Artikel2062
Januar, 2017
  • 16:39

    Ein Blick hinter die Kulissen bei Drössiger – Vom Bike-Code zum fertigen Rad

    Markt: Als einer der wenigen Fahrradhersteller bietet die deutsche Schmiede von Drössiger ihren Kunden (fast) komplette Freiheit bei der farblichen Gestaltung des eigenen Bikes. Dadurch wird jedoch jedes Rad zu einer Einzelanfertigung und die Produktionsprozesse müssen perfekt aufeinander abgestimmt werden. Wie das in der Praxis funktioniert zeigt unser Blick hinter die Kulissen der Produktionsstätte in Nordrhein-Westfalen.  Das Besondere an den Bikes von Drössiger ist - keines davon kommt von der Stange. Jedes einzelne Rad wird nach den individuellen Farbvorstellungen des jeweiligen Kunden gefertigt. Entweder fällt die Entscheidung über einen der unzähligen Farbtöne direkt beim Händler oder aber im Farbkonfigurator auf der Homepage. Danach dauert es ungefähr zwei Wochen um das Wunschrad in den Produktionsstätten in Eschweiler zu fertigen. Unser Blick hinter die Kulissen von Drössiger zeigt die einzelnen Produktionsschritte, die jedes Rad durchläuft - von einer simplen Codenummer auf e

  • 12:26

    ASO übernimmt deutschen Klassiker Eschborn-Frankfurt

    Radsport: Die Amaury Sport Organisation (ASO) verstärkt ihr Engagement im Straßenradsport in Deutschland weiter und übernimmt "Die Gesellschaft zur Förderung des Radsports", die den seit dieser Saison zur WorldTour zählenden deutschen Klassiker Eschborn-Frankfurt organisiert. Gute Nachrichten für den deutschen Radsport - bereits ab dieser Saison wird der weltweit größte Ausrichter von Radrennveranstaltungen, die ASO, die Zügel bei "Eschborn-Frankfurt" übernehmen. 1962 wurde das Rennen von den Gebrüdern Moos ins Leben gerufen, die aus organisatorischen Gründen dann "Die Gesellschaft zur Förderung des Radsports" ins Leben riefen, welche seither der offizielle Ausrichter des Rennens in der deutschen Bankenmetropole ist. Zukünftig wird das traditionell am 1. Mai stattfindende Rennen unter dem organisatorischen Dach der ASO stattfinden. Bernd Moos-Achenbach sagt zu dieser Entscheidung: "Ich sehe mich nun in der Verantwortung, das Radrennen für Frankfurt, Eschborn und das gesamte Rhein-Main-

  • 12:13

    Team Sunweb: Trikots und Teamräder vorgestellt

    Radsport: Nach Sponsoren- und Namenswechsel zur neuen Saison präsentierte das deutsche WorldTour Team Sunweb (ehemals Giant-Alpecin) heute die Teamkits und die Teamräder für 2017. Fans des Rennstalls werden sich an neue Farben gewöhnen müssen - an die Stelle des ehemals fast schwarzen Jerseys tritt nun ein weißes Trikot mit schwarzen Ärmeln und roten Applikationen. Neuer Sponsor, neuer Name, neues Trikot: Beim Team Sunweb stehen für die kommende Saison zahlreiche Veränderungen an, doch die ursprüngliche Team-DNA wird beibehalten: Das bereits zu Giant-Alpecin-Zeiten etablierte Mannschaftsmotto "Keep Challenging" wird auch weiterhin das Leitmotiv des deutschen Rennstalls sein. Mit dazu gehören die entsprechenden Streifen auf der Brust. Auch wenn der Name Giant zukünftig aus dem Namen des Teams verschwindet, bleibt der Fahrrad-Gigant dem Team als Ausrüster erhalten. Natürlich finden sich die neuen Farben Schwarz, Weiß und Rot auch in den Teamrädern wieder. Teamchef Iwan Spekenbrink sagte

  • 23:50

    Zweites Mal seit 2014: Mifa beantragt Insolvenz

    Markt: Die Mitteldeutschen Fahrradwerke (Mifa) hat Insolvenz beantragt. Ein Gerichtssprecher bestätigte derartige Gerüchte am heutigen Mittwoch. Der Ostdeutsche Fahrradhersteller kann zwar auf eine lange Firmengeschichte zurückblicken, kämpfte in der jüngeren Vergangenheit jedoch wiederholt mit finanziellen Engpässen. Bereits im September 2014 hatte man einen ersten Insolvenzantrag gestellt. Schwierige Zeiten für die in Sachsen-Anhalt ansässigen Mitteldeutschen Fahrradwerke. Nach einem schwachen Jahr 2016 musste der deutsche Traditionshersteller nun zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit Insolvenz beantragen. Wie es auf lange Sicht weitergeht ist derzeit nicht bekannt - auch bezüglich der rund 550 Beschäftigten, viele davon im erst kürzlich eröffneten neuen Werk in Sangerhausen hüllt man sich derzeit seitens der Geschäftsführung noch in Schweigen. Der Betrieb läuft jedoch zunächst unverändert weiter. Die neuerliche Insolvenz kommt durchaus überraschend, schließlich schien es nach de

  • 17:13

    Mit 105 Jahren! Robert Marchand absolviert Stundenweltrekordversuch

    Kurznachrichten: Wahnsinn! Im stolzen Alter von 105 Jahren absolvierte der Franzose Robert Marchand heute im Velodrom von Saint-Quentin-en-Yvelines in der Nähe von Paris einen Stundenweltrekordversuch. Nach 60 Minuten standen für den noch immer fitten alten Herren etwas mehr als 23km zu Buche. Unglaublich wozu manche Menschen auch im hohen Alter noch fähig sind. Der im November 1911 geborene Franzose Robert Marchand sorgte bereits vor einigen Jahren für Schlagzeilen, als er im Alter von 102 Jahren einen Stundenweltrekordversuch unternahm und auf beachtliche 26,95km kam. Damit gab sich der lediglich knapp 1,50m große Marchand jedoch nicht zufrieden und trainierte auch im hohen Alter immer weiter. Der Senior erfreut sich noch immer bester Gesundheit und nahm heute erneut die Stunde ins Visier. Seine Bestmarke von einst konnte er nicht knacken - am Ende wurden es aber dennoch mehr als respektable 22,58km. Immerhin muss sich Marchand so nicht mit unangenehmen Vorwürfen auseinandersetzen -

  • 18:43

    Tony Martin mit neuem Katusha-Alpecin Jersey und Kampfansage: „Zweite und dritte Plätze irrelevant“

    Radsport: Nach und nach lüften die WorldTour Teams die Geheimnisse rund um Teamkits und Teambikes. Nach BORA-hansgrohe heute Vormittag gibt es nun auch erste Bilder von Tony Martins neuem Katusha-Alpecin Jersey für das Jahr 2017 zu sehen. Neben dem typischen Katusha-Rot gibt es natürlich auch einen Zeitfahranzug in den Farben des Weltmeisters. Zudem legt Tony selbst die eigene Messlatte sehr hoch - für den Weltmeister zählen nur noch Siege. Ehre wem Ehre gebührt: Die wohl größte für einen Radprofi ist es, eine Saison lang in den Regenbogenfarben des Weltmeisters an den Start gehen zu dürfen. In diesem Jahr wird Tony Martin diese zum inzwischen vierten Mal zuteil; nach der großen Enttäuschung bei Olympia, der Rückkehr zur alten Sitzposition und einem Fabelritt meldete sich der 31-jährige bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr zurück an der Weltspitze und zeigte der Konkurrenz die Grenzen auf. Für die Saison 2017 stehen die Weichen auf Veränderung: Mit seinem Wechsel zu Katusha-Al

  • 10:07

    [Video] BORA-hansgrohe präsentiert Meistertrikots und Launch-Video

    Radsport: Mit großen Hoffnungen und Erwartungen startet das Radsportjahr 2017 für BORA-hansgrohe. Mit einem hochkarätigen Roster möchte man gleich in der ersten Saison eine gute Rolle im Peloton spielen. Nun zeigte man erstmals die Trikots der drei nationalen Straßenmeister und läutet mit dem Launch-Video das Jahr 2017 ein. Gleich drei nationale Meister werden sich in der Saison 2017 das Trikot des neuen deutschen WorldTour Teams BORA-hansgrohe überstreifen. Rafal Majka (Polen), Juraj Sagan (Slowakei) und José Mendes (Portugal) setzten sich 2016 gegen ihre Landsmänner durch und gehen folglich mit Sondertrikots in ihren Landesfarben an den Start. Diese präsentierte der deutsche Rennstall nun erstmals der Öffentlichkeit - Majka, Mendes und Juraj Sagan erhalten ebenso wie Peter Sagan weiße Trikots in den Farben ihres Landes bzw. im Falle von Peter Sagan in den ikonischen Regenbogenfarben. Das Trikot des slowakischen Shootingstars ziert zudem auf der oberen Rückenpartie das eigene 'Peter S

Dezember, 2016
  • 14:59

    Schweizer Radsportlegende Ferdy Kübler gestorben

    Kurznachrichten: Die Schweizer Radsportlegende Ferdy Kübler ist tot. Als erster Schweizer gewann "Ferdy National" 1950 die Tour de France und wurde im Jahr darauf Straßenweltmeister. Im Alter von 97 Jahren starb Kübler in Zürich an den Folgen einer schweren Erkältung. Die Radsportwelt trauert um eine ihrer dienstältesten Legenden - Ferdy Kübler starb nach den Weihnachtsfeiertagen im Alter von 97 Jahren in Zürich. Mit seinem Toursieg als erster Eidgenosse hatte er sich 1950 sein eigenes Denkmal gesetzt und sich in die Herzen zahlreicher Fans gefahren. "Ferdy ist friedlich eingeschlafen - mit einem Lächeln im Gesicht," berichtet seine Ehefrau Christina Kübler in der Schweizer Illustrierten. Einen nostalgischen TV-Bericht von einem seiner drei Tour de Suisse erfolgen findet sich derzeit noch auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=-lUBzQ-O_m8

  • 10:23

    Straßenverkehrsordnung: Das ändert sich für Radfahrer 2017

    Spektrum: Ab dem 1. Januar gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) drei Änderungen, die die Radfahrer betreffen. Vor allem die neue Ampelregelung könnte hier zukünftig für einige Probleme sorgen, obwohl sie in der Sache begrüßenswert ist. Fußgängerampel gilt nur noch für Fußgänger Die wohl größte Änderung betrifft die zuvor verwirrende Regelung bezüglich Fahrrad- und Fußgängerampeln. War man bislang mit dem Rad auf einem Fahrradweg neben dem Gehweg unterwegs, galt an einem Übergang oder einer Kreuzung die Fußgängerampel, wenn keine spezielle Fahrradampel vorhanden war. Ab dem 1. Januar ändert sich das: Bei einer fehlenden Fahrradampel gelten zukünftig die Fahrbahnampeln. Unserer Ansicht nach ist dies zwar ein Schritt in die richtige Richtung, birgt jedoch gerade in Großstädten enormes Konflikt- und Gefahrenpotential. Viele Autofahrer verlassen sich beim Rechtsabbiegen nämlich auf das Signal der Fußgängerampel - zeigt diese Rot, gehen viele von "freier Fahrt" aus und sparen sich de

  • 09:18

    Bradley Wiggins beendet seine Karriere

    Radsport: Sir Bradley Wiggins hängt seine Radschuhe an den Nagel. Der achtmalige Weltmeister auf Straße und Bahn gab am Abend bekannt, 2017 nicht mehr im Profibereich an den Start gehen zu wollen. Zuvor war der 36-jährige noch mit seinem eigenen Team WIGGINS auf der Straße, vor allem aber auf der Bahn aktiv. Auf der Facebookseite seines Continental Teams verkündete "Wiggo" seinen Abschied von der Bühne des Radsports. Der Tour de France Sieger von 2012 zählt zu den größten britischen Sportlern der jüngeren Vergangenheit und wurde für seine Leistungen im Dezember 2012 von der Queen zum Knight Bachelor ernannt. Für ein letztes Ausrufezeichen sorgte Wiggins in Rio, wo er zusammen mit seinen britischen Mannschaftskollegen die Bahnwettbewerbe dominierte und unter anderem eine Goldmedaille in der Mannschaftsverfolgung einfahren konnte. Für Negativschlagzeilen hatte ein Datenleck bei der Welt Anti-Doping Agentur gesorgt, die sich ein russisches Hackerteam zu Nutze machte. Im Zuge dessen kamen

mehr Artikel