Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

Artikel825
Mai, 2017
  • 15:15

    Neue Bestenliste: 20 Regenjacken von sportiv bis alltagstauglich

    Test: In den letzten Wochen und Monaten haben wir für euch viel Zeit im Winter- und Frühjahrsregen verbracht und insgesamt 20 Regenjacken für den Einsatz auf dem Fahrrad getestet. Vom entspannten Alltagsmodell bis zum sportiven Regenschutz für's Training ist ein breites Spektrum dabei. Auch die Preise variieren: Von 75€ bis fast 450€. Ohne eine Regenjacke kommt wahrscheinlich niemand lange hierzulande aus, wenn man sich regelmäßig im Freien betätigen möchte. Ein schwieriges Terrain mit viel Auswahl, vollmundigen Werbeversprechen und höchst unterschiedlichen Ansätzen. 20 Modelle haben wir getestet und dabei das gesamte Spektrum vom Alltag bis zum Wettkampf abgedeckt. Die Ergebnisse findet ihr in unserer neuen Bestenliste Regenjacken. http://velomotion.de/bestenliste-regenjacken-test-fahrrad/

  • 12:17

    Test: Odlo Tyfoon Regenjacke

    Wir wissen, dass sportliche Regenjacken wie es die Odlo Tyfoon nun einmal ist, eng ausfallen und auf den ersten Blick etwas unförmig wirken können. Doch selbst unter diesen Prämissen waren wir von dem resolut sportlich-engen Schnitt der Odlo Jacke überrascht. Die Ärmel und das Rückenteil sind extrem lang, während die Vorderseite sehr kurz ausfällt und die Jacke selbst sehr eng ist. Das disqualifiziert die Jacke zwar für jeglichen Einsatz, wenn man nicht auf dem Rad sitzt - im Stehen reicht die Vorderseite zum Bauchnabel. Das dünne 2,5 Lagen Material ist stretchig und schmiegt sich so noch besser dem Körper an. Enge Ärmelabschlüsse fügen sich wie der Kragen gut ins Gesamtbild ein. Die Tyfoon ist eine ausgesprochen reduzierte Jacke, die in vielerlei Hinsicht eher an ein Regentrikot erinnert. Auf Taschen muss man ebenso verzichten wie auf Belüftungsöffnungen. Das ist gerade bei der Belüftung wohl für die wenigsten ein K.O. Kriterium, aber eine Tasche ist gerade bei längeren Fahrten doch g

  • 11:41

    Test: Craft Escape Rain Regenjacke

    Die Craft Escape Rain Regenjacke richtet sich mit einem dezent sportlichen Schnitt und ohne Kapuze an die radfahrende Zunft, die sich von ein paar Regentropfen nicht von ihrem Lieblingshobby abhalten lassen möchte. Gleichzeitig mochte man nicht zu sportlich sein und noch eine dezent alltagstaugliche Jacke gestalten - ein schwieriger Spagat, vor allem bei Schnitt und Passform, der Craft mit der Escape Jacke auch nur bedingt gelungen ist. So fallen die Ärmel und das Rückenteil für unseren Geschmack ein wenig zu kurz, die Jacke selbst dagegen eher weit aus. Natürlich sind derartige Angaben immer stark vom Körperbau abhängig - aber schlanke, großgewachsene Menschen sollten vor dem Kauf definitiv anprobieren. Im Inneren sorgt ein Mesh-Netz für hohen Tragekomfort und ein angenehmes Gefühl auf der Haut, auch wenn es nur an wenigen Stellen mit dem Außenmaterial verbunden ist und die Jacke auf den ersten Blick so einen Tick "zu günstig" wirkt. Das Hardshell Material außen besitzt einige großflä

  • 10:50

    Test: Sportful Hotpack Hi-Viz Norain Regenjacke

    Mit der Stelvio hat sich der italienische Hersteller Sportful in den letzten Jahren einen Namen im absoluten Performance-Bereich der Regenjacken gemacht. Dass es jedoch nicht unbedingt das Topmodell sein muss, zeigt unser Test der Sportful Hotpack Norain Jacke: Mit einem Gewicht von unter 160g zählt sie zu den leichtesten Vertretern im Test und dank des dünnen Materials lässt sie sich schnell und problemlos platzsparend im integrierten Beutel verstauen. Dieser passt dann auch ohne Stopfen oder Quetschen in die Trikottasche. Wenig überraschend für eine so sportliche Jacke ist der enge Schnitt und die dazugehörige Passform der Hot Pack Norain: Stretch-Einsätze an den Flanken lassen die knallenge Jacke perfekt am Körper anliegen und da flattert nichts. Wie man es von italienischer Radsportbekleidung jedoch gewohnt ist, fällt auch die Sportful Jacke eher klein aus - unser Tipp: Vor dem Kauf anprobieren! Wir waren anfangs bezüglich der Regenfestigkeit ehrlich gesagt etwas skeptisch: Das seh

  • 20:24

    Test: ROSE RR04 Rain Jacket

    Die Rose RR04 ist eine Regenjacke im klassischen Sinne: Mit einem eher weiten Schnitt und dem steifen Hardshell-Material spricht sie eher Trekkingfahrer, Wochenendausflügler und Pendler an als sportive Radfahrer. Das soll jedoch keinesfalls als Kritik verstanden werden; viele dürften eben genau nach einer solchen Jacke suchen, insbesondere weil sie eben auf und neben dem Rad eine ganz gute Figur macht. Der hohe Kragen und die helmkompatible und abnehmbare Kapuze machen die Rose Jacke jedoch in Verbindung mit dem eher dicken Material zu einer der wärmsten im Test. Großzügige Belüftungsöffnungen mit Reißverschluss sorgen aber für die dringend benötigte Frischluftzufuhr. Etwas schade finden wir, dass man bei Rose auf reflektierende Applikationen verzichtet hat - zwar werfen die in Neongelb gehaltenen Reißverschlüsse ordentlich Licht zurück, sind aber gerade bei schlechten Sichtverhältnissen jedoch nicht so auffällig wie klassische Reflektoren. Im Alltags- und Fahrradtest überraschte die v

  • 20:07

    Test: Sugoi RSX NeoShell Regenjacke

    Die allround-Regenjacke Sugoi RSX NeoShell setzt - wie der Name schon sagt - auf Polartecs Top-Membran NeoShell, die beste Atmungsaktivität bei  gleichzeitig bestem Witterungsschutz verspricht. Die Jacke selbst richtet sich nicht explizit nur an Radfahrer, sondern soll bei unterschiedlichsten sportlichen Aktivitäten vor Wind und Wetter schützen. Entsprechend hat man bei Schnitt und Passform einen gesunden Mittelweg gewählt, der zwar durchaus sportlich daherkommt und auf dem Rad keine schlechte Figur macht, aber nichts für ernsthaftes Training oder gar Wettkämpfe sein dürfte. Dafür macht die Sugoi Jacke eben auch beim Wandern oder eben auch im Alltag eine gute Figur. Für unseren Geschmack fällt die Jacke doch recht kurz aus - wer also einen langen Oberkörper hat, sollte vor dem Kauf auf jeden Fall anprobieren. Den Allround-Charakter unterstreicht auch die Kapuze, die einerseits zwar sehr gut auch über einen großen Fahrradhelm passt, andererseits aber auch in Sekundenschnelle problemlos

  • 19:02

    Test: Bontrager Town Stormshell Jacket

    Mit der Town Stormshell Jacket richtet sich US-Hersteller Bontrager ganz klar an den sportiven Pendler, der für den täglichen Weg ins Büro oder zur Uni einen treuen Begleiter sucht, der bei Schmuddelwetter nicht nur das unangenehme Nass draußen hält, sondern gleichzeitig durch die sehr gute Sichtbarkeit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgt. Mit einem durchaus sportlichen Schnitt, der aber noch genügend Raum für normale Alltagsbekleidung lässt, kann man die Bontrager Jacke immer problemlos überstreifen, sobald die ersten Tropfen fallen. Der wahrscheinlich größte Pluspunkt der Stormshell Jacket ist die extrem gute Sichtbarkeit: Das liegt nicht nur an der neongelben Farbe (alternativ ist die Bontrager Jacke auch in Schwarz erhältlich), sondern auch an den zahlreichen kleinen und großen reflektierenden Elementen und nicht zuletzt auch an dem im Rückenbereich integrierten Zusatzlicht, das von einer Knopfzelle mit Strom versorgt wird. Das Licht trägt deutlich auf, ist jedoch recht wei

  • 17:43

    Giro d’Italia Etappe #14: Tom Dumoulin siegt und baut Führung aus

    Radsport: Tom Dumoulin (Team Sunweb) hat seine Favoritenrolle beim diesjährigen Giro d'Italia mit einem sensationellen Tagessieg in Oropa unterstrichen und seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Der Niederländer kam vor Ilnur Zakarin und Mikel Landa (Team Sky) ins Ziel und nahm Quintana (Movistar) 14, Nibali (Bahrain Merida) 43 Sekunden ab.  André Greipel steigt aus Nachdem wir gestern auf der 13. Etappe noch einmal einen packenden Sprint zu sehen bekamen, ging es heute für die verbliebenen Fahrer in die Berge. Genauer gesagt galt es nur einen einzigen Berg zu bewältigen. Das heutige Teilstück führte die Fahrer nämlich vom Startort Castellania auf einem topfebenen Profil bis zum Schlussanstieg. Dieser ist 11,8 Kilometer lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 6,2 Prozent auf. Der Berg führt zur Wallfahrtskirche von Oropa, welche zum italienischen UNESCO-Welterbe zählt. Dort zuerst ankommen wollten natürlich wie gewohnt auch ein paar Ausreißer. So lösten sich Natnael B

  • 14:19

    Test: Canyon Exceed CF SL 7.9 Di2 – Volle Kraft voraus

    Test: Das Canyon Exceed CF SL steht als etwas günstigere Alternative gefühlt etwas im Schatten des Edel-Modells Exceed CF SLX. Wie unser Test jedoch zeigt, ist Gewicht nicht alles und auch das Exceed CF SL ist ein hervorragendes XC Hardtail mit einem hochwertigen Rahmen und einer durchdachten Ausstattung. Canyon Exceed CF SL 7.9 Di2: Rahmen und Geometrie Auf der letztjährigen Eurobike enthüllte man erstmals den Rahmen des Exceed CF SL, das auf den ersten Blick dem 2015 präsentierten Exceed CF SLX zum Verwechseln ähnlich sieht. Kein Wunder, handelt es sich doch im Grund genommen um den gleichen Rahmen - die SL Variante hat lediglich einige Gramm mehr auf den Rohren, da eine etwas günstigere Carbonfaser zum Einsatz kommt. Schwer ist der Rahmen des CF SL aber dennoch keineswegs: Mit nur etwas mehr als 1.000g in Größe M kann er immer noch mit dem einen oder anderen Topmodell der Konkurrenz mithalten. Features, Geometrie und Ausrichtung bleiben natürlich: Das Exceed ist eine XC-Waffe für de

  • 20:59

    XLC VS-F08 Bike Stand – Universeller Hinterradständer für fast jedes Bike

    Test / Zubehör: Hinterradständer sind für viele Fahrradbesitzer unverzichtbar, um die wertvollen Zweiräder sicher zu verstauen. Mit dem XLC VS F-08 haben wir uns ein neues, durchaus interessantes Modell angesehen, das nicht nur mit fast allen Rädern klarkommt, sondern sich auch platzsparend verstauen lässt. Jeder, der eines (oder mehrere) sportliche Räder sein Eigen nennen darf, kennt das Problem: Hat man ein mal einen sicheren Abstellplatz für die geliebten Zweiräder gefunden, muss man sich überlegen, wie man diese denn am besten befestigen könnte. Anlehnen scheidet in den meisten Fällen schon von vornherein aus: Die Gefahr, dass das Rad umkippt und dabei Schaden nimmt, wollen wahrscheinlich nur wenige eingehen. Eine Wand- oder Deckenmontage ist aufwändig und nicht immer möglich. Bleibt in vielen Fällen noch der klassische Hinterradständer. Den gibt es in allerlei Formen, Ausführungen und Größen. Mit dem neuen XLC VS F-08 Bikestand haben wir eine recht neue Variante unter die Lupe gen

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