Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

Artikel762
März, 2017
  • 14:34

    Marin Mountainbikes 2017: Erschwingliche Allrounder von Enduro bis Tour

    Markt: Der US-Hersteller Marin zählt zu den Wegbereitern des modernen Mountainbikes. Gegründet im Jahr 1986 im sonnigen Kalifornien hat man sich dem Geländerad verschrieben und ist dieser Passion bis heute treu geblieben. Auch wenn man nun, über 30 Jahre später, auch andere Fahrradgattungen im Angebot hat, schlägt beim Traditionshersteller das Herz noch immer für das Mountainbike. Das Angebot ist inzwischen um ein paar Modelle reicher als noch 1986 und deshalb bieten wir einen kurzen, knackigen Überblick über die Marin Mountainbikes 2017. Marin Mountainbikes 2017: Enduro Marin Attack Trail Beim Marin Attack Trail ist der Name Programm: Das Enduro ist ein Frontalangriff auf den Trail, auch wenn es mal richtig 'gnarly' wird. Der dreifache nordamerikanische Enduro-Champion Kyle Warner jagt auf dem Attack Trail Jahr für Jahr nach Preisen und Trophäen. 150mm Federweg am Heck, 160 an der Front, eine kompakte, auf Wendigkeit ausgelegte Geometrie und der bewährte QUAD-3 Hinterbau sind die

  • 16:43

    Gent-Wevelgem 2017: Greg van Avermaet gewinnt packendes Rennen

    Radsport: Greg van Avermaet (BMC) hat die 2017er Ausgabe von Gent-Wevelgem gewonnen. Der belgische Olympiasieger triumhpierte nach einem im letzten drittel packenden Rennen und besiegte im Sprint seinen Landsmann Jens Keukeleire (Orica-Scott). Peter Sagan (BORA-hansgrohe) konnte sich nach starker Leistung den letzten verbleibenden Podestplatz sichern. Was für ein packender Radsport-Sonntag! Nach eher verhaltenem Beginn explodierte die diesjährige Ausgabe von Gent - Wevelgem im finalen Drittel förmlich. Die Favoriten ließen Angriff auf Angriff folgen und zerrissen das Feld nach und nach. Doch der Reihe nach: Eine Spitzengruppe mit neun Fahrern lag über weite Strecken der langen 247km an der Spitze des Feldes - knapp 30km vor dem Ziel bei der letzten Überquerung des teilweise fast 30% steilen Kemmelberg war es jedoch um die Fluchtgruppe geschehen und das Rennen nahm Fahrt auf. Sofort waren die Favoriten und deren Teams zur Stelle und attackierten. So bildete sich eine extrem starke Grupp

  • 16:03

    Cape Epic 2017 #7: Erfolg auf ganzer Linie für Scott-SRAM und Nino Schurter – Etappensieg für Spitz

    MTB-News: Das Cape Epic 2017 ist Geschichte. Nach der spektakulären Köningsetappe gestern standen heute etwas mehr als 80km auf dem Plan - mit einem Vorsprung von mehr als sechs Minuten ging das Scott-SRAM Duo um Nino Schurter und Matthias Stirnemann als Favorit auf den Gesamtsieg ins Rennen und wurden ihrer Rolle souverän gerecht. Bei den Frauen konnte Sabine Spitz mit Partnerin Robyn de Groot ihren Podestplatz erfolgreich verteidigen. Es waren spannende acht Tage beim Cape Epic 2017. Nachdem die Crosscountry Spezialisten von Cannondale Factory Racing XC um Manuel Fumic die erste Rennhälfte bis Mittwoch bestimmten, übernahm in der Entscheidenden Phase Scott-SRAM das Kommando. Die Dominanz war nicht nur dem Top-Duo mit Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter zuzuschreiben, sondern auch dem enorm starken Support-Team, den Scott-SRAM Young Guns. Und so waren es auch heute im Grand Finale diese beiden Duos, die für die Schlagzeilen sorgten. Die beiden Scott Youngster Michiel van der H

  • 16:02

    Cape Epic 2017 #6: Pannenpech bringt Schurter in Pole Position

    MTB-News: Es war die Königsetappe des diesjährigen Cape Epic. Im Vorfeld gingen die beiden Teams von Scott SRAM mit Nino Schurter und Matthias Stirnemann mit einem knappen Vorsprung auf das Specialized Duo Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy an den Start. Wieder ereilte Sauser/Stirnemann das Pannenpech - des einen Glück des anderen Leid: Schurter und sein Partner gehen mit einem dicken Polster in die letzte Etappe am morgigen Sonntag. Es war ein brutaler Tag beim Cape Epic. Die Königsetappe mit mehr als 2.500hm auf schwierigem Terrain erforderte auch in der finalen Phase des Etappenrennens nochmals sämtliche Konzentration von den Fahrern. Vor allem der erbarmungslose Anstieg auf den Groenlandberg direkt im ersten Drittel war von vielen Fahrern und Experten als "Zünglein an der Waage" um den Gesamtsieg gesehen worden. Dass es am Ende dann tatsächlich auch so kam, lag aber leider nicht an der Schwere des Terrains oder des Anstiegs sondern am erneuten Plattenpech der beiden Specialized-

  • 13:57

    Cape Epic 2017 Prolog: Sabine Spitz und Manuel Fumic mit Auftaktsiegen – Team BULLS in Lauerstellung

    MTB-News: Am frühen Sonntag-Vormittag fiel in der Nähe von Kapstadt auf dem Weingut Meerendal der Startschuss zum diesjährigen Absa Cape Epic. Dem kurz-knackigen Prolog über 26km konnten bei den Frauen vor allem Sabine Spitz mit ihrer Partnerin Robyn de Groot ihren Stempel aufdrücken und den Tagessieg einfahren. In der Männerkategorie fuhr das Cannondale Factory Racing Team um Manuel Fumic und Henrique Avancini in ihrer eigenen Liga und distanzierten die Konkurrenz deutlich. Die Vorjahressieger Karl Platt und Urs Huber (Team BULLS) mussten einen Dämpfer hinnehmen, sind aber vor der ersten richtigen Etappe noch immer in Schlagdistanz zur Spitze. Bereits früh in der MTB-Saison startete heute mit dem Cape Epic schon eines der Highlights des Jahres. Der Prolog über 26km und 750hm mit einigen kniffligen Trailpassagen bot bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das, was die Fahrer in den kommenden sieben Tagen erwarten wird. Bereits früh am Morgen starteten die ersten Zweierteams der Frauen a

  • 13:33

    Test: Quarq ShockWiz: Per Smartphone zum richtigen Fahrwerkssetup?

    Test: Lange hat es gedauert, bis der von vielen Mountainbikern mit Spannung erwartete Quarq ShockWiz in den Handel kam. Seit einigen Wochen ist das Fahrwerks-Gadget nun aber endlich erhältlich. Kann das kleine schwarze Kästchen die hohen Erwartungen erfüllen? Funktioniert das Setup von Gabel und Dämpfer per Smartphone wirklich so gut wie es die Erfinder versprechen? Wir haben den knapp 420€ teuren ShockWiz unter die Lupe genommen. Knapp zwei Jahre ist es her, dass eine kleine australische Fahrwerks-Tuning-Firma mit ShockWiz erstmals Schlagzeilen machte. Damals suchte man auf Kickstarter nach Unterstützern für ein aus der Sicht der Erfinder fast revolutionäres Hilfsmittel für ambitionierte Mountainbiker. Denn egal ob Fully oder Hardtail, kaum eine Einstellung am Fahrrad hat größere Auswirkungen auf das Fahrverhalten, als das richtige Setup des Fahrwerks - also von Dämpfer und Federgabel. Das Potenzial von ShockWiz erkannte auch Komponentenriese SRAM bzw. dessen Tochterunternehmen Quarq,

  • 10:15

    Test: Drössiger RSA Street 1 – Urban, vielseitig, individuell

    Test: Mit dem Drössiger RSA Street 1 hatten wir ein hochwertiges Urbanbike im Test. Dank vielfältiger Montagemöglichkeiten erwies es sich als erstaunlich vielseitig, das agile Handling und die individualisierbare Lackierung sind weitere positive Aspekte. Drössiger RSA Street 1: Rahmen und Geometrie Wie in dieser Fahrradklasse üblich setzt Drössiger auch beim RSA Street auf Aluminium als Rahmenmaterial. Auf das letzte Gramm kommt es hier ohnehin nicht an und wer das Bike auch regelmäßig im Stadtverkehr einsetzt wird den unempfindlichen Werkstoff durchaus zu schätzen wissen. Zumal gerade Räder wie das RSA Street zeigen, dass man auch mit Aluminium noch recht leichte Rahmen bauen kann: Etwas mehr als 1.800g sind für ein Rad wie das RSA Street ein sehr guter Wert. Wirft man einen Blick auf die Webseite von Drössiger, stellt man fest, dass das RSA Street dort bei den Urban Bikes mit Schwerpunkt Straße eingeordnet ist. Konstruktion und Features sind zwar durchaus auf dieses Einsatzgebiet aus

  • 13:46

    Genesis Croix de Fer – Drop-Bar Allrounder jetzt auch in Deutschland

    Markt: Der Hersteller Genesis dürfte vor allem Stahl-Aficionados und UK-Fans ein Begriff sein. Nachdem man mit Traffic nun auch einen deutschen Vertrieb gefunden hat, dürfte sich das in Zukunft jedoch sicherlich ändern. Auf der Berliner Fahrradschau haben wir uns eines der Erfolgsmodelle genauer angesehen. Stahlrahmen feiern derzeit ein Revival, das die meisten Experten vor fünf oder zehn Jahren wohl kaum für möglich gehalten hätten. Gerade bei Reiserädern, Gravelbikes, doch auch bei Crossern und ähnlichen Drop-Bar Rädern setzen immer mehr Fahrradfans wieder auf das traditionelle Rahmenmaterial. Insbesondere auf der Insel - also in Großbritannien - hat beinahe jeder Hersteller eines oder mehrere Räder mit Stahlrahmen im Programm. So auch Genesis; bisher waren die Räder des britischen Herstellers hierzulande nur in sehr wenigen, ausgewählten Shops oder über das Internet erhältlich. Seit dem 1. März hat man jedoch mit Traffic nun auch einen deutschen Vertrieb. Auf der Berliner Fahrradsch

  • 18:43

    Test: Shimano ME7 – Die neue Messlatte für Enduro-Schuhe?

    Test: Mit dem Shimano ME7 hatten wir den neuen Enduro- und Trailschuh des japanischen Herstellers im Test. Auf den ersten Blick ähnelt er seinem direkten Vorgänger stark - doch dieser Eindruck täuscht und man hat sich viele kleiner und größere Detailverbesserungen einfallen lassen. Der ME7 erwies sich als extrem guter Allrounder und brillierte vor allem dort, wo SPD-Schuhe ansonsten traditionell schwächeln: Neben dem Pedal. Mit dem neuen Shimano ME7 präsentierte der japanische Fahrradriese Ende vergangenen Jahres den Nachfolger für das Erfolgsmodell SH-M200. Das Einsatzgebiet bleibt gleich - also auch der ME7 ordnet sich irgendwo im Bereich zwischen Trail und Enduro ein und rangiert damit am oberen-Gravity-Ende von Shimanos SPD-Schuhprogramm 2017. Auf den ersten Blick ist die Ähnlichkeit mit dem Vorgänger nicht von der Hand zu weisen. Da wäre natürlich die optisch dominante Klett-Lasche auf der Oberseite unter der sich wie zuvor ein Speed-Lacing System verbirgt. Darüber sitzt auch nun

  • 21:19

    Test: SRAM Roam 60 – Edle Carbonlaufräder von Trail bis Enduro

    Test: Mit den SRAM Roam 60 hatten wir einen Carbonlaufradsatz für fast alle erdenklichen Einsätze am MTB im Test. Mit 30mm Innenweite, geringem Gewicht und hoher Steifigkeit sollen sich die über 2.000€ teuren Laufräder auf so gut wie jedem Geläuf wohlfühlen - von Trail bis Enduro. Carbonlaufräder sind auch im MTB-Bereich seit einigen Jahren keine Seltenheit mehr. Während jedoch Gewichts-fokusierte XC-Piloten auch im Amateurbereich oft schon wie selbstverständlich zu Laufrädern mit Kohlefaserfelgen greifen, sind die Bedenken im Trail- und Enduroeinsatz noch etwas größer. Wie stabil kann eine solche Felge sein? Lohnt der Aufpreis zu herkömmlichen Felgen aus Aluminium? Diese und ähnliche Fragen dürften auch in den Köpfen einiger Kaufinteressenten von Laufrädern wie den neuen SRAM Roam 60 herumschwirren. Mit einer üppigen Innenweite von 30mm bewegen sich die ausschließlich in 27,5" erhältlichen Roam 60 eben genau im Dunstkreis zwischen Trail und Enduro. Die Eckdaten der SRAM Roam 60 Laufra

mehr Artikel