Michael Behringer

Im Jahr 1996 hat Michael Behringer seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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Januar, 2017
  • 06:26

    Tour Down Under Etappe #4: Ewan in Australien nicht zu schlagen

    Radsport: Caleb Ewan (Oria-Scott) hat gerade eben auch die 4. Etappe der Tour Down Under gewonnen. Der kleine Australier bekam den Sprint erneut bestens vorbereitet und ließ der Konkurrenz wieder einmal nicht den Hauch einer Chance. Obwohl er sehr früh in den Wind gesetzt wurde, kamen Peter Sagan (Bora-hansgrohe) und Danny Van Poppel (Sky) nicht mehr vorbei. Jack Bauer 3.000 Meter vor dem Ziel gestellt Vier Etappen der Tour Down Under und das Kriterium People's Choice Classic liegen hinter uns und die Überschriften ähneln sich. Mit Richie Porte (BMC) war nur ein Fahrer erfolgreich, der nicht Caleb Ewan heißt. Denn auch die heutige Flachetappe von Norwood nach Campbelltown ging an den Sprinter vom Team Orica-Scott. Bis drei Kilometer vor dem Ziel konnte Jack Bauer (Quick-Step Floors) von einem Erfolg träumen, ehe er schließlich doch noch vom Hauptfeld eingesammelt wurde. Auf dem letzten Kilometer versuchte dann noch das Team Bora-hansgrohe mit einer Attacke, dem Massensprint gegen den ü

  • 05:45

    Tour Down Under Etappe #3: Der kleine Ewan ist eine Nummer zu groß

    Radsport: Der 1,65 Meter große Caleb Ewan (Orica-Scott) hat auch die 3. Etappe der Tour Down Under für sich entscheiden können. Einmal mehr ließ er seinen Konkurrenten keine Chance. Er verwies Peter Sagan (Bora-hansgrohe) und Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) auf die Plätze. Damit haben die Australier nun saisonübergreifend die letzten neun Etappen der Tour Down Under allesamt gewonnen. Thomas De Gendt versucht sich als Ausreißer Der Australier Richie Porte (BMC) durfte die heutige 3. Etappe der Tour Down Under also als Gesamtführender in Angriff nehmen. Viel zu befürchten sollte er nicht haben, denn auf dieser relativ flachen Strecke rechneten nahezu alle Experten im vornherein mit einem Massensprint. Dennoch versuchten natürlich auch auf dem Weg von Glenelg nach Victor Harbor einige Fahrer ihr Heil in der Offensive. So setzte sich mit Thomas De Gendt (Lotto Soudal), Clément Chevrier (Ag2r), Jérémy Maison (FDJ) und Vegard Stake Laengen (UAE Abu Dhabi) ein Quartett vom Hauptfeld ab. A

  • 15:57

    Vom 19. bis 24. Januar: Die 106. Sixdays Berlin

    Radsport: Morgen ist es so weit: Das älteste Sechstagerennen der Welt begrüßt zum 106. Mal seine radsportbegeisterten Zuschauer. Im Berliner Velodrom mit dabei sein werden u. a. auch die belgischen Vorjahressieger Kenny De Ketele & Moreno de Pauw sowie das deutsche Siegerduo von vor zwei Jahren: Leif Lampater & Marcel Kalz. Viele Zuschauer werden im Berliner Velodrom erwartet Im heutigen Pressegespräch im Berliner Velodrom stellten sich Valts Miltovics, der neue Geschäftsführer der Sixdays Berlin, und der CEO Mark Darbon den Fragen der Journalisten. Dabei ging es unter anderem auch um die Übertragungsrechte. Wurden die Sechstagerennen von London und Amsterdam nämlich noch von Eurosport übertragen, so wird dies nun in Berlin nicht der Fall sein. Stattdessen wird TV Berlin ein paar Sendeminuten übernehmen und auch im Internet können die Zuschauer die Rennen verfolgen. Laut Mark Darbon haben sich die Organisatoren in diesem Jahr dazu entschieden, das Geld vermehrt in das Starterfe

  • 05:25

    Tour Down Under Etappe #2: Eine Demonstration von Richie Porte

    Radsport: Und schon wieder ein Australier! Richie Porte (BMC) gewann gerade eben die 2. Etappe der Tour Down Under und hat sich dadurch auch die Führung in der Gesamtwertung geschnappt. Mit einem unwiderstehlichen Antritt ließ er seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Die härteste Etappe bei der TDU aller Zeiten? Nach der gestrigen flachen Auftaktetappe von Unley nach Lyndoch ging es heute bereits richtig zur Sache. Das zweite Teilstück wurde nämlich im Vorfeld als das bisher schwerste in der Geschichte dieser Rundfahrt angepriesen. Kein Wunder, denn es ging stetig auf und ab und die letzten 1,5 Kilometer sollten nur noch ansteigend sein. Heute galt es also, neben dem Etappensieg auch im Kampf um das Gesamtklassement vorn mitzumischen. Über 148,5 km lang war das Rennen, wobei das Ende der Strecke erneut auf einem Rundkurs verlaufen sollte. Bei deutlich kühleren Temperaturen von Stirling nach Paracombe machten sich einige Fahrer aus dem Staub. Darunter auch Jasha Sütterlin (M

  • 05:55

    Tour Down Under Etappe #1: Caleb Ewan gewinnt auch das erste WorldTour-Rennen

    Radsport: Caleb Ewan (Orica-Scott) hat nach dem Kriterium People's Choice Classic nun auch die 1. Etappe der Tour Down Under für sich entscheiden können. Damit gewann er das erste Rennen der WorldTour-Saison 2017 und führt die beeindruckende Serie der Australier fort. Die unschlagbaren Australier in Down Under Australien ist eine Radsport-Nation. Sehen können wir dies nun wieder bei der Tour Down Under. Nicht nur deshalb, weil zahlreiche Fans am Streckenrand stehen, sondern vor allem, weil sie in ihrem Heimatland derzeit nicht zu schlagen sind. Schon im letzten Jahr konnten sie das Kriterium People's Choice Classic und alle sechs Etappen mitsamt der Gesamtwertung für sich entscheiden. 2017 scheint es genau so weiter zu gehen. Caleb Ewan gewann am Sonntag erneut das Kriterium und heute die Auftaktetappe. Er setzte sich im Schlusssprint gegen Danny Van Poppel (Sky) und Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) durch. Damit durfte sich der kleine australische Sprinter nach dem Rennen das Leadertrikot

  • 18:16

    Tour Down Under Vorschau: Kommt es erneut zur australischen Dominanz?

    Radsport: Seit Jahren ist die Tour Down Under das erste WorldTour-Rennen der Saison. Im Vorjahr dominierten die Lokalmatadoren die Rundfahrt nach Belieben. Alle sechs Etappensiege und der Gesamtsieg blieben in Australien. Was erwartet uns 2017? Sekundenpoker in Australien Der Aufgalopp – das Kriterium People's Choice Classic – liegt bereits hinter uns. Erneut gewann ein Australier. Am Dienstag beginnt dann mit der Tour Down Under auch die WorldTour-Saison 2017. Auf die Fahrer warten bis Sonntag insgesamt 828,5 Kilometer auf sechs Etappen. Auch in diesem Jahr wird der Willunga Hill eine entscheidende Rolle spielen. Zuletzt konnte Richie Porte (BMC) dreimal triumphieren, doch für den Gesamtsieg hat es trotzdem nie gereicht. Das soll 2017 endlich anders werden. Doch auch der Vorjahressieger Simon Gerrans (Orica-Scott) hat Ambitionen. Ebenso wie Rohan Dennis (BMC) und Jay McCarthy (Bora-Hansgrohe). Und da wären dann ja auch noch die namhaften Herausforderer aus anderen Nationen. Allen vora

  • 11:20

    People’s Choice Classic: Caleb Ewan macht’s erneut

    Radsport: Caleb Ewan (Orica-Scott) hat heute mit dem Kriterium People’s Choice Classic das Vorbereitungsennen zur Tour Down Under gewonnen. Bereits im Vorjahr konnte er bei diesem Rennen triumphieren. Auch das deutsche Team Bora-Hansgrohe präsentierte sich in einer guten Form. Peter Sagan zog den Sprint für seinen Teamkollegen Sam Bennett an. Die beiden landeten hinter Ewan auf den Rängen zwei und drei. Peter Sagan fährt für Sam Bennett an Rund um den Rymill Park in Adelaide wird seit 2006 Jahr für Jahr das Kriterium People’s Choice Classic ausgetragen. In dieser Saison jedoch wurde die Streckenführung leicht verändert. So sind die Fahrer diesmal entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren und ständig südlich des Parks geblieben. Insgesamt musste der 2,3 Kilometer lange Rundkurs vor vielen Zuschauern 22 Mal zurückgelegt werden. Bei der kurzen Gesamtdistanz von nur knapp über 50 Kilometer und der damit verbundenen geringen Renndauer von ca. einer Stunde wurde das Tempo natürlich durchgängig hoc

  • 11:49

    Teamvorstellungen 2017: Team Sunweb

    Radsport: Neuer Name, neue Mission? Beim deutschen Team Sunweb (ehem. Giant-Alpecin) vollzieht man Schritt für Schritt den Übergang von der Jagd auf Tagessiege hin zu den großen Rundfahrten. Dennoch konnte man den Abgang von John Degenkolb zu Trek-Segafredo fast gleichwertig auffangen. Team Sunweb 2017: Transfers Team Sunweb 2017: Teamräder und Ausstattung Team Sunweb 2017: Reif für den großen Wurf? Das Jahr 2016 lief für Giant-Alpecin durchaus erfolgreich. Mit je zwei Etappensiegen bei der Tour de France und dem Giro d'Italia könnte das Team auf der ganz großen Bühne überzeugen. Insgesamt jedoch fuhr man lediglich 15 Saisonsiege ein, wovon allein fünf Siege auf das Konto von Maximilian Walscheid bei der Tour of Hainan gehen. Trotzdem müssen die Ergebnisse aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden, denn mehrere starke Fahrer waren zu Saisonbeginn in einen schweren Trainingsunfall mit einem Auto verwickelt und fielen aus. Auch John Degenkolb hat es dabei erwischt. Dadurch kam er e

  • 10:57

    Teamvorstellungen 2017: Bahrain-Merida

    Radsport: Das neue Team Bahrain-Merida ist wohl eines der umstrittensten Radsport-Projekte der letzten Jahre - insbesondere wegen der zahlreichen Negativschlagzeilen rund um Besitzer Prinz Nasser bin Hamad Al Khalifa. Dennoch, aus rein sportlicher Sicht ist das Team gerade bezüglich der anstehenden Grand Tours mit Vincenzo Nibali und einigen spanischen Kletterern durchaus vielversprechend aufgestellt. Bahrain-Merida 2017: Das Team Team 2017 Bahrain-Merida 2017: Teamräder und Ausstattung Nur für kurze Zeit schien das Ende des Teams Lampre-Merida auch das vorläufige Ende von Merida in der WorldTour zu sein: Schon bald danach gab man bekannt, das neue Team aus Bahrain nicht nur mit Rädern zu unterstützen, sondern wie bereits zuvor bei Lampre auch als Namenssponsor aufzutreten. Vincenzo Nibali wird 2017 also auf Rädern von Merida auf Titeljagd gehen; seine Bergwaffe wird meist wohl das federleichte Scultura sein, während die Sprinter die aerodynamischen Vorteile und die hohe Steifigkeit de

  • 05:15

    Who is Sonny Colbrelli?

    WhoIs? 08.01.2017: Aus Italien scheinen Jahr für Jahr neue Top-Talente zu kommen. Einer, der bereits seit vielen Jahren mit dabei ist, aber bisher noch ziemlich unter dem Radar geflogen ist, könnte 2017 überraschen: Sonny Colbrelli. Der Italiener wird in dieser Saison 27 Jahre alt und steht erstmals für ein Team aus der WorldTour am Start. Erste Schritte als Anfahrer für Sacha Modolo Die Karriere von Sonny Colbrelli begann beim Amateurteam Zalf Desirèe Fior. Das Team Colnago-CSF Bardiani erkannte das Talent des jungen Italieners und ließ ihn 2010 und 2011 als Staigiaire probefahren. Zur Saison 2012 hat man ihn dann fest verpflichtet. Sofort wurde er für seine erste Grand Tour nominiert. Er bestritt den Giro d'Italia als Anfahrer für Sacha Modolo, so wie auch im Jahr darauf. Auf der 13. Etappe fuhr er selbst auf Rang neun und verhalf seinem Kapitän auf den vierten Platz. Zu einem Saisonsieg reichte es in seinen ersten beiden Jahren als Profi nicht, doch nach dem Abgang von Sacha Modolo

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