Michael Behringer

Im Jahr 1996 hat Michael Behringer seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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November, 2017
  • 07:11

    Diskussionsthema: 8 statt 9 – was bringt die Änderung?

    Radsport: Plötzlich ging alles ganz schnell. Während der WM in Bergen wurde bekannt gegeben, dass die Anzahl der Fahrer pro Team bei allen internationalen UCI-Rennen schon 2018 verkleinert wird. Bei den großen Landesrundfahrten werden statt der bisherigen neun Starter pro Mannschaft nur noch acht nominiert. Welche Vor- und Nachteile bringt diese Regeländerung mit sich? Vorteile: Mehr Sicherheit & weniger Kontrolle Künftig werden bei der Tour de France, dem Giro d'Italia und der Vuelta a Espana nur noch acht Fahrer pro Team am Start stehen. Statt der bisher 198 nominierten Profis, machen sich also nun 176 auf die dreiwöchige Reise. Auch bei kleineren Rundfahrten und Eintagesrennen greift die Regeländerung. So bislang acht Fahrer pro Mannschaft in die Pedale getreten haben, sind es jetzt nur noch sieben. Für die Anpassung wurden von der UCI vor allem zwei Gründe angeführt. So soll ein verkleinertes Feld für mehr Sicherheit sorgen. Zudem wird erwartet, dass sich das Rennen nicht mehr

  • 23:19

    Sixdays in Gent: De Ketele/De Pauw mit überlegenem Heimsieg

    Bahnradsport: Endlich ist es dem Duo Kenny De Ketele und Moreno De Pauw gelungen, in ihrer belgischen Heimat gemeinsam einen Sieg bei den Sixdays zu feiern. Mit zwei Runden Vorsprung triumphierten sie am Sonntag Abend vor Benjamin Thomas/Morgan Kneisky, Wim Stroetinga/Yoeri Havik und Lindsay De Vylder/Robbe Ghys. .@deketelekenny and @depauwmoreno rule in Ghent: 'This is what we live for' https://t.co/kUdnkRYpFX #ZesdaagseGent #Ghent6day pic.twitter.com/knQ8cIm4a4 — z6sdaagse Gent (@zesdaagseGent) 19. November 2017 Belgischer Heimsieg von De Ketele/De Pauw Am Ende sah das Podium so aus wie am Vortag: Die beiden Favoriten Kenny De Ketele und Moreno De Pauw (0/411) aus Belgien konnten ihre Führung erfolgreich verteidigen. In die finale Jagd waren sie bereits mit dem Vorteil einer Bonusrunde gestartet. Schließlich sicherten sich beide einen weiteren Rundengewinn zum ungefährdeten Gesamtsieg bei den Sixdays in Gent. Rang zwei verteidigten die Franzosen Benjamin Thomas und Morgan Kneisky (-2

  • 16:06

    CX-Weltcup in Bogense: 4 aus 4 für Van der Poel

    Cyclocross: Mathieu Van der Poel ist im Weltcup einfach nicht zu schlagen. Auch das vierte Rennen der Serie konnte der Belgier heute für sich entscheiden. Ebenso keine Überraschung bei den Damen: Es jubelte wie gewohnt die belgische Weltmeisterin Sanne Cant. Van der Poel ist nicht zu schlagen Im dänischen Bogense wurde heute im strahlenden Sonnenschein der nächste Weltcup im Radcross ausgetragen – und es gab den nächsten Sieg für Mathieu Van der Poel (Beobank-Corendon). Nichts neues, denn ob Iowa City, Waterloo, Koksijde oder Bogense: Alle vier Weltcup-Rennen gingen in dieser Saison an den Niederländer. Auch heute ließ er mit Wout Van Aert (Crelan-Charles) seinen größten Konkurrenten hinter sich. Acht Sekunden später kam der Belgier ins Ziel. Im Sprint musste er sich noch gegen seinen Landsmann Toon Aerts (Telenet Fidea Lions) durchsetzen und rettete somit immerhin Rang zwei. Die – im wahrsten Sinne des Wortes – weiße Weste von Mathieu Van der Poel kann im Weltcup aber weiterhin nieman

  • 06:23

    Der große Saisonrückblick: Die Radsport Highlights 2017

    Radsport: Viele Monate voller Spannung und Dramatik liegen hinter uns. Die Radsport Saison 2017 auf der Straße ist vorbei. Es gab viele Überraschungen und Enttäuschungen. In den kommenden Wochen werden wir in unserem großen Saisonrückblick in Erinnerungen schwelgen. Heute widmen wir uns zunächst all den Momenten, welche unser Fan-Herz höher schlagen ließen. Das waren unsere Radsport Highlights 2017. Van Avermaet, Gilbert & Valverde dominieren den Frühling Der Frühling gehört den Klassikern. In dieser Saison haben vor allem drei Profis die Eintagesrennen bestimmt: Der Belgier Greg Van Avermaet gewann Omloop Het Nieuwsblad, E3-Preis Flandern, Gent-Wevelgem und Paris-Roubaix. Sein Landsmann Philippe Gilbert war bei der Flandern-Rundfahrt und dem Amstel Gold Race der schnellste. Nicht zu schlagen war einmal mehr Alejandro Valverde. Der Spanier triumphierte beim Flèche Wallonne und bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Für diese drei alten Hasen war die Radsport Saison 2017 schon früh im Jahr e

  • 09:06

    Who is Oliver Naesen?

    WhoIs? 18.11.2017: Die belgischen Radsportfans dürfen sich ständig über junge, talentierte Profis freuen. Oliver Naesen ist mit seinen 27 Jahren kein Youngster mehr. Seinen Durchbruch feierte er jedoch erst in diesen Saison. Bei zahlreichen Klassikern fuhr er in die Top 10. Der ganz große Erfolg lässt aber noch auf sich warten. Ist es 2018 so weit? Vom Lieferwagenfahrer & Studenten zum Radprofi Sich in Belgien als Klassikerjäger einen Namen zu machen, ist gewiss nicht einfach. Die Fußstapfen von Eddy Merckx, Tom Boonen, Peter Van Petegem, Johan Museeuw und Co sind riesig. Oliver Naesen ist bislang nur den echten Experten ein Begriff, denn der 27-Jährige durfte bislang noch keine großen Erfolge feiern. Der Belgier fing erst im Alter von 16 Jahren mit den Rennradfahren an. Er fuhr für kleinere Teams und studierte parallel an der Universität Gent Sportwissenschaft. Da er mehrere Prüfungen nicht bestand, musste er zwischen 2012 und 2014 Vollzeit als Lieferwagenfahrer arbeiten. Parallel

  • 06:24

    Nico Denz im Interview: „Ich bin durch und durch ein Teamplayer“

    Radsport: Nico Denz hat eine aufregende Saison hinter sich. Für die französische Équipe AG2R LA MONDIALE bestritt der 23-Jährige in diesem Jahr seine erste Grand Tour. Velomotion bekam die Möglichkeit, ihm ein paar spannende Fragen zu stellen. Dabei blickt er gemeinsam mit uns auf die letzten Monate zurück – und natürlich auch ein bisschen in die Zukunft. „Bei mir verläuft der Winter ohne Wettkämpfe“ Nico, zuerst die wichtigste Frage: Wie geht es dir nach der anstrengenden Saison? „Soweit ganz gut. Ich konnte mich gut erholen und in der Pause auch etwas abschalten.“ Wie sieht dein Winterfahrplan aus? Viele Profis wechseln in den kälteren Monaten auf die Bahn, um im Wettkampfmodus zu bleiben. „Bei mir verläuft der Winter ohne Wettkämpfe. Ich werde mich hauptsächlich auf dem Rad vorbeireiten, aber aucch gezieltes Krafttraining im Fitnessstudio machen. Ergänzend gehe ich auch gerne mal joggen.“ Du hast in einem Interview selbst von einer schlechten Saison gesprochen. Inwiefern kannst du e

  • 00:00

    Ermittlungen gegen Bradley Wiggins & Sky eingestellt

    Radsport: Bradley Wiggins muss keine Konsequenzen fürchten. Die Dopingermittlungen gegen ihn und das Team Sky wurden eingestellt. Im September 2016 haben die Behörden begonnen, dem so genannten "mystery package" nachzugehen. Wegen mangelnden Aufzeichnungen blieben die Ermittlungen ergebnislos. Hat Wiggins 2011 verbotene Substanzen zu sich genommen? Es war 2011. Bradley Wiggins erhielt am letzten Tag des Critérium du Dauphiné ein mysteriöses Päckchen. Der Rest ist Geschichte. Er gewann die Rundfahrt, schied danach bei der Tour de France aus, nur um dann wenige Wochen Später bei der Vuelta Dritter zu werden und 2012 die Tour de France zu gewinnen. Jahre später wird ermittelt - wie immer im Radsport viel zu spät. Aus Mangel an Aufzeichnungen mussten die Nachforschungen nun eingestellt werden. Das Team Sky zeigt sich erleichtert: "Wir sind froh, dass die UKAD ihre Untersuchung abgeschlossen hat. Wir haben immer gesagt, dass wir nichts falsch gemacht haben, und wir haben im vergangenen Jahr

  • 11:03

    Sixdays in Gent: De Ketele/De Pauw nach Tag #1 in Führung

    Bahnradsport: Bei den Sixdays in Gent führt das Traumduo Kenny De Ketele/Moreno De Pauw nach Tag #1. In Belgien wollen die beiden zusammen erstmals einen Heimsieg einfahren. Die Chancen stehen gut, da ihre wohl größten Konkurrenten bereits zurückliegen. Souveräner Auftakt – wie im Vorjahr Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat sich das belgische Traumduo De Ketele/De Pauw in Gent mit 77 Punkten die Führung gesichert. Nach der ersten Nacht befinden sie sich zusammen mit weiteren drei Duos in der Nullrunde. Überraschend nicht mit dabei: Callum Scotson und Cameron Meyer. Die Australier haben nicht nur eine Runde Rückstand, sondern sie liegen mit lediglich acht Punkten abgeschlagen auf Rang sieben. Die Franzosen Benjamin Thomas und Morgan Kneisky, die beim Weltcup in Manchester stark auftrumpften, sind derzeit mit 66 Punkten Zweiter. Die Niederländer Wim Stroetinga/Yoeri Havik (54 Punkte) und die Belgier Lindsay De Vylder/Robbe Ghys (48 Punkte) komplettieren die Nullrunde. Mit den Brite

  • 06:30

    Who is Fernando Gaviria?

    WhoIs? 15.11.2017: Je vier Etappensiege und die Punktewertung beim Giro d'Italia und bei der Tour of Guangxi, Erfolge bei der Algarve-Rundfahrt, bei Tirreno-Adriatico, der Tour of Pologne, Paris-Tour und der Tour of Britain. Hinzu kommen zwei Weltmeistertitel im Omnium. Das Portfolio von Fernando Gaviria liest sich wie von einem erfahrenen Radprofi. Doch dieser Kerl ist erst 23 Jahre alt. Im kommenden Jahr wird der Kolumbianer erstmals als Kapitän in die Saison starten. Es ist Zeit, sich den kommenden Sprintstar etwas genauer anzusehen. Von der Bahn auf die Straße Am 19. August 1994 wurde Fernando Gaviria in der kolumbianischen Gemeinde La Ceja geboren. Inmitten von zahlreichen Bergfahrern entwickelte er sich trotz der welligen Topografie seines Heimatlandes zu einem starken Sprinter. Für seine Radsport-Begeisterung mitverantwortlich war seine Schwester Juliana Gaviria, welche ebenfalls auf der Bahn aktiv ist. 2012 fuhr Fernando Gaviria auf der Bahn bereits erste bedeutende Erfolge ein

  • 20:49

    Diskussionsthema: Giro/Tour-Double – machbar für Froome?

    Radsport: Eine Grand Tour zu gewinnen, ist für jeden Radprofi ein Traum. Hat ein Fahrer in seiner Karriere bereits mehrere große Landesrundfahrten siegreich beendet, werden neue Ziele gesetzt. So auch derzeit bei Nairo Quintana und Chris Froome. Beide peilen laut Medienberichten das Giro/Tour-Double an. Doch ist dieses Kunststück in der heutigen Zeit überhaupt noch machbar? Seit 1998 ist das keinem Fahrer mehr gelungen. Warum ist es so schwer, den Giro d'Italia und die Tour de France innerhalb eines Jahres zu gewinnen? Contador scheiterte 2011 und 2015 Eine Grand Tour verlangt dem Profi alles ab. Es ist eine schier unmenschliche Anstrengung, rund 3.000 Kilometer innerhalb von drei Wochen auf dem Rad zu absolvieren. Jeder Jugendprofi träumt davon, einmal in seinem Leben für eine große Landesrundfahrt nominiert zu werden. Wer sie gewinnt, steigt zurecht in den Olymp des Radsports auf. Fast in jeder Epoche gibt es – trotz zahlreicher Gegner – einen Dominator. Immer wenn ein Fahrer zum Ser

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