Michael Behringer

Im Jahr 1996 hat Michael Behringer seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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Dezember, 2017
  • 18:13

    Teamvorstellungen 2018: Bora-hansgrohe

    Radsport: Aller Anfang ist schwer? Für die Männer von Bora-hansgrohe scheint dieser Spruch nicht zu gelten. Denn die deutsche Profi-Mannschaft hat das erste Jahr in der WorldTour erfolgreich absolviert. In nahezu allen Bereichen konnten Erfolge eingefahren werden. 2018 soll aber alles noch ein bisschen besser werden. Die Chancen dafür stehen gut. Bora-hansgrohe mit starkem Auftaktjahr in der WorldTour Bora-hansgrohe ist das erste Jahr in der WorldTour geglückt. Im UCI Team Ranking steht die deutsche Mannschaft am Jahresende auf Rang acht – weit vor Konkurrenten wie Katusha-Alpecin oder Astana. Die erste Platzierung auf dem Podium eines WorldTour-Rennens ließ nicht lange auf sich warten. Denn direkt auf der ersten Etappe der Tour Down Under gelang Sam Bennett der Sprint auf Rang drei. In Australien konnte der Ire auf den wohl stärksten Anfahrer zurückgreifen: Peter Sagan. Der Weltmeister selbst war es dann, der mit seinem Triumph bei Kuurne-Brussel-Kuurne den ersten Saisonsieg der Manns

  • 17:38

    [Video] So emotional kommentierte die Welt den WM-Rekord von Sagan

    Radsport: Peter Sagan (Bora-hansgrohe) wurde am 24. September zum dritten Mal in Folge zum Weltmeister gekürt. Im norwegischen Bergen schrieb der Slowake damit Radsport-Geschichte. Während er sich selbst seinem Erfolg direkt nach dem Überqueren der Ziellinie noch nicht sicher sein konnte, drehten die Kommentatoren am Rad. Ob englisch, deutsch, französisch oder italienisch - den dritten WM-Titel von Sagan lohnt es sich gleich in mehreren Sprachen noch einmal anzusehen. https://www.youtube.com/watch?v=4nomVmTf80A

  • 17:07

    Teamvorstellungen 2018: BMC Racing Team

    Radsport: Das BMC Racing Team mischte 2017 bei fast allen Rennen vorn mit. Durch Greg Van Avermaet gewann BMC nicht nur bedeutende Eintagesrennen, sondern auch das UCI WorldTour Ranking der Fahrer. Wer weiß, was noch alles möglich gewesen wäre, wenn Richie Porte bei der Tour de France nicht zu Fall gekommen wäre? Hätte, Wenn und Aber … was ist 2018 vom BMC Racing Team zu erwarten? Golden Greg 2017 stark wie nie Auf Rang drei im UCI WorldTour Team Ranking beendet das BMC Racing Team die Saison 2017. Die in den USA lizenzierte Mannschaft hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessert und das beste Ergebnis seit 2014 eingefahren. Mit Greg Van Avermaet stellt die Equipe außerdem den punktbesten Fahrer der Saison. Der belgische Olympiasieger hat endgültig den Sprung zu einem Weltklasse-Fahrer vollzogen. War er früher lediglich ein Pilot für vordere Plätze, so ist er nun seit über einem Jahr als echter Siegfahrer zu bezeichnen. Van Avermaet gewann in dieser Saison unter an

  • 17:00

    CX-Weltcup in Namur: Van Aert dominiert – Richards überrascht

    Radcross: In Namur gewann Wout Van Aert heute sein zweites Weltcup-Rennen in Folge. Da der Führende Mathieu Van der Poel lediglich Dritter wurde, macht Van Aert damit das Rennen wieder spannend. Bei den Damen kam es hingegen zu einer echten Überraschung. Nicht die Dominatorin Sanne Cant gewann, sondern die erst 20-jährige Evie Richards. Loris Rouiller aus der Schweiz siegte bei den Junioren. Van der Poel erwischt schlechten Tag Wout Van Aert (Crelan-Charles) scheint das Blatt im Jahr 2017 langsam zu wenden. Nachdem Mathieu Van der Poel die ersten vier Weltcup-Rennen in Iowa City, Waterloo, Koksijde und Bogense für sich entscheiden konnte, schlägt der amtierende Weltmeister nun zurück. Zuletzt beendete er in Zeven die Siegesserie seines größten Konkurrenten. Jetzt will er scheinbar selbst eine solche starten. Denn auch beim Weltcup in Namur stand er heute am Ende als Sieger auf dem Podium ganz oben. Auf dem schweren Kurs konnte er sich auf Grund von Startschwierigkeiten und eines Sturze

  • 12:19

    Teamvorstellungen 2018: Bahrain-Merida

    Radsport: Das Team Bahrain-Merida hat 2017 seine erste Saison im Profiradsport hinter sich gebracht. Dabei konnte die neue Equipe einige beachtenswerte Ergebnisse einfahren. Allen voran die Italien-Connection um Vincenzo Nibali, Sonny Colbrelli und Giovanni Visconti sorgte für Erfolge. 2018 sollen die Resultate noch besser werden. Die Italiener sorgen für gute Ergebnisse Auf Rang 14 im WorldTour Ranking beendete das Team Bahrain-Merida seine erste Profisaison. Die zusammengekaufte Mannschaft feierte in Person von Ramunas Navardauskas Ende Januar ihren ersten Sieg. Sonny Colbrelli sorgte am 6. März bei der Fernfahrt Paris-Nizza für den ersten Triumph in der WorldTour. Auch den Brabantse Pijl entschied der sprintstarke Italiener für sich, ebenso wie die Coppa Bernocchi. Den erwartbaren nächsten Schritt ist der 27-Jährige also gegangen. Schon längst den Sprung zur Weltklasse geschafft haben seine Landsmänner Giovanni Visconti und Vincenzo Nibali. Die beiden Italiener wurden als Erfolgsgar

  • 16:07

    Teamvorstellungen 2018: Astana

    Radsport: Das Team Astana gehört mittlerweile zu den ältesten Teams im Peloton. Nach einem guten, aber auch schwierigen Jahr 2017, steht ein weiterer Umbruch bevor. Fabio Aru hat die Mannschaft verlassen und konnte nicht gleichwertig ersetzt werden. Dennoch hat sich Astana in anderen Bereichen stark verbessert. Auch 2018 wird also mit den Kasachen zu rechnen sein. Astana hat den Abgang von Vincenzo Nibali gut aufgefangen Seit 2007 dreht das Team Astana im Radsportzirkus seine Runden. Als Nachfolger der spanischen Mannschaft Liberty Seguros sprang die kasachische Equipe rund um Alexander Vinokourov zunächts kurzfristig ein. Schließlich sollte sich aber ein langfristiges Engagement herausstellen. Zahlreiche Erfolge wurden eingefahren, mit Fahrern wie Andreas Klöden, Alberto Contador und Vincenzo Nibali. Der Letztgenannte wechselte vor einem Jahr zur Konkurrenz. Seinen Verlust konnte Astana auffangen. Doch auch nach dieser Saison wird der Leader das Team verlassen. Fabio Aru wurde bei der

  • 12:03

    Teamvorstellungen 2018: AG2R La Mondiale

    Radsport: Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Radprofis sind schon wieder voll im Training für die neue Saison. Zeit für uns, sich alle 18 WorldTour-Teams etwas genauer anzusehen. Was hat sich verändert? Was hat die Mannschaft in diesem Jahr erreicht und welche Ziele stehen für 2018 auf dem Wunschzettel? Wir beginnen mit dem französischen Team AG2R La Mondiale rund um Klassementfahrer Romain Bardet, den Klassikerjäger Oliver Naesen und den Deutschen Nico Denz. Alles dreht sich um Romain Bardet Mit 6.316 Punkten belegt das französische Team AG2R LA MONDIALE am Ende der Saison Platz #9 im UCI WorldTour Ranking der Mannschaften. So gut war das Team seit 2014 nicht mehr. Ausschlaggebend für dieses gute Resultat war einmal mehr Romain Bardet. Der französische Klassementfahrer beeindruckte vor allem bei der Tour de France. Zum vierten Mal in Folge fuhr er unter die besten neun, zum zweiten Mal in Serie landete er auf dem Podium. Auf Rang drei fehlten ihm am Ende lediglich 2:20 Minuten auf G

  • 15:17

    Alle Infos zum Dopingfall Chris Froome

    Radsport: Es ist eine schockierende Nachricht für den gesamten Sport. Chris Froome – viermaliger Sieger der Tour de France – wurde positiv getestet. Erst heute, am Mittwoch dem 13. Dezember, hat uns diese Meldung erreicht. Erwischt wurde der Brite aber schon am 7. September bei der Vuelta a Espana. Welche Fakten liegen bereits auf dem Tisch und welche Fragen sind noch offen? Froome positiv auf Salbutamol getestet Chris Froome hat im Jahr 2017 Geschichte geschrieben. Erstmals gewann der Brite in seiner Karriere neben der Tour de France im Juli auch die Vuelta a Espana im September. Hat er diesen historischen Triumph mit unerlaubten Mitteln eingefahren? Wie am heutigen Mittwoch bekannt wurde, hat es bei der Spanien-Rundfahrt einen positiven Dopingtest von Chris Froome gegeben. Am 7. September konnte im Urin des 32-Jährigen das Asthmamittel Salbutamol festgestellt werden. An sich nichts ungewöhnliches, denn bis zu einer bestimmten Menge dürfen leidtragende Profis dieses Medikament verwend

  • 22:54

    Der große Saisonrückblick: Die kuriosesten Radsport-Szenen 2017

    Radsport: Was wäre der Radsport, ohne seine kuriosen Momente? Auch in der Saison 2017 gab es einige Lacher, aber auch Situationen, wo dem Zuschauer das Lachen im Halse stecken blieb. Wir haben ein paar Highlights zusammengefasst. Campenaerts bittet beim Giro um ein Date Eigentlich ist Victor Campenaerts (LottoNL-Jumbo) ein richtig guter Zeitfahrer. Beim Giro d'Italia ließ er es im Kampf gegen die Uhr aber ruhig angehen. Statt einer guten Zeit hatte er ganz andere Ziele. Er wollte eine Frau beeindrucken und vor laufender Kamera um ein Rendevouz bitten. So schrieb er sich au den nackten Oberkörper die Worte „Carlien daten“. Gemeint war damit die Triathletin Carlien Caven. Diese stimmte einem Date zu, doch am Ende blieb es bei einer Freundschaft. Wenig begeistert von dieser Aktion war die UCI, die Campenaerts direkt mit einer Zahlung von 100 CHF bestraften. Auch seine Teamchefs fanden die Aktion weniger lustig: „Das war nicht professionell“, meinte Generalmanager Richard Plugge, während S

  • 11:47

    Sagan erleichtert: Cavendish-Sturz gilt als „unglücklicher Rennunfall“

    Radsport: Die Fans gingen auf die Barrikaden, das Team Bora-hansgrohe legte Protest ein. Der 4. Juli der diesjährigen Tour de France sorgte für Diskussionen. Mark Cavendish (Dimension Data) kam auf der vierten Etappe zu Fall und schied aus. Im Massensprint soll ihn Peter Sagan (Bora-hansgrohe) zu Fall gebracht haben - mit einem Ellenbogenschlag. Der Weltmeister wurde disqualifiziert, beteuerte jedoch seine Unschuld. Jetzt haben sich die Betroffenen geeinigt, die gerichtliche Auseinandersetzung zu beenden. https://www.youtube.com/watch?v=rXwZczGqWls Detaillierte Videoanalysen beweisen unglücklichen Rennunfall Die Radsport-Welt spaltete sich in zwei Lager, als Peter Sagan am 4. Juli 2017 von der Tour de France ausgeschlossen wurde. Einige stellten sich auf die Seite der Jury und fanden die Disqualifikation korrekt, andere wiederum hielten die Strafe für ungerechtfertigt. Als am nächsten Tag das Rennen fortgesetzt wurde und der Weltmeister tatsächlich die Heimreise antrat, war klar, dass

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