Joseph Kuchler

Joseph Kuchler war in jungen Jahren aktiver XC-Racer und hat zwischenzeitlich in München Medienmanagement studiert. Zurück in seiner niederbayerischen Heimat ist er wieder öfter auf den Trails im bayrischen Wald anzutreffen.

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September, 2017
  • 07:16

    Test: Pure Cycles Veleta – Günstiger Klassiker für die Stadt

    Test: Um klassische Fixies oder Singlespeeder gibt es in den Städten schon über Jahre hinweg einen großen Hype. Allerdings sind diese durch die Übersetzung meist eher weniger komfortabel und für hügelige Regionen ohnehin nicht besonders gut geeignet. Wer aber dennoch auf den klassischen Look und den nötigen Coolness-Faktor nicht verzichten möchte, sollte sich mal das Pure Cycles Veleta anschauen - pragmatische Ausstattung, Gangschaltung, cleane Optik - zu einem durchaus vernünftigen Preis. Pure Cycles Veleta - Der Rahmen Only steel is real - Das könnte das Motto des Veleta sein. Die schlanken Stahlrohre sind mit dezenten Schweißnähten verbunden und ergeben einen klassischen Diamant Rahmen, wie man es aus der Blütezeit des Rennradsports kennt. Auch bei der Lackierung gibt sich das Bike sehr klassisch. Ein dezenter weißer "Pure Cycles" Schriftzug zeichnet sich auf dem Unterrohr ab. Gelb-orange Streifen, die ein wenig an die Regenbogen-Weltmeisterstreifen erinnern, vervollständigen den kl

  • 11:02

    Rose ElecTec – E-Hardtail mit Reserven und Continental Antrieb

    Test: Bei den Eurobike Media Days 2016 konnten wir eine erste Version des Rose ElecTec bereits testen. Nun hatten wir die Möglichkeit das Bike etwas länger auszuführen und einen etwas detaillierten Eindruck vom Bike zu bekommen. Rose ElecTec - Der Rahmen Basis für das Rose ElecTec bildet der komplett neu entwickelte Alu Hardtail Rahmen.Der Rahmen gibt dem Bike einen eher futuristischen Look mit seinem massiven Unterohr- und Steuerrohr Bereich. Das Unterohr ist nicht ohne Grund so massiv ausgelegt, da der 612Wh Akku darin untergebracht ist, der direkt in den Continental Motor um das Tretlager mündet. Den Akku kann man leicht aus dem Rahmen entnehmen und beispielsweise zum Laden an die Steckdose hängen. Der Rahmen ist generell schwarz-matt mit entweder roten oder blauen Details erhältlich. Ausgelegt ist der Rahmen auf 130 mm Federweg an der Front. Durch die Verwendung des Boost Standards mit 148mm Achsbreite hat man im Hinterbau genug Platz geschaffen, um 27,5" Plus oder 29" Laufräder ve

August, 2017
  • 09:19

    Test: Cube AMS 100 C:68 SL 29 – Race-Waffe aus der Oberpfalz

    Test: Seit 14 Jahren baut Cube Viergelenker-Fullies unter dem Namen AMS. Im deutschsprachigen Raum wahrscheinlich eines der am meist verbreitesten Bikes. Das Cube AMS 100 C:68 ist die neueste Schöpfung aus der AMS Linie. Wir waren mit der Oberpfälzer Race-Waffe auf den Trails im Bayerischen Wald unterwegs.  Cube AMS 100 C:68 SL 29: Rahmen Cube AMS ist sowas wie der VW Golf unter den Mountainbike Fullies. Das Design war immer sehr schlicht und sehr typisch für einen Viergelenker gehalten. Mit der neuesten Ausprägung geht Cube nun jedoch neue und mutigere Wege. Das Design ist deutlich aggressiver. Der Rahmen wurde sehr eckig und markant mit großen Rohrquerschnitten. Oberrohr und Sitzstreben am Hinterbau bilden eine Linie und sorgen für eine sehr stimmige Optik. Der Drehpunkt am Dämpfer wird von einer Kappe verdeckt, die das Gesamtbild noch homogener wirken lässt. Nicht nur optisch hat sich einiges getan, auch technisch wurde vieles optimiert. Obwohl inzwischen bereits einige Hersteller a

  • 07:48

    Test: Mavic XA Pro Carbon – Edle Trail-Laufräder aus Frankreich

    Test: Bei unserer Giant XTC Aufbaustory haben wir bereits die Mavic Crossmax Pro Carbon in die Hände bekommen. Zeitgleich konnten wir auch über einen längeren Zeitraum den breiteren Bruder in der 29" Version für den Trail-Einsatz testen: Die Mavic XA Pro Carbon. Die XA Pro Carbon Laufräder von Mavic sind optimiert für den Trail-Einsatz. Serienmäßig kommen die Laufräder bereits mit den hauseigenen Crossmax Quest Reifen. Die Eckdaten – Preis, Gewicht und Modelle Gewicht (nachgewogen, mit Felgenband, ohne Ventile): 1.590g Preis (UVP): 1.700€ Erhältliche Varianten: 27,5" oder 29" mit 15x100mm (VR) 142x12mm (HR) oder 15x110mm (VR) 148x12mm (HR) – Boost Shimano/Sram Freilauf serienmäßig optional Sram XD (12-fach) Schon beim Auspacken machen die Laufräder einen sehr hochwertigen Eindruck, was aber bei einer UVP von 1700 € wirklich selbstverständlich sein sollte. Die Laufräder kommen fahrfertig  montiert mit Crossmax Quest Reifen in 2,35" Breite. Wir haben die Laufräder gleich mal an die Waage

  • 09:16

    Test: 3T Exploro – Fette Reifen Aero-Renner

    Test: Aktuell machen klassische Rennradliebhaber schwere Zeiten durch. Elektronische Schaltungen, Scheibenbremsen und immer breitere Reifen finden sich an den Rennrädern heutzutage. Unser Testbike, das 3T Exploro, ist wohl der Albtraum für alle alteingesessenen Roadies. 3T nennt es „The first aero gravel bike“ , ob sich Aero und Gravel Bike verträgt konnten wir mit dem 3T Exploro ausgiebig testen. Test: 3T Exploro LTD – Rahmen & Geometrie Der Rahmen wird in 2 Varianten angeboten, wobei sich beide durch verschiedene Carbonfasern unterscheiden und sich das Gewicht bei der LTD Variante nochmals um, ca. 200 Gramm verringert. Allerdings steigt dadurch auch der Preis noch weiter. Das Exploro Team liegt schon bei 3000 €, wobei der LTD dann schon bei satten 4200 € liegt. Der Rahmen des 3T ist optisch ein einziges Highlight. Schwarz kombiniert mit grauen Details geben dem Rahmen eine sehr edle Optik. Auf den ersten Blick erkennt man gleich die Aero-Shape des Bikes. Die Form des Hauptrahmens

Juli, 2017
  • 08:24

    Test: Giant Anthem Advanced 29 Pro 0 2018 – First Ride

    Test: Das Giant Anthem Advanced 29 ist das neue XC-Flagschiff aus dem Hause Giant und bringt zudem auch die großen Laufräder wieder zurück in die Anthem-Reihe, die zuvor nur noch in 650b erhältlich gewesen war. Giant Anthem Advanced 29 Pro - Rahmen Zuletzt setzte Giant im Race-Fully Segment aus 27,5" Laufräder. Mit dem 2018er Modelljahr des Anthems geben allerdings jetzt 29" ihr Comeback. Auf den ersten Blick fällt sofort auf, dass der Rahmen für einen Carbon-Rahmen sehr filigran gezeichnet ist. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren, bei dem das mehrlagige Carbon unter starkem Druck in die Form gepresst wird, können Wippe und Hinterbau sehr filigran gestaltet werden ohne Steifigkeit zu verlieren. Giant verspricht mit dem neuen Anthem einen der leichtesten Full-Suspesion Rahmen in deren Geschichte. Beim Hinterbau setzt Giant auf das bewährte Maestro-Hinterbausystem, welches nochmals optimiert werden konnte. Der Hinterbau stellt dem Fahrer 90 mm Federweg zur Verfügung. Auf moderne S

Juni, 2017
  • 23:20

    Test: Drössiger HTA Pinion 1 – Trail-Hardtail mit innovativem Antrieb

    Test: Das HTA-Hardtail gehört schon länger zum Drössiger-Portofolio. Für das 2017er Modelljahr wurde die HTA-Palette um ein Trail-Hardtail mit 120 mm Federweg an der Front erweitert. Dazu kommt noch eine Version mit Pinion Schaltgetriebe. Wie sich das Drössiger HTA Pinion 1 geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Test. Drössiger HTA Pionion 1 Test: Der Rahmen Drössiger hat sich mittlerweile eine fast unverkennbaren Look verpasst, der sich durch die gesamte Modellpalette zieht. Aufwändige Hydroforming Rohre prägen das Rahmendesign um das Pinion Getriebe, dem Herzstück des Rahmens. Für maximale Individualität sorgt der Drössiger-Farbkonfigurator bei dem man Rahmen-Farbe und Decals-Farbe in fast unendlichen Möglichkeiten kombinieren kann. Der Rahmen ist für 120 mm Federgabeln ausgelegt und kann mit 27,5+ oder 29 Zoll Laufrädern gefahren werden. Am Testbike müsste allerdings die Gabel getauscht werden, um auf 27,5+ umzurüste. Für die Variostütze ist eine Stealth-Zuführung integriert, um die

Mai, 2017
  • 13:30

    Test: Marin Pine Mountain 2 – Ein moderner Klassiker?

    Test: Das Marin Pine Mountain 2 ist keineswegs ein unbekanntes Bike. Schon vor der Geburt des Testers (1994) wurden mit den Pine Hardtails Trails unsicher gemacht. Ob die 2017er Version des Pine Mountain eher altgediegen oder ein moderner Klassiker ist, erfahrt ihr hier in diesem Test. Marin Pine Mountain 2: Der Rahmen Das Marin Pine Mountain bietet einen mittlerweile eher seltenen Anblick: Dünne Rohre und dezente Schweißnähte können nur auf einen Stahlrahmen hindeuten. Der Schein täuscht nicht, denn hier haben wir einen klassisch silberfarbenen Stahlrahmen mit Columbus Rohrsatz vor uns. Gar nicht so klassisch ist dagegen die Wahl der Laufradgröße. Beim Pine setzt Marin auf 27,5" Plus Standard mit 3 Zoll breiten Reifen. Am Rahmen finden sich aber noch weitere Standards, die auf ein modernes Bike hindeuten. Der Hinterbau im 148x12 Boost Standard sorgt für mehr Steifigkeit und eine verbesserte Kettenlinie. Die Züge sind am Rahmen außen verlegt, aber auch eine interne Stealth Zuführung fü

April, 2017
  • 15:06

    Test: Salsa Beargrease X7 Carbon – Ich hasse Fatbikes?!

    Test: Salsa Beargrease Carbon X7 Carbon - Fatbikes? Für mich bisher eher ein Thema, das ich als XC/Marathon-orientierter Rider eher belächelt bzw. fast schon verachtet habe. Als ich dann das Salsa Beargrease zum Test überreicht bekommen habe, war ich im ersten Moment ziemlich skeptisch. Doch das Salsa und die matschigen Bedingungen mit Restschnee auf den Gipfeln des Bayerischen Waldes im Frühling haben mal wieder gezeigt: Man sollte sich nicht auf seine Vorurteile versteifen und öfter mal was Neues ausprobieren! Salsa Beargrease X7 Carbon: Rahmen und Gabel Salsa gilt als einer der Pioniere im Bereich Fatbikes und somit steckt auch schon jede Menge Erfahrung in der Entwicklung des Beargrease Rahmens. Er kommt in einer auffälligen violett-blauen Effektlackierung, die fast an berühmte Klein Rahmen von damals erinnert. Die Carbon Gabel kommt farblich passend dazu und schmiegt sich gut in die weichen Kurven des Carbon-Rahmens an. Der Rahmen besteht aus High Modulus Carbon und spart so ca. 3

Januar, 2017
  • 10:21

    Test: Look 989 Fluo Red – Der Preis des Besonderen

    Test Look 989: Die französische Marke Look ist als Innovationsträger in der Bike-Branche bekannt. Nicht nur das erste Klickpedal kam aus dem Hause Look, die Franzosen waren auch die Ersten, die 1986 einen Carbon-Rennrad-Rahmen  erfolgreich einsetzten. Auch beim Carbon-Hardtail Look 989 gingen die Look-entwickler innovative Wege und stellten so ein Konzept auf die Beine, was sich deutlich von den gewöhnlichen Race-Hardtails abhebt. Look 989: Rahmen und Hinterbau Beim Rahmen des Look 989 sollten möglichst viel Teile in den Rahmen integriert werden. So sind die markantesten Merkmale am Look 989 die integrierte Sattelstütze und der in den Rahmen integrierte Vorbau. Der Rahmen wird mit 1300g inkl. Sattelstütze angegeben, was ein sehr guter Wert ist. Bei der getesteten 29" Version stehen nur zwei Größen (M und L) zu Auswahl. Kleinere Fahrer/-innen müssen mit 27,5" Laufrädern Vorlieb nehmen. Größere Fahrer, die ein XL bräuchten werden leider nicht fündig. Für den Rahmen wurden High Modulus Hi

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