Caspar Gebel

Caspar Gebel, Jahrgang 1968, sitzt seit mehr als 30 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

Artikel91
Dezember, 2017
  • 15:22

    Tern Vektron P9 kompaktes E-Bike im Test – Die schlaue Lösung?

    Test Tern Vektron P9: Wenig Platz in der Stadt? Da könnte ein kompaktes E-Bike die Lösung sein. Am 2018er Tern Vektron P9 wird aus kleinen Laufrädern und einem simplen Klappmechanismus ein echtes Raumwunder.   Tern Vektron P9 - Kompaktes Rad zum Pendeln? Wenn Verkehrsexperten von E-Bikes träumen, dann sicher von Modellen wie dem Tern Vektron P9. Praktischer geht’s nämlich kaum: Kein Rad lässt sich so platzsparend unterbringen wie ein 20-Zöller, keins passt so gut in Bus und Bahn und ermöglicht damit die „Modalketten“, die immer mehr Menschen weg vom Auto bringen könnten. Und auch in Sachen Unterbringung hat ein kompaktes E-Bike Vorteile: Mit seinem kurzen Radstand bekommt man es auch enge, gewundene Kellertreppen hinunter;  dank schwenkbarem Lenker und abnehmbaren Pedalen wird es so schmal, dass man es getrost im Flur abstellen kann, ohne eine Engstelle zu erzeugen. Das vergleichsweise geringe Gewicht um 23 Kilo ist ein zusätzliches Plus beim Handling. Auch der Klappmechanismus ge

November, 2017
  • 16:34

    Test: Specialized Terra Pro 2Bliss Ready – Schlammreifen für alle Fälle

    Test Specialized Terra Pro 2Bliss Ready: Specialized empfiehlt den Tubelessreifen Specialized Terra Pro 2Bliss für tiefe Böden, doch der Terra hat noch mehr drauf. Leichter Lauf und geschmeidiges Abrollen verleihen ihm Allround-Eigenschaften, die den ambitionierten Crosser neugierig machen sollten. Wie viele große Radhersteller bietet Specialized ein umfassendes Zubehörprogramm an, in dem die Bereifung freilich eine Sonderstellung einnimmt: Ein sportlich-schmaler Touren-Pneu war vor über 40 Jahren das erste Produkt, das unter dem Namen Specialized verkauft wurde. Bis heute ist das Sortiment auf über 70 unterschiedliche Reifenmodelle angewachsen, und den Vergleich zu den Spezialherstellern muss Specialized nicht scheuen, wie positive Testergebnisse immer wieder zeigen. Specialized Terra Pro 2Bliss Ready: Auf Augenhöhe mit den Tubeless-Spezialisten Auch im Marktsegment „Cyclocross“ haben die Amerikaner einiges zu bieten; die hauseigenen Querfeldeinräder sollen ja schließlich nicht auf Fr

  • 09:00

    Test: Mavic Allroad Elite: Cross-Radsatz ohne Haken

    Test: Mit den Mavic Allroad Modellen schließt der französische Laufradspezialist die Lücke zwischen Straße und Gelände. Velomotion hat einen Satz Mavic Allroad Elite getestet und dabei nicht geschont. Mavic Allroad: Ein neues Laufradsegment Crosser und vor allem Gravel Bikes haben sich zu einer marktrelevanten Unterkategorie der Rennmaschine entwickelt. Speziell für diese Gattung Material zu entwickeln liegt nahe und ist nicht einmal sonderlich kompliziert – die notwendigen Technologien liegen schließlich vor, etwa beim Mountainbike. Ein gutes Beispiel sind Laufräder: Da sich schmale Road-Felgen nicht optimal mit den breiten Reifen der Gelände-Renner vertragen, macht es Sinn, auf breitere Offroad-Felgen auszuweichen, die ja (dem Twentyniner sei Dank) auch im entsprechenden Durchmesser verfügbar sind. So entsteht eine neues Laufrad-Segment, das Mavic Allroad nennt und das sich deutlich von den Straßenlaufrädern der Franzosen unterscheidet – auch von den ganz neuen Road-Tubeless-Modellen

  • 17:05

    E-Bike Folgekosten: Was E-Bike-Fahren wirklich kostet

    Stromverbrauch, Ersatzakku, Verschleiß, welche E-Bike Folgekosten erwartet einen E-Bike-Käufer? Mit den einmaligen Anschaffungskosten ist es nicht getan. Preiswerter als Autofahren ist es aber natürlich in jedem Fall, wenn man mit dem E-Bike unterwegs ist. Flotter als Radeln, umweltfreundlicher und oftmals praktischer als Autofahren: Für viele Menschen ist das E-Bike zu einem wichtigen Teil ihrer individuellen Mobilität geworden. Dass ein Elektrorad gut zweieinhalb Mal so teuer ist wie ein vergleichbar ausgestattetes unmotorisiertes Fahrrad, nehmen die Nutzer dabei gerne ich Kauf. Doch auf welche E-Bike Folgekosten müssen sie sich einstellen? E-Bike Folgekosten: Moderne Ladegeräte mit fast perfektem Wirkungsgrad Ein naheliegender Faktor ist der Stromverbrauch, schließlich muss das E-Bike bei mittlerer Nutzungshäufigkeit ein- bis zweimal pro Woche an die Steckdose. Rechnet man mit einem Strompreis von 0,30 € pro Kilowattstunde, betragen die E-Bike Folgekosten für einen 500-Wh-Akku rund

Oktober, 2017
  • 14:19

    Test: Rotor Uno hydraulische Rennradschaltung – Dritter Weg mit Öldruck

    Test: Der spanische Anbieter Rotor präsentiert nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit mit der Rotor Uno die weltweit erste hydraulische Rennradschaltung. Velomotion hat herausgefunden, ob das neue System mit den aktuellen mechanischen und elektronischen Schaltungen mithalten kann. Rotor Uno: Kann man die Fahrradschaltung neu erfinden? An Mountainbike und Cityrad deuten rahmenfeste Getriebe und sogar eine stufenlose Nabenschaltung an, dass durchaus noch Raum für innovative Entwicklungen ist. Beim Rennrad stellt sich die Sache jedoch anders dar: Bislang scheint es so, als würde die Kettenschaltung auch langfristig alternativlos bleiben. Wer am Markt mitmischen will, muss die bewährte Technik also auf individuelle Weise abwandeln, ohne sich allzu weit vom bestehenden Standard zu entfernen. Doch genau hier liegt das Problem: Mit jeder neuen Entwicklung sind die Spielräume vor allem patentrechtlich kleiner geworden. Und eine komplett neue Schaltmechanik zu entwickeln, die dennoch den funktion

September, 2017
  • 13:12

    Test: SRAM Force 1 – Mehr Fahrspaß im Gelände ohne Umwerfer

    Test: SRAM Force 1: Lohnt sich der Umstieg auf das einfache, umwerferlose X-Sync Kettenblatt von Sram? Unser Langzeittest zeigt: Wer auf  Kettenblatt und Umwerfer verzichtet, gewinnt beim Crossen, anstatt Verzicht üben zu müssen. „Weniger ist (manchmal) mehr“ – das klingt konkurrenzlos abgedroschen und lässt sich bei so ziemlich jeder Gelegenheit vom Stapel lassen. Als SRAM vor rund drei Jahren seine erste CX1-Gruppe vorstellte (damals noch mit mechanischen Felgen- und Scheibenbremsen), fragten nicht nur wir uns, warum ausgerechnet weniger Gänge „mehr“ sein sollten. Schließlich hatten die Komponentenhersteller jahrzehntelang ein Ritzel nach dem anderen hinzugefügt; mit 22 Gängen wähnten wir uns also endlich übersetzungsmäßig gut ausgestattet – mit großem Umfang und feiner Abstufung. Warum jetzt also bei der SRAM Force 1 die Hälfte davon über Bord werfen, zumal die Yaw-Umwerfer der Amerikaner einen nahezu perfekten Wechsel zwischen den Kettenblättern boten? SRAM Force 1: anderes Schaltv

  • 14:12

    Eurobike 2017: Riese und Müller – E-Cargobike Packster 40 mit Eurobike Award

    Markt / Eurobike 2017: Riese und Müller ist bekannt für seine besonderen Räder - eines davon ist das neue Lastenrad Packster 40, das man auf der Eurobike 2017 vorstellte und direkt einen Eurobike Award gewann. Der Clou am zwei Meter langen Rad: Es soll auch als normales Alltagsrad eine gute Figur machen. https://youtu.be/lpVggNwgyyU Packster 40 nennt der Darmstädter Spezialhersteller sein neues Lastenrad, das mit kompakten Abmessungen und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten die Brücke zum Alltagsrad schlagen soll. Die Firma, die das Thema Vollfederung beim Alltagsrad wie keine zweite umgesetzt und inzwischen das komplette Modellprogramm elektrifiziert hat, stellt ihrem Klassiker „Load“ damit ein weiteres Cargo-Modell zur Seite. „Es hat eine Länge von nur zwei Metern, wenn ich das Vorderrad rausnehme; es gibt spezielle Fahrrad-Heckträger, sodass ich es auch mit dem Auto transportieren kann“, erklärt Firmengründer Markus Riese, der das Gewicht der Packster 40 mit 30 Kilo beziffert – so sch

  • 10:18

    Eurobike 2017: Sigma mit Pure GPS Computer und Buster 700 Helmlampe

    Markt / Eurobike 2017: Mit zahlreichen neuen Produkten im Gepäck präsentierte sich Sigma Sport auf der Eurobike 2017. Darunter auch der neue Computer Sigma Pure GPS, mit vielen Premium-Features zum attraktiven Preis. Außerdem gibt's neue Multitools und die Buster-Lampen-Familie erhält Zuwachs. Mit interessanten Neuheiten wartet Elektronik-Spezialist Sigma Sport auf. Marketingfrau Nasrin Mir Shakkeh führt durchs Programm: „Wir haben dieses Jahr auf der Eurobike den Pure GPS dabei, einen sehr einfachen GPS-Fahrradcomputer mit einem schön großen Display.“ Wie sein Name schon sagt, bietet der elektronische Tacho grundlegende Funktionalität statt komplizierter Features, und das ganz ohne Kabel, Speichenmagnet und ähnliches. Mit 13 Bike- und sechs Höhenfunktionen (sogar mit barometrischer Höhenmessung) sowie übersichtlicher Menüführung ist der günstige Tacho (89,95 Euro) jedoch keineswegs sparsam ausgestattet. Sogar navigieren kann man damit – wenn man sich verfährt, findet der Pure zurück z

  • 14:30

    Eurobike 2017: Busch + Müller Ixon Space – Geregelte Lichtfülle

    Markt / Eurobike 2017: Natürlich ließ es sich Busch + Müller als einer der führenden Hersteller im Bereich Fahrradbeleuchtung nicht nehmen, seine neuen Produkte an einem eigenen Stand auf der Eurobike 2017 zu präsentieren. Eines der Highlights ist der neue Frontscheinwerfer Ixon Space - mit Touchbar, stufenloser Helligkeitsregulierung und 4000mAH Akku. https://www.youtube.com/watch?v=O2oroei7B9s Mit dieser Leuchte werden die Lichtspezialisten ihrem Ruf als einem der innovativsten Anbieter gerecht. Mal abgesehen davon, dass die Ixon Space maximal drei Stunden lang ganze 150 Lux auf die Straße bringt, bietet sie mit ihrem „Touch Slider“ genannten Schieberegler eine ganz neue Funktion, erklärt Sebastian Göttling von Busch + Müller: „Von 150 Lux bis 15 Lux kann man an jede Situation angepasst hin- und herschalten.“ Damit reagiert B+M auf die Tatsache, dass der hellste Leuchtmodus oft zu viel des Guten ist, eine mittlere Stufe dagegen aber nicht ganz ausreicht, um ausreichende Sicht zu habe

Juli, 2017
  • 23:35

    Monkey Link: Neuer Standard für Licht und Anbauteile (nicht nur) am E-Bike

    Markt: Monkey Link - Bei einer fest installierten Lichtanlage kommt der Strom aus dem Antriebsakku – warum also nicht auch bei der Zusatzbeleuchtung am E-MTB? Wer sich diese Frage schon immer gestellt hat, wird sich über das neue System Monkey Link freuen, das die 2018er E-Mountainbikes der ZEG-Marken ziert. Und auch für nicht motorisierte Räder hat Monkey Link eine Überraschung parat. „Magnetisch geführt, mechanisch verrastet, elektrisch kontaktiert“: Wer sich das merken kann, hat das Grundprinzip des neuen Montagestandards Monkey Link bereits begriffen. Die in Vorbau und Sattelklemmschelle integrierten Verbindungselemente lösen ein Problem, das man am E-Mountainbike eigentlich gar nicht haben müsste: Warum baut man sich mit Schellen oder Klemmen  Leuchten mit kleinen Batterien ans Rad, wenn der Antriebsakku Strom beinahe im Überfluss bietet? Mit Monkey Link liegt nun die wohl wichtigste Neuerung in Sachen Licht und E-Bike seit dem Wegfall der Dynamopflicht vor. Das System zweigt Ener

mehr Artikel