Höhenprofil und aktuelle Höhe, Trittfrequenz
Navigations-Funktionen: Fahrtrichtung, Strecke bis zum Ziel, Trackansicht
Herzfrequenz-Funktionen: Herzfrequenz, durchschnittliche und max. HF

Leistungs-Funktionen: Aktuelle Leistung, Leistungsverhältnis Watt/kg, Intensity Factor ® (IF ®), Durchschnittliche Leistung, Maximale Leistung,Training Stress Score ® (TSS ®), Normalized Power ®(NP®),Durchschnittliche Balance (links-rechts), Arbeit in KJ

Zeit-Funktionen: Datum, Dauer, Trainingszeit, Uhrzeit
Status-Funktionen: Batteriezustandsanzeige, GPS-Genauigkeit, Temperatur, Leistungsdaten (mit Leistungsmesser)

Strava-Funktionen: Upload zu Strava, Strava Live Segmente

weitere Features: ANT+, Barometrische Höhenmessung, Di2 Kompatibel, Digitaler 3-Achsen Kompass, Strava Live Segmente, Wasserdicht nach IPX7

Alle Funktionen hier.

Fazit: Sigma ROX GPS 11.0

Pro

Leicht verständliche Bedienung
Einfache Montage
Sensoren und GPS werden schnell gefunden
Stabile Halterung

Contra

Hoher Akkuverbrauch
Verschiedene Trainingsseiten können wegen zu vielen Infos verwirren

Fakten

Produktjahr
2017
Preis
Basic Variante 184,95 € / Set inkl. Sensoren 269,95 €
Web

Unser Fazit

Der Sigma ROX GPS 11.0 bietet alles was ein Fahhradcomputer heutzutage haben muss. Die stabile Halterung und die einfache Bedienung machen ihn besonders attraktiv. Aufgrund der vielen Funktionen kann man leicht die Übersicht verlieren und braucht einige Zeit, um seine Favoriten für die Trainingsseiten gefunden zu haben. Besonders die neue Integration von Strava Live Segmenten sorgt für mehr Fahrspaß und ermöglicht es ambitionierten Radfahrern sich mit den eigenen Bestzeiten oder den Zeiten der Konkurenz zu messen.

über den Autor

Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände sowohl mit als auch ohne Rad. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und verfolgt sein BWL Studium an der LMU München.

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