Moritz Pfeiffer

Moritz Pfeiffer ist ein waschechtes Kind der Jan-Ullrich-Tour. Seit Sommer 1997 ist er bei Wind und Wetter, Lizenz- oder Jedermannrennen, Radmarathons oder RTFs auf schmalen Reifen unterwegs. Geschichte und Spanisch studierte er im Rennrad-Paradies Freiburg, aktuell lebt und arbeitet er in Tübingen.

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März, 2016
  • 07:27

    Test: Shimanos Top-Schuh SH-R321 im Velomotion-Dauertest: Leichter und robuster Fuß-Schmeichler

    Test: Neben dem Sattel ist die Wahl des richtigen Schuhs für Radsportler von entscheidender Bedeutung für Kraftübertragung und Fahrkomfort. Velomotion hat Shimanos Topmodell für die Straße ausgiebig getestet. Acht Monate lang war der SH-R321 - so die etwas sperrige Modellbezeichnung von Shimanos Top-Treter - im Dauereinsatz: Kilometer um Kilometer bei Wind und Wetter, bei Hitze ebenso wie klirrender Kälte, im Renn- sowie im alltäglichen Trainingsbetrieb. Das Ergebnis: Shimanos Nummer eins überzeugt mit einem angenehm leichten Tragegefühl, tadelloser Kraftübertragung und erstaunlicher Robustheit. Beim SH-R321 verzichtet Shimano auf eine Schuh-Zunge. Statt dessen wird das Innenmaterial weit hinüber gezogen und seitlich mit einem elastischen Band fixiert, das Obermaterial in Gegenrichtung darüber gelegt. Mit zwei Klettverschlüssen und einem Ratschenverschluss ergibt sich so eine ebenso feste wie angenehm zu tragende Verbindung. Der Faltenwurf, den so manche Schuh-Zunge mit sich bringt, ge

  • 07:00

    Quintana, Contador und Co: Wo stehen die Grand Tour-Spezialisten?

    Radsport: Die ersten Rennen sind absolviert. Wo stehen die Rundfahrtspezialisten Quintana, Contador, Froome, Nibali und Co.? Velomotion analysiert den Saisonstart der Stars. In fünfeinhalb Wochen fällt der Startschuss des Giro d´Italia, in weniger als 100 Tagen beginnt die Tour de France. Die Favoriten wie Nairo Quintana (Movistar), Alberto Contador (Tinkoff), Chris Froome (Sky) sowie Vincenzo Nibali und Fabio Aru (beide Astana) befinden sich schon lange in der Vorbereitung. Mehrfach haben sich ihre Wege gekreuzt. Wer hat die beste Frühform, wer stolpert bei der Vorbereitung? Die gute Nachricht zuerst: Nach aktuellem Stand können sich die Radsport-Fans auf einen spannenden Rundfahrtsommer freuen. Viele Rennfahrer aus dem engeren und erweiterten Favoriten-Kreis für die dreiwöchigen Rundfahrten haben mit ersten Saisonsiegen bereits unter Beweis gestellt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Den besten Eindruck macht aktuell der Kolumbianer Nairo Quintana. Der letztjährige Tour-Zweite begann se

  • 18:53

    Jubiläumsedition des SKS-Rennkompressors ab Juni im Handel

    Markt: Der Rennkompressor von SKS-Germany wird 50 Jahre alt (Velomotion berichtete). Nun hat das Unternehmen aus dem Sauerland Details zur Jubiläumsedition bekannt gegeben. 1966 entwickelte der damalige SKS-Betriebsleiter Walter Scheffer eine Standpumpe für den Profiradsport. Doch der Rennkompressor überzeugte nicht nur Profimechaniker, sondern hielt Einzug in Millionen von Werkstätten und Hobbykellern. Mittlerweile blickt die Standpumpe auf 50 Jahre Radsportgeschichte zurück, wird technisch nahezu unverändert unter dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ hergestellt und ist eines der Produkte, das am längsten auf dem Fahrradmarkt erhältlich ist. Diese Erfolgsgeschichte feiern die Verantwortlichen bei SKS-Germany mit einer Jubiläumsausgabe des Rennkompressors. Die limitierte und nummerierte Sonderedition kommt im Original-Rot der Erstausgabe, kultigem Holzgriff und dem traditionellen Messing-Stecknippel als Ventilkopf. Ein Wandhalter aus edlem Leder ermöglicht eine ebenso stilvolle wie a

  • 12:15

    Trotz Sponsoren-Absprung: neuseen classics sollen dank Crowdfunding stattfinden

    Radsport: Rückschlag für die neuseen classics in Leipzig, das größte Jedermannrennen Mitteldeutschlands: Die Veranstalter müssen den kurzfristigen Absprung des Hauptsponsors Sparkasse verkraften. Das Rennen wird aber wie geplant am 19. Juni 2016 stattfinden. Eine großangelegte Crowdfunding-Aktion soll einen Teil der Kosten decken. Die "neuseen classics - Rund um die Braunkohle" Leipziger Neuseenland ist das Radsport-Highlights Sachsens und eines der wichtigsten Rennen Mitteldeutschlands. Erstmals ausgetragen in den 1960er Jahren, ist das Traditionsrennen nach der Neuauflage 2004 stetig gewachsen. Mittlerweile treten über 2.000 Teilnehmer bei verschiedenen Jedermann- und Kinderrennen in die Pedale. 2015 kam es zur Wiederauflage des Elite-Rennens, bei dem der mehrfache Tour-de-France-Teilnehmer und Giro d’Italia-Etappensieger Robert Förster sein Heimspiel gewinnen konnte. Auch die 2016er Auflage wird gut angenommen: Bereits 800 Radsportlerinnen und Radsportler haben sich für das Event am

  • 08:45

    SKS modernisiert sein Online-Angebot und huldigt dem Rennkompressor

    Markt: SKS Germany hat seine Online-Präsenz erneuert. Die Website wurde komplett überarbeitet, der Rennkompressor erhielt als erfolgreichstes Produkt einen eigenen Blog. SKS Germany  hat sich als Hersteller von funktionalem Fahrradzubehör einen Namen gemacht: Luftpumpen aller Art, Schutzbleche, Taschen, Werkzeuge, Flaschen und Halter, Sättel und viele weitere unverzichtbare Teile gehören zum Produktportfolio. Nun hat das Unternehmen aus dem sauerländischen Sundern seine Online-Präsenz modernisiert. Die neue Website ist nun auch für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert. Das Design wird vom unternehmenstypischen Orange geprägt, Buttons vereinfachen die Navigation. Die Suche bestimmter Produkte wurde erleichtert, die verschiedenen Produktgruppen klar strukturiert und komplexere Zusammenhänge wie zum Beispiel unterschiedliche Ventilarten schnell erfassbar dargestellt. „Als Unternehmen ist es für uns wichtig, dem Trend der Zeit zu folgen und so unseren Kunden den bestmöglichen Servi

Februar, 2016
  • 21:14

    Premiere des Stuttgarter Velothon auf 2017 verschoben

    Radsport: Aus dem für Juli geplanten zweitägigen Radsportfestival in Stuttgart wird vorerst nichts: Heute gab das Organisatoren-Team des Velothon Stuttgart bekannt, dass das Event auf 2017 verschoben wurde. Am 23. und 24. Juli 2016 sollte die Automobil-Hauptstadt Stuttgart ganz im Zeichen des Fahrrads stehen: abgesperrte Straßen für E-Biker und Urban Bikes, ein Kriterium für Lizenzrennfahrer, ein großes Jedermannrennen sowie ein UCI-Profirennen der Kategorie 1.1, abgerundet von einem Radsportfestival mit Fahrradmesse auf den Cannstatter Wasen. Aus den hochtrabenden Plänen wird nun erstmal nichts. "Zum aktuellen Zeitpunkt können wir die Veranstaltung nicht mit den gewohnten organisatorischen Vorgaben und Standards realisieren", heißt es auf der Velothon-Stuttgart-Website. "Dennoch sind wir sehr zuversichtlich, die Veranstaltung in 2017 erfolgreich umzusetzen und arbeiten bereits jetzt darauf hin." Geplant ist ein Termin Mitte Juli. An dem Veranstaltungskonzept soll sich nichts ändern. "

Januar, 2016
  • 09:35

    SKS Rennkompressor wird 50 Jahre alt

    Markt: Der SKS Rennkompressor ist so etwas wie der VW Käfer der Standpumpen: schlicht, funktional, robust. Seit fünf Jahrzehnten pumpen Radsportler damit ihre Reifen auf. Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht. In den 1960er Jahren entwickelte Walter Scheffer für die Firma "Scheffer Klute Sundern" eine Standpumpe, die höchsten Anforderungen im professionellen Radsport standhalten sollte. Ergebnis war ein Produkt, das innerhalb weniger Evolutionsschritte ausgereift war und seither Generationen von Radsportlern treue Dienste leistet. Wenn vor einem Rennen oder einer RTF, wenn vor einer Rad-Ausfahrt in einer Garage oder im Hobbykeller das charakteristische Zischen erschallt, kann man fast sicher sein, dass ein SKS Rennkompressor eingesetzt wurde. Hervoragende Produkte erkennt man daran, dass sie wenig Veränderung durchgemacht haben. Das Design des Rennkompressors ist seit Markteinführung 1966 quasi unverändert: ein 52,5 Zentimeter langes und drei Zentimeter dickes Stahlrohr, ei

  • 14:56

    Giro delle Dolomiti: 40. Austragung mit einigen Highlights

    Der Giro delle Dolomiti in Südtirol erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit bei Rennradlern. Die Etappenfahrt führt im Hochsommer sechs Tage durch die Bergwelt der Dolomiten. Die Veranstaltung ist kein Rennen, sondern hat eher RTF-Charakter. Auf jeder Etappe werden jedoch an einem Anstieg mit Transpondern die Zeiten gestoppt und Tagessieger sowie eine Gesamtwertung ermittelt. Wer will, kann sich auf diese Weise doch dem Wettstreit mit anderen Teilnehmern hingeben. Start- und Zielort der einzelnen Etappen ist mehrheitlich Bozen. Eine Etappe jeder Rundfahrt startet an einem weiter entfernten Ort, meist Prad am Stilfserjoch. 2016 feiert der Giro delle Dolomiti seine 40. Austragung. Anlass genug für Velomotion, mit Carlo Bosin zu sprechen, dem Präsidenten des ausrichtenden Vereins S.V. Dolomiten Radrundfahrt. Velomotion: Signore Bosin, der Giro delle Dolomiti findet im Juli 2016 bereits zum 40. Mal statt. Wie wird das Jubiläum gefeiert? Carlo Bosin: Wir werden ein Buch veröffentlichen,

  • 08:00

    Red Bull Trans-Siberian Extreme: Zwei Jungs von nebenan beim längsten Radrennen der Welt

     Radsport: Martin Temmen und Matthias Fischer wollen im Juli von Moskau nach Wladiwostock fahren – als Zweier-Team beim längsten Radrennen der Welt. Velomotion sprach mit den Beiden. Velomotion: Martin und Matthias, Ihr habt Euch für 2016 ein extremes Saisonziel gesetzt: das „Red Bull Trans-Siberian Extreme“. Um was genau handelt es sich dabei? Martin: Es ist ein Etappenrennen entlang der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. 14 Etappen, 24 Tage, 9.200 Kilometer. Das ist fast eine dreifache Tour de France. Wie seid Ihr auf die Idee gekommen? Matthias: Da kamen mehrere Anstöße zusammen. Zum einen fahren Martin und ich schon seit Jahren gemeinsam im Rhein-Main-Gebiet Rennrad. Gerade Langdistanzen haben es uns zuletzt angetan, und wir waren auf der Suche nach einem besonderen Abenteuer. Dann haben wir einen Vortrag von zwei Mitgliedern des Guilty76-Teams gehört, die letztes Jahr beim Trans-Siberian Extreme mitgefahren sind. Das war schon sehr inspirierend. Und schließlic

  • 12:41

    Cyclocross im Selbstversuch: Velomotion beim Jedermann-Crossrennen

      Redaktion: Rennradfahren in Sandgruben, Sprünge über Hindernisse, geschulterte Räder beim Treppensteigen – was macht Cyclocrossrennen so besonders? Velomotion-Redakteur Moritz Pfeiffer suchte die Antwort im Schlamm. Ich muss gestehen: Was Crossrennen angeht, bin ich ein unbeschriebenes Blatt. Obwohl ich seit 10 Jahren im Winter – und hin und wieder auch im Sommer – auf Crossrädern unterwegs bin, habe ich mich noch nie an ein Rennen gewagt. Cross zu fahren bedeutete für mich bisher, abwechslungsreiche Strecken abseits des Asphalts zu finden und an der eigenen Fahrtechnik zu feilen. Crossrennen habe ich eher als belgisches Phänomen wahrgenommen, als Verknüpfung von Hochleistungssport und Volksfest. Der Stern des belgischen Großmeisters Sven Nys ging Ende der 1990er Jahre auf, als ich zum Rennradfahren kam. Nys fährt immer noch, und endlich ist auch in mir der Entschluss gereift, meine Premiere bei einem Querfeldein-Rennen zu feiern. Premiere in Albstadt So stehe ich am Dreikönigstag am

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