Michael Behringer

Im Jahr 1996 hat Michael Behringer seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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April, 2017
  • 18:04

    Tour de Romandie Prolog: Wetter beschert Fabio Felline den Auftaktsieg

    Radsport: Kein wirklich faires Rennen bekamen die Zuschauer heute zum Auftakt der Tour de Romandie zu sehen. Das wechselhafte Wetter sorgten für ungleiche Bedingungen. Der früh ins Rennen gestartete Fabio Felline (Trek-Segafredo) konnte davon profitieren und gewann den Prolog mit einer Zeit von knapp unter sechs Minuten. Zwei vielen Fans sicher noch unbekannte Deutsche konnten sich in die Top 10 schieben. Maximilian Schachmann & Christoph Pfingsten in den Top 10 Der 4,8 Kilometer lange Prolog in  Aigle sollte eigentlich schöne Bilder ermöglichen. Die winkligen Straßen hätten bei gutem Wetter sicherlich auch für optische Reize gesorgt. Doch es kam völlig anders, denn der April machte seinem Ruf alle Ehre. Das Wetter spielte nicht mit, so dass das Rennen sprichwörtlich ins Wasser fiel. Die früh gestarteten Piloten hatten gegenüber den Spätstartern klare Vorteile. Diese wusste der Italiener Fabio Felline (Trek-Segafredo) zu nutzen. Seine Zeit von 5:57 sollte bis zum Ende Bestand haben

  • 17:02

    103. Lüttich-Bastogne-Lüttich: Alejandro Valverde triumphiert auch in Ans

    Radsport: Der Spanier Alejandro Valverde (Movistar) war auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich nicht zu bremsen. Im Schlusssprint einer überraschend großen Gruppe setzte er sich gegen Daniel Martin (Quick-Step Floors) durch. Dritter wurde Michal Kwiatkowski (Sky). Gedenkminute für Michele Scarponi Das Rennen stand im Schatten von Michele Scarponi. Der Italiener war gestern bei einem Trainingsunfall ums Leben gekommen. Wenige Tage zuvor gewann er sein letztes Rennen bei der Tour of the Alps. Die kleine Rundfahrt sollte ihm als Vorbereitung für den im Mai stattfindenden Giro d'Italia dienen. Dort war er als Kapitän seines Teams Astana eingeplant. Seine Teamkollegen standen nach seinem Todesfall auch heute noch unter Schock. Michele Scarponi war einer der beliebtesten Fahrer im Peloton. Er hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. In den Sozialen Medien sorgte er für kuriose Videos, weil sein Papagei Frankie auf den ersten Metern seiner Trainingsausfahrten oftmals auf seinen Schultern mitfuhr. J

  • 23:49

    Vorschau Lüttich-Bastogne-Lüttich: Viele Siegkandidaten

    Radsport: Nach Milan-Sanremo, der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix steht am Sonntag das vierte Monument des Jahres auf dem Programm. Mit dem Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich werden die Wochen der namhaften Eintagesrennen abgeschlossen. Erwartet wird ein packender Schlagabtausch, denn einen klaren Favoriten können wir nicht ausmachen. Von Liège nach Ans: 258 Kilometer & 10 Anstiege Lüttich-Bastogne-Lüttich schließt wie gewohnt nach dem Amstel Gold Race und dem Flèche Wallonne die Woche der drei Ardennen-Klassiker ab. Das älteste Monument im Radsport könnte auch diesmal wieder eines der spannendsten Rennen der Saison werden. Im letzten Jahr entschied überraschend Wout Poels die Doyenne in einer fesselnden Austragung für sich. 2017 wird Lüttich-Bastogne-Lüttich bereits zum 103. Mal ausgefahren. Zum ersten Mal fuhren die Piloten im Jahr 1892 hier um den Sieg. Auch am Sonntag gilt es, das sehr hügelige Profil durch die wallonischen Ardennen zu meistern. Dabei sind nicht nur die ze

  • 18:39

    UCI hat entschieden: 45 Tage Sperre für Andriy Grivko

    Radsport: Die UCI hat Andriy Grivko (Astana) für 45 Tage aus dem Rennbetrieb genommen. Diese Strafe wurde auf Grund des Faustschlags gegen Marcel Kittel (Quick-Step Floors) bei der Dubai Tour ausgesprochen. Die Sperre startet am 1. Mai und läuft bis zum 14. Juni. Andriy Grivko hat sich damals im Anschluss bei Marcel Kittel entschuldigt, dem Deutschen aber auch eine Mitschuld zugeschoben. https://www.youtube.com/watch?v=TaD4KUsnx6U

  • 17:04

    81. Flèche Wallonne: Alejandro Valverde fährt in einer anderen Liga

    Radsport: Wenig überraschend hat Alejandro Valverde (Movistar) die 81. Austragung des Flèche Wallonne gewonnen. Der Spanier triumphierte zum fünften Mal an der Mur de Huy und ließ dabei seinen Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance. Rang zwei sicherte sich Daniel Martin (Quick-Step Floors). Der Schweizer Michael Albasini (Orica-Scott) wurde fünfter. Überraschend stark präsentierte sich auch der junge Edward Teuns (BMC), der das Podium komplettierte. Das Team Quick-Step Floors hat mit einer Attacke 29 Kilometer vor dem Ziel einen weiteren taktischen Kniff versucht. Bob Jungels (Quick-Step Floors) wurde jedoch in der Mauer frühzeitig gestellt. Nils Politt versucht sich als Ausreißer Heute Morgen um 11:10 haben sich die Fahrer auf ihre Sattel geschwungen. Der 81. Wallonische Pfeil begann in Binche  und führte die Fahrer über eine Distanz von mehr als 200 Kilometern nach Huy. Bei leicht sonnigem, aber kühlem und trockenem Wetter plätscherte das Rennen zunächst vor sich hin. Eine sechskö

  • 17:40

    Vorschau Flèche Wallonne: Wer soll Alejandro Valverde schlagen?

    Radsport: April, April, der weiß nicht was er will. Doch Alejandro Valverde (Movistar) weiß es: Der Spanier möchte seinen fünften Sieg beim Flèche Wallonne einfahren. Wir Zuschauer wollen erneut ein packendes Rennen sehen. Besonders im Monat April bekommen wir meist den besten Radsport geboten. Mit dafür verantwortlich sind die Ardennen-Klassiker. Den ersten davon haben wir am Sonntag mit dem Amstel Gold Race bereits hinter uns gebracht. Ob der Flèche Wallonne am Mittwoch ebenso spannend wird? Wir blicken auf das Starterfeld sowie die Strecke und geben eine nicht ganz so gewagte Prognose ab. Über 200 Kilometer Anlauf für die Mur de Huy Jeder Radsportfan kennt die Mur de Huy. So bekannt wie sie ist, so gefürchtet wird sie von den Profis. Nach einem über 200 Kilometer langen Rennen von Binche nach Huy wartet am Ende noch eine 1.300 Meter lange Wand. Die Mur de Huy weist eine Steigung von durchschnittlich 9,6 Prozent auf und muss insgesamt dreimal befahren werden: 58 & 29 Kilometer vo

  • 13:37

    Philippe Gilbert verpasst Flèche Wallonne & Lüttich-Bastogne-Lüttich

    Radsport: Schlechte Nachrichten für alle Fans von Philippe Gilbert (Quick-Step Floors). Der Belgier muss nach seinen Siegen bei der Flandern-Rundfahrt und dem Amstel Gold Race eine Pause einlegen. Riss in der rechten Niere Durch einen Sturz in der Rennmitte des Amstel Gold Race zog sich Philippe Gilbert einen Riss in der rechten Niere zu. Anstatt seinen Triumph zu feiern, verbrachte er die Nacht im Krankenhaus. Damit verpasst Philippe Gilbert nicht nur den Flèche Wallonne am Mittwoch, sondern auch Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag. Bei beiden Rennen hätte er auf Grund seiner bestechenden Form zu den Favoriten gezählt.

  • 17:09

    52. Amstel Gold Race: Gilbert bezwingt Kwiatkowski im Zweiersprint

    Radsport: Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) hat auch das Amstel Gold Race gewonnen. Der Belgier setzte sich im Zweiersprint gegen Michal Kwiatkowski (Sky) durch. 40 Kilometer vor dem Ziel wurde die Ausreißergruppe gestellt. Direkt danach lösten sich zwei Siebenergruppen, voll bestückt mit Favoriten. Dritter wurde der Schweizer Michael Albasini (Orica-Scott). 40 Kilometer vor dem Ziel läuft wieder alles zusammen Das 52. Amstel Gold Race führte von Maastricht über 261 Kilometer nach Berg en Terblijt. Da der Cauberg nicht mehr kurz vor dem Ziel, sondern bereits 18,8 Kilometer vor der Linie befahren wurde, erwarteten die Organisatoren ein offeneres Rennen. Im Bezug auf die Spannung konnten die Fahrer den Erwartungen lange nicht gerecht werden. Trotz des welligen Profils fühlte sich das Rennen über weite Strecken wie eine typische Flachetappe bei einer Grand Tour an. Die Ausreißer fuhren voraus, doch das Peloton ließ sie nicht weit weg ziehen. Zwölf Fahrer setzten sich ab, darunter auch

  • 18:45

    Vorschau Amstel Gold Race: Triumphiert Gilbert zum vierten Mal?

    Radsport: Mit dem Amstel Gold Race steht am Sonntag der erste von drei Ardennen-Klassikern auf dem Programm. Durch eine starke Veränderung im Zielbereich sind sich die Experten nicht einig, welcher Fahrertyp triumphieren wird. Haben die Sprinter ohne Cauberg wieder Siegchancen, oder setzen sich doch die Hügel-Spezialisten durch? Ohne Cauberg im Zielbereich Chancen für die Sprinter? Bei vielen Eintagesklassikern können die potentiellen Sieger an einer Hand abgezählt werden. Bei Milan-Sanremo, der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix gewann jeweils ein Fahrer, den man auf der Rechnung haben musste. Diese Rechnung müsste beim Amstel Gold Race rund 20 Namen enthalten. Nachdem der berühmte Cauberg im Jahr 2003 in den Zielbereich mit aufgenommen wurde, waren die reinen Sprinter raus aus der Verlosung. Das Rennen, welches sogar einmal Erik Zabel gewinnen konnte, war fortan eine Sache für die Hügel-Spezialisten. 2013 wollten die Organisatoren den Sprintern eine größere Chance zuschreiben, inde

  • 15:48

    10 Erkenntnisse nach Flandern & Roubaix

    Radsport: Nach Milan-Sanremo und zahlreichen Halbklassikern sind nun auch die beiden mit Kopfsteinpflaster bestückten Monumente 2017 Geschichte. Mit Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) und Greg Van Avermaet (BMC) konnten sich zwei Belgier durchsetzen. Ein weiterer Belgier stand auf Grund seines Karriereendes im Mittelpunkt: Tom Boonen. Wir freuen uns zwar bereits auf die Ardennen-Klassiker und im Mai auf die erste Grand Tour, doch blicken noch einmal zurück auf die Ronde van Vlaanderen und auf Paris-Roubaix. Welche Erkenntnisse konnten wir daraus gewinnen? 1. Greg Van Avermaet ist endgültig ein großer Siegfahrer Wie oft hatten die Experten in den vergangenen Jahren Greg Van Avermaet als Siegkandidaten auf der Rechnung? Der Belgier gilt seit vielen Jahren als starker, zäher und endschneller Fahrer. Ein großer Sieg blieb ihm jedoch oft verwehrt. Bis zum Jahr 2015 waren seine größten Erfolge ein Etappensieg bei der Vuelta a Espana, zwei Gesamtsiege bei der Tour de Wallonie und Paris-Tour

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