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Casco Speedairo 2 RS im Test: Aero-Helm mit mehr Durchzug

16. Juli 2023 by Florian Nowak

Test: Der Casco Speedairo hat vor etlichen Jahren mit einem bis dato unkonventionellen Konzept Schlagzeilen gemacht. Denn der Helmspezialist aus Deutschland brachte mit dem Speedairo damals einen Helm, der angelehnt an seine anderen Produkte aus dem Winter-, Reit-, und Radsport ein komplettes Schutzsystem für den gesamten Kopf bieten sollte, auf die Straße. Idee war es den Helm für den Straßenradsport zu optimieren und dennoch mit einem Visier auszustatten, damit die Fahrer keine Einschränkung des Sichtfelds in Kauf nehmen müssen. Mit dem Casco Speedairo 2 RS haben wir den Nachfolger des Erfolgsmodells getestet.

Als einer der wenigen Aero-Straßenhelme bietet der Casco Speedairo 2 RS standardmäßig ein Visier an. Besonderheit daran ist, dass sich das Visier den äußeren Lichtsituationen automatisch anpasst und so für eine klare Sicht und besseren Durchblick auch bei schwierigen Sichtverhältnissen sorgt. Außerdem kommen besonders Brillenträger bei diesem System auf ihre Kosten, denn man kann die normale Korrekturbrille einfach unter dem Visier tragen und erhält trotzdem getönte „Gläser“. Somit spart man sich unangenehme Kontaktlinsen oder eine geschliffene Sportbrille, die meist sehr kostspielig ist.



Casco Speedairo 2 RS

 



Aber auch so macht das Visier einen tollen Job, denn durch die großflächige Visiereinheit tränen die Augen auch ohne Brille darunter nicht und sind ständig vor der Sonne geschützt. Hinzukommt, dass das Visier in unserem Test auch bei starkem Schwitzen nie beschlagen hat. Wenn es unter dem Visier gerade bergauf doch einmal zu warm werden sollte oder man sich ins Gesicht fassen will, kann man dieses ganz einfach nach oben und wieder zurück klappen. Laut Hersteller wurden im Vergleich zum Vorgängermodell bei der Entwicklung des Casco Speedairo 2 RS besonders die Belüftungseigenschaften verbessert, welche gerade bei aerodynamischen Helmmodellen oft zu kurz kommen. Wir hatten auch bei den aktuellen sommerlichen Temperaturen keinerlei Nachteile zu „offeneren“ Helmmodellen bemerken können was die Belüftung und Kühlung angeht.

Casco Speedairo 2 RS

Casco Speedairo 2 RS – Features:

Casco Speedairo 2 RS

Cascofit Netz: Durch den Cascofit liegt der Helm nicht mehr direkt auf dem Kopf auf, sondern auf einer Art Netz im Helminneren, was zum einen die Energie eines Sturzes besser abfangen soll und zum anderen bei der Belüftung von großem Vorteil ist, da so mehr Raum für ständigen Luftstrom zwischen Kopf und Helm aufrecht erhalten wird.



Casco-Loc und Disc-fit-Vario: Diese beiden Features dienen in erster Linie der Passform und Einstellbarkeit des Casco Speedairo. Hier gibt es einige Möglichkieten, damit jeder Fahrer glücklich wird.

Vautron Automatik Visier: Durch die Vautron Automatik passt sich das Visier in sekundenschnelle den äußeren Lichtverhältnissen an und wird dunkel und wieder hell. Gerade bei wechselnden Lichtverhältnissen oder wenn man in einen Tunnel fährt perfekt geeignet. Selbst in der Nacht kann man mit diesem Visier fahren, da es dann komplett ungetönt ist.



Casco Speedairo 2 RS – Details:

  • Gewicht: 340 Gramm
  • Größen: S (52–56 cm), M (54–59 cm), M (59-62 cm)
  • Preis: 320 Euro

WEB: casco-helme.de

Stichworte:CascoCasco Speedairo 2 RSHelmNewsTestVisier

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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