Michael Behringer

Im Jahr 1996 hat Michael Behringer seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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September, 2017
  • 19:18

    John Degenkolb für weitere Untersuchungen im Krankenhaus

    Radsport: Die Erkrankung von John Degenkolb (Trek-Segafredo) könnte doch etwas schlimmer sein, als zunächst angenommen. Der Deutsche befindet sich derzeit im Krankenhaus für weitere Untersuchungen. Dies teilte das Team Trek-Segafredo per Pressemeldung mit. Tiefergehende Untersuchungen bei Degenkolb an Herz und Lunge John Degenkolb musste die Vuelta a Espana auf Grund seiner Erkrankung aufgeben. Danach startete er bei der Dänemark-Rundfahrt, um für die anschließend anstehende WM in Bergen zu testen. Dabei stellte Teamarzt Jens Hinder fest, dass Degenkolb noch nicht wieder fit genug ist. Er riet ihm von einem Start ab, woran sich der Profi auch gehalten hat. Jetzt - wenige Tage später - ist er für weiterführende Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht worden. Teamarzt Jens Hinder: "In the last races he did, John suffered from breathing problems and a serious lack of power that prevented him to perform at his level. His condition was not improving enough over the last week, so we decided

  • 18:27

    Rad-WM in Bergen: Kämna verpasst Gold nur knapp

    Radsport: Lennard Kämna (Deutschland) hat die Goldmedaille im Straßenrennen der U23 knapp verpasst. Im Zweiersprint zog er gegen den neuen Weltmeister Benoit Cosnefroy (Frankreich) den Kürzeren. Bronze sicherte sich im Sprint der Verfolger Michael Svendgaard (Dänemark). Zuvor konnte sich bei den Juniorinnen erneut die Italienerin Elena Pirrone durchsetzen. Die deutschen Mädels verpassten die Top 10. U23: Lennard Kämna setzt die entscheidende Attacke Die U23-Männer hatten heute im Straßenrennen 10 x 19,1 Kilometer zurückzulegen. Dabei stand in jeder Runde der 1,5 Kilometer lange Anstieg zum Salmon Hill im Fokus. Wie erwartet konnte sich früh eine mehrköpfige Spitzengruppe lösen. Diese zerfiel jedoch von Runde zu Runde immer weiter und wurde schließlich vom Peloton gestellt. Nach mehreren gescheiterten Angriffen attackierte Lennard Kämna rund 13 Kilometer vor dem Ziel. Zunächst war er mehrere Meter allein unterwegs, ehe der spätere Weltmeister Benoit Cosnefroy den Anschluss herstellen ko

  • 02:00

    Rad-WM in Innsbruck: Auch 2018 ist der Kurs nichts für Deutsche

    Radsport: Während die WM in Bergen noch läuft, wird bereits intensiv an der nächsten Austragung gearbeitet. Blicken wir auf die Profile für das Straßenrennen und das Zeitfahren in Innsbruck, erkennen wir wenig positive Aspekte für die deutschen Fahrer. Der WM-Slogan "das Herz der Alpen" deutet nämlich schon ziemlich genau an, wie hart es für die Fahrer wird. Georg Spazier (Chef des Organisationskomitees): "Wir haben bei allen Rennen das äußerste Limit der sportlichen Vorgaben ausgereizt. Die Strecken sind nicht nur besonders steil - mit Steigungen von bis zu 25 Prozent - sondern auch besonders lang. Diese Kombination ist eine große Herausforderung für die Sportlerinnen und Sportler und verspricht die schwerste Weltmeisterschaft der Geschichte zu werden." Die UCI-Regularien werden nicht eingehalten Auch bei der derzeit laufenden WM in Bergen haben sich die Veranstalter nur bedingt an die herrschenden Regularien der UCI gehalten. Bei der Weltmeisterschaft in Innsbruck werden 2018 aber na

  • 18:00

    Rad-WM in Bergen: Tom Dumoulin kann auch Regen nicht stoppen

    Radsport: Topfavorit Tom Dumoulin hat das Einzelzeitfahren bei der WM in Bergen gewonnen. Der Niederländer ließ seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Trotz dem immer stärker werdenden Regen bei den letzten Startern pulverisierte er jede Zwischenzeit. Am Ende gewann er mit einem Vorsprung von 57 Sekunden auf Primoz Roglic (Slowenien). Bronze sicherte sich Chris Froome (Großbritannien), der schon satte 81 Sekunden zurücklag. Tony Martin verpasste mit Rang neun eine Medaille. Der Schweizer Stefan Küng konnte nicht in die Entscheidung mit eingreifen und wurde 25. Den Profis wurde der rote Teppich ausgerollt Das Einzelzeitfahren der WM in Bergen wurde von vielen Experten als Bergzeitfahren bezeichnet. Der 3,4 Kilometer lange Mount Fløyen mit einer durchschnittlichen Steigung von über neun Prozent sollte auf dem insgesamt 31 Kilometer langen Kurs viel ausmachen. Schon am Start konnten die Zuschauer einige verschiedene Rad-Typen erkennen. Es wurden reine Zeitfahrmaschinen gefahren

  • 03:24

    UCI hat entschieden: Künftig 8 Starter pro Team bei Grand Tours

    Radsport: Paukenschlag während der WM. Die UCI hat sich dazu entschieden, die Anzahl der Fahrer pro Team bei allen internationalen UCI-Rennen zu verkleinern. Bei der Tour de France werden wir schon ab 2018 nur noch acht statt neun Fahrer in jeder Mannschaft sehen. Dies könnte gravierende Veränderungen nach sich ziehen. 7 Fahrer statt 8 und 8 statt 9 Geredet wurde über die Anzahl der Fahrer bei vereinzelten Rennen schon lange. Eine so plötzliche Entscheidung hat aber wohl niemand erwartet - schon gar nicht während der WM in Bergen. Doch die Regeländerung ist jetzt amtlich und wird schon in der kommenden Saison in Kraft treten. Künftig werden bei den Grand Tours acht statt neun Fahrer pro Mannschaft am Start stehen und bei den kleineren Rennen sieben statt bisher acht. Dies hat die UCI offiziell bekannt gegeben: "Um die Sicherheit der Fahrer, der Zuschauer und des Rennkonvois zu verbessern, hat das UCI Management Komitee entschieden, die Peloton-Größe auf maximal 176 Fahrer zu begrenzen.

  • 02:24

    Rad-WM in Bergen: Startzeiten und Prognosen zum Einzelzeitfahren

    Radsport: Nach den Damen und dem Nachwuchs bestreiten heute die Elite-Herren die Einzelzeitfahr-WM in Bergen. Das Starterfeld ist gespickt von Kandidaten für die drei Medaillenränge. Kann Tony Martin seinen Titel verteidigen und den fünften Triumph bei einer Weltmeisterschaft feiern? Der Mount Floyen macht den Unterschied Um 13:05 wird der erste Profi in Bergen von der Startrampe rollen. Dann geht es um Gold, Silber und Bronze bei der Weltmeisterschaft 2017. Auf dem 31,1 Kilometer langen Kurs gibt es nur wenige flache Abschnitte. Ständig scheint der Parcours die Fahrer auf und ab zu jagen. Ganz zum Schluss kommt dann noch das härteste Teilstück. Der Mount Floyen ist 3,4 Kilometer lang und im Schnitt 9,1 Prozent steil. Die klassischen Zeitfahrer könnten spätestens hierbei an ihre Grenzen stoßen. Das Profil sollte vor allem all denjenigen entgegen kommen, die sowohl im Zeitfahren ihre Qualitäten haben, als auch in einem ansteigenden Terrain. Für den deutschen Titelverteidiger Tony Martin

  • 18:38

    Rad-WM in Bergen: Van Vleuten holt Gold – Deutsche Damen enttäuschen

    Radsport: Wie erwartet war das WM-Einzelzeitfahren der Damen eine Angelegenheit für die Niederländerinnen. Top-Favoritin Annemiek van Vleuten konnte sich am Ende mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden vor ihrer Landsfrau Anna van der Breggen durchsetzen. Bronze ging an die Australierin Katrin Garfoot. Die deutschen Damen konnten nicht in den Kampf um die Medaillen mit eingreifen. Knapp die Bronzemedaille verpasst hat hingegen heute Mittag Juri Hollmann bei den Junioren. Nur acht Sekunden fehlten dem 18-jährigen Deutschen. Oranje dominiert im WM-Zeitfahren der Damen Schon bevor die erste Starterin den 21,1 Kilometer langen Parcours in Angriff nahm, waren sich alle Experten sicher: Die Goldmedaille kann nur an die Niederlande gehen. Kein Wunder, denn die drei großen Favoritinnen stammen aus unserem Nachbarland. Letztendlich sollten die Experten recht behalten, doch aus dem niederländischen Dreifach-Podium ist dann doch nichts geworden. Während die Siegerin Van Vleuten und die Silberne Va

  • 18:46

    Rad-WM in Bergen: Hannah Ludwig schrammt knapp an Bronze vorbei

    Radsport: Mikkel Bjerg (Giant-Castelli) hat das WM-Zeitfahren der Klasse U23 gewonnen und ist damit der Nachfolger von Marco Mathis (Katusha-Alpecin). Die Deutschen, Schweizer und Österreicher konnten in diesem Jahr nicht in den Kampf um die Medaillen mit eingreifen. Neben den U23-Herren standen heute ebenfalls die Juniorinnen am Start. Dort sicherte sich die Italienerin Elena Pirrone Gold. Die Deutsche Hannah Ludwig verpasste als Vierte die Bronzemedaille nur um drei Sekunden. U23-Herren: Bjerg unglaublich souverän - Favorit Asgreen enttäuschend Für den 37 Kilometer langen Kurs in Bergen benötigte der Sieger Mikkel Bjerg 47:06 Minuten. Der erst 18-Jährige Däne gewann trotz Defekt souverän mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute vor dem US-Amerikaner Brandon McNulty (Rally Cycling) und dem Franzosen Corentin Ermenault (Wiggins). Europameister und Topfavorit Kasper Asgreen (Virtu Cycling) wurde mit einem Rückstand von eineinhalb Minuten nur Siebter. Während im vergangenen Jahr dre

  • 17:26

    Rad-WM in Bergen: Sunweb siegt bei den Damen & den Herren

    Radsport: Gold! Das Team Sunweb hat heute allen Grund zu jubeln. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren triumphierte die niederländische bzw. deutsche Mannschaft im Teamzeitfahren. Lennard Kämna darf sich somit bereits in jungen Jahren Weltmeister nennen. Spannender Kampf um die Medaillen Die Mannschaft Sunweb hat im WM-Teamzeitfahren der Herren die Goldmedaille in Bergen gewonnen. Doch es war äußerst knapp. Bei der ersten Zwischenzeit nach 10,5 Kilometern zeichnete sich schon eine erste Tendenz ab. Mit der Bestzeit von Sky konnte lediglich Quick-Step Floors (+1,34 Sekunden) mithalten. Die Mannschaften BMC (+9,47) und Sunweb (+10,46) lagen ebenfalls nicht allzu weit zurück. Alle anderen Teams sollten chancenlos sein im Kampf um die Medaillen. Nach 31 Kilometern pulverisierte Sunweb die bis dato schnellste Zeit von Movistar um 55,22 Sekunden. Damit war die deutsche Équipe rund fünf Sekunden schneller als Sky, die nur noch zu viert unterwegs waren. 3,05 Sekunden schneller als Sunw

  • 14:24

    Rad-WM in Bergen: John Degenkolb muss passen

    Radsport: Es war fast zu befürchten. Deutschlands Kapitän John Degenkolb (Trek-Segafredo) hat seinen Start im WM-Straßenrennen am Sonntag abgesagt. Nach seinem Sturz bei der Vuelta a Espana leidet Degenkolb weiterhin unter Atemwegsbeschwerden. John Degenkolb: "Ich bin extrem enttäuscht und traurig. Ich habe so viel dafür getan, in Topform zu kommen, auch weil der Verband mir mit der Kapitänsrolle ein sehr großes Vertrauen entgegen brachte.“ Fröhlinger rückt nach - Deutschland ohne Kapitän in Bergen Nach seinem Sturz bei der Vuelta a Espana stand John Degenkolb bei der Dänemark-Rundfahrt am Start. Dort sollte sein Gesundheitszustand unter einer mehrtägigen Belastung unter Rennbedingungen getestet werden. Schließlich stieg der Oberurseler auf der letzten Etappe aus. Teamarzt Dr. Jens Hinder riet Degenkolb dann auf Grund der gesammelten Erkenntnisse von einer Teilnahme bei der WM ab: "Johns Atemwegsbeschwerden, welche ihn bei der Vuelta a Espana zur Aufgabe zwangen, haben bei den nachfolg

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