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Bestenliste Fahrradbeleuchtung/ Lampen StVZO mit Akku

Bestenliste Fahrradbeleuchtung StVZO mit Akku
Diese Bestenliste wurde vor über drei Jahren veröffentlicht. Entsprechend sind möglicherweise nicht mehr alle Produkte im Handel erhältlich.

Hier geht es zur aktuellen Bestenliste aus dem Jahr 2023

Fahrradbeleuchtung/ Lampen – Test: Seit der Anpassung der Vorschriften im Sommer 2013 gibt es StVZO-konforme Akkuleuchten wie Sand am Meer. Velomotion erklärt, worauf es ankommt.

In Sachen Beleuchtung hat es der Gesetzgeber den Fahrradfahrern in den vergangenen Jahren leichter gemacht. Praxisferne Bestimmungen wie das weitgehende Verbot von Batteriebeleuchtung und die Dynamopflicht für E-Bikes sind gefallen; wer seinen alten Drahtesel nun mit einem Set Akkulampen versieht, anstatt die Lichtanlage mit großem Aufwand instand setzen zu lassen, muss vor der Polizeikontrolle keine Angst mehr haben – immer vorausgesetzt, alle vorgeschriebenen Reflektoren sind am Rad.

Auf die am 5. Juli 2013 beschlossenen Änderungen der StVZO in Bezug auf Fahrradbeleuchtung hat die Industrie schnell reagiert. Waren regelkonforme Akkulampen für Sporträder vorher Mangelware, hat jetzt jeder Beleuchtungs- und Zubehörhersteller Entsprechendes im Programm. Erkennbar sind diese Leuchten am Prüfzeichen mit Wellenlinie und K-Nummer. Und ihr auffälligstes Charakteristikum ist, dass sie nicht blinken. Ansonsten haben die Hersteller viele Freiheiten: Sie können ihren Lampen diverse Leuchtmodi verpassen, wobei lediglich zu beachten ist, dass die Beleuchtungsstärke bei mindestens 10 Lux liegt und das der Scheinwerfer blendfrei eingestellt werden kann. Dies ermöglicht eine klar definierte Hell-Dunkel-Grenze. Ebenfalls vorgeschrieben ist eine Warnleuchte, die niedrigen Akkustand anzeigt; wie diese näher beschaffen ist, bleibt dem Hersteller überlassen.

Die Minimalanforderungen der StVZO übertreffen alle von Velomotion.de getesteten Leuchten um das Zwei- bis Achtfache. Damit sorgen sie dafür, dass der Radfahrer nicht nur gesehen wird, sondern auch selbst gute Sicht hat – wobei letzteres je nach Ausführung mal besser, mal weniger gut funktioniert. Leider ist weder der Preis noch eine Angabe von Beleuchtungsstärke (in Lux) oder Lichtstrom (in Lumen) eine verlässliche Aussage darüber, wie gleichmäßig, hell und weit eine Fahrradleuchte strahlt. Hier bewährt sich der Velomotion-Lichtvergleich, der Stärken und Schwächen objektiv darstellt.

Was die Halterung angeht, sorgten die Änderungen vom Juli 2013 anfangs für Verwirrung, da nicht definiert wurde, was „fest angebracht“ bedeuten sollte. Jüngst wurde klargestellt, dass sich die Leuchten nicht durch Vibrationen, Dranstoßen oder ähnliches verstellen dürfen. Ein fest an den Lenker geschraubter Halter ist also nicht vorgeschrieben; auch Silikonbänder sind zulässig. Die Machart der Halterung sollte auch bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Wer beim Rennradfahren eine Notbeleuchtung mitführen will, sollte schnell zu montierende Lampen wählen; dort, wo eine Akkuleuchte ständig dabei ist, kommt eher ein fest montierter Halter in Frage, auf den die Lampe dann aufgeschoben wird.

Viele Akkuleuchten werden im Set mit einem passenden Rücklicht angeboten, oder der Hersteller hat ein in Preis und Optik passendes Exemplar im Sortiment. Auch hier unterscheiden sich Form, Halterung und Helligkeit, wobei keine von uns getestete Leuchte zu dunkel, manche jedoch fast schon zu grell war.

In Sachen Akkuleistung sind die Herstellerangaben nur bedingt verlässlich, wie unser Test ergeben hat – gerade, wenn man die Leuchten im hellsten Modus benutzt. Allerdings gibt es Akkus, die erst nach mehrmaligem Laden und Entladen ihre volle Kapazität erreichen; die eine oder andere Lampe dürfte mit der Zeit also länger leuchten. Faktoren wie die Außentemperatur können die Leuchtdauer dagegen reduzieren.

Der Velomotion Fahrradbeleuchtung/ Lampen Testaufbau

Die Lampen sind in Lenkerhöhe montiert, die Kameraposition entspricht der Augenhöhe eine durchschnittlich großen Fahrers. Die Entfernung zum Zaun mit den Tour-de-France-Richtungspfeil beträgt 15 m; dazwischen sind jeweils 5 m mit einem Leitkegel markiert. Die seitlichen Kegel kennzeichnen jeweils 1,5 m von der Mitte aus.

Wir haben die Lampen so positioniert, dass der obere Rand des Lichtfeldes genau auf Höhe der Zaunspitzen (1,75 m) liegt. Das entspricht von Fall zu Fall nicht der Empfehlung, dass der hellste Bereich des Lichtfeldes auf der Fahrbahn in 5 bis 10 m Entfernung liegen soll, zeigt aber das Potenzial der Leuchten in Sachen Fernsicht und ist außerdem bei Dunkelheit deutlich praxisnäher. Wie man sieht, gelingt es guten Leuchten, eine vorschriftsmäßige Ausleuchtung des mittleren Bereichs mit guter Sicht in einiger Entfernung zu vereinen.

Zur Feststellung der maximalen Leuchtdauer haben wir die Lampen voll aufgeladen vor einer Kamera aufgestellt und den Zeitpunkt ihres Verlöschens bzw. des Nachlassens der Leuchtkraft notiert. Anzumerken ist, dass manche Hersteller nicht die Leuchtdauer bei maximaler Helligkeit angeben. Abweichungen von der angegebenen Leuchtdauer nach unten können auch damit zusammenhängen, dass manche Akkus erst nach mehrmaligem Entladen und Wiederaufladen ihre volle Kapazität erreichen.

Seit der Anpassung der Vorschriften im Sommer 2013 gibt es StVZO-konforme Akkuleuchten für das Fahrrad wie Sand am Meer. Velomotion erklärt, worauf es ankommt.

In Sachen Beleuchtung hat es der Gesetzgeber den Fahrradfahrern in den vergangenen Jahren leichter gemacht. Praxisferne Bestimmungen wie das weitgehende Verbot von Batteriebeleuchtung und die Dynamopflicht für E-Bikes sind gefallen; wer seinen alten Drahtesel nun mit einem Set Akkulampen versieht, anstatt die Lichtanlage mit großem Aufwand instand setzen zu lassen, muss vor der Polizeikontrolle keine Angst mehr haben – immer vorausgesetzt, alle vorgeschriebenen Reflektoren sind am Rad.

Auf die am 5. Juli 2013 beschlossenen Änderungen der StVZO in Bezug auf Fahrradbeleuchtung hat die Industrie schnell reagiert. Waren regelkonforme Akkulampen für Sporträder vorher Mangelware, hat jetzt jeder Beleuchtungs- und Zubehörhersteller Entsprechendes im Programm. Erkennbar sind diese Leuchten am Prüfzeichen mit Wellenlinie und K-Nummer. Und ihr auffälligstes Charakteristikum ist, dass sie nicht blinken. Ansonsten haben die Hersteller viele Freiheiten: Sie können ihren Lampen diverse Leuchtmodi verpassen, wobei lediglich zu beachten ist, dass die Beleuchtungsstärke bei mindestens 10 Lux liegt und das der Scheinwerfer blendfrei eingestellt werden kann. Dies ermöglicht eine klar definierte Hell-Dunkel-Grenze. Ebenfalls vorgeschrieben ist eine Warnleuchte, die niedrigen Akkustand anzeigt; wie diese näher beschaffen ist, bleibt dem Hersteller überlassen.

Die Minimalanforderungen der StVZO übertreffen alle von Velomotion.de getesteten Fahrrad-Leuchten um das Zwei- bis Achtfache. Damit sorgen sie dafür, dass der Radfahrer nicht nur gesehen wird, sondern auch selbst gute Sicht hat – wobei letzteres je nach Ausführung mal besser, mal weniger gut funktioniert. Leider ist weder der Preis noch eine Angabe von Beleuchtungsstärke (in Lux) oder Lichtstrom (in Lumen) eine verlässliche Aussage darüber, wie gleichmäßig, hell und weit eine Fahrradleuchte strahlt. Hier bewährt sich der Velomotion-Lichtvergleich, der Stärken und Schwächen objektiv darstellt.

Was die Halterung angeht, sorgten die Änderungen vom Juli 2013 anfangs für Verwirrung, da nicht definiert wurde, was „fest angebracht“ bedeuten sollte. Jüngst wurde klargestellt, dass sich die Leuchten nicht durch Vibrationen, Dranstoßen oder ähnliches verstellen dürfen. Ein fest an den Lenker geschraubter Halter ist also nicht vorgeschrieben; auch Silikonbänder sind zulässig. Die Machart der Halterung sollte auch bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Wer beim Rennradfahren eine Notbeleuchtung mitführen will, sollte schnell zu montierende Lampen wählen; dort, wo eine Akkuleuchte ständig dabei ist, kommt eher ein fest montierter Halter in Frage, auf den die Lampe dann aufgeschoben wird.

Viele Akkuleuchten werden im Set mit einem passenden Rücklicht angeboten, oder der Hersteller hat ein in Preis und Optik passendes Exemplar im Sortiment. Auch hier unterscheiden sich Form, Halterung und Helligkeit, wobei keine von uns getestete Leuchte zu dunkel, manche jedoch fast schon zu grell war.

In Sachen Akkuleistung sind die Herstellerangaben nur bedingt verlässlich, wie unser Test ergeben hat – gerade, wenn man die Leuchten im hellsten Modus benutzt. Allerdings gibt es Akkus, die erst nach mehrmaligem Laden und Entladen ihre volle Kapazität erreichen; die eine oder andere Lampe dürfte mit der Zeit also länger leuchten. Faktoren wie die Außentemperatur können die Leuchtdauer dagegen reduzieren.

Der Velomotion Fahrradbeleuchtung/ Lampen Testaufbau

Die Lampen sind in Lenkerhöhe montiert, die Kameraposition entspricht der Augenhöhe eine durchschnittlich großen Fahrers. Die Entfernung zum Zaun mit den Tour-de-France-Richtungspfeil beträgt 15 m; dazwischen sind jeweils 5 m mit einem Leitkegel markiert. Die seitlichen Kegel kennzeichnen jeweils 1,5 m von der Mitte aus.

Wir haben die Fahrradlampen so positioniert, dass der obere Rand des Lichtfeldes genau auf Höhe der Zaunspitzen (1,75 m) liegt. Das entspricht von Fall zu Fall nicht der Empfehlung, dass der hellste Bereich des Lichtfeldes auf der Fahrbahn in 5 bis 10 m Entfernung liegen soll, zeigt aber das Potenzial der Leuchten in Sachen Fernsicht und ist außerdem bei Dunkelheit deutlich praxisnäher. Wie man sieht, gelingt es guten Leuchten, eine vorschriftsmäßige Ausleuchtung des mittleren Bereichs mit guter Sicht in einiger Entfernung zu vereinen.

Zur Feststellung der maximalen Leuchtdauer haben wir die Lampen voll aufgeladen vor einer Kamera aufgestellt und den Zeitpunkt ihres Verlöschens bzw. des Nachlassens der Leuchtkraft notiert. Anzumerken ist, dass manche Hersteller nicht die Leuchtdauer bei maximaler Helligkeit angeben. Abweichungen von der angegebenen Leuchtdauer nach unten können auch damit zusammenhängen, dass manche Akkus erst nach mehrmaligem Entladen und Wiederaufladen ihre volle Kapazität erreichen.

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