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Giro d'ItaliaRadsport

Giro d'Italia: Giro d’Italia: Formolo per Soloflucht zum Tagessieg – ein Favorit lässt Federn

12. Mai 2015 by Michael Faiß

Radsport: Nach erneut bergigen 150km durch Ligurien siegt der 22 Jahre junge Italiener Davide Formolo (Cannondale-Garmin) in beeindruckender Manier bei seiner ersten Grand Tour-Teilnahme. Kurz vor dem finalen Anstieg konnte er sich von der Spitzengruppe absetzen und seinen Vorsprung in der folgenden Abfahrt bis ins Ziel retten. Zweiter wird Simon Clarke (Orica-GreenEdge), der sich im Ziel zuerst einmal gar nicht über das maglia rosa freuen kann, das er ab morgen tragen wird.

22 Sekunde nach Davide Formolo passiert Simon Clarke an der Spitze der Verfolgergruppe die Ziellinie, reißt die Hände in die Höhe und jubelt ausgelassen. Genau bis zu dem Moment, als ihm der viertplatzierte Giovanni Visconti (Movistar) auf die Schulter tippt und auf den weiter vorn jubelnden Formolo deutet. Clarke schlägt die Hände, die er eben noch zum Jubeln in die Luft gereckt hatte über dem Kopf zusammen. Kurz darauf kann er aber auch schon wieder lachen – da hatte der Australier wohl für einen kurzen Augenblick den Überblick verloren. Kein Wunder, denn die Etappe war wie schon in den Vortagen abwechslungsreich und von einer hart umkämpften und nervösen Spitze gezeichnet.



Direkt nach dem Startschuss bildete sich eine knapp 30 Fahrer umfassende Spitzengruppe, aus der sich nach einiger Zeit Amael Moinard (BMC) und Sonny Colbrelli (Bardiani) absetzen können. Letzterer sichert sich auch den zweiten Zwischensprint des Tages – danach liefert sich die große Spitzengruppe einen wirklich packenden und unterhaltsamen Kampf. Immer wieder gibt es Attacken, die kurz gelingen, doch schnell wieder gestellt werden. Bei sommerlich-heißen Temperaturen schlägt auch das Hauptfeld hinter der Spitzengruppe ein beachtliches Tempo an. Pacemaker ist das Team von Astana um ihren Kapitän Fabio Aru, doch auch Tinkoff-Saxo (Contador) und Sky (Porte) arbeiten hart für ihre Klassementfahrer. Lediglich Rigoberto Uran (Etixx-QuickStep) hat große Probleme, das Tempo zu gehen und kämpft am Ende des Feldes.

Am Fuße des finalen Anstiegs hinauf nach Biassa ist es dann für viele überraschend der junge Davide Formolo von Cannondale-Garmin, der sein Herz in die Hand nimmt und eine unwiderstehliche Attacke fährt. Nach kurzer Zeit hat er schon eine große Lücke zu seinen Verfolgern gefahren und kann das enorme Tempo bis zur Spitze des teils extrem steilen Anstiegs durchhalten. Ungefähr eine halbe Minute Vorsprung hat er vor der Abfahrt hinunter zum Ziel in La Spezia – mit einer unbekümmerten und enorm konzentrierten Abfahrt und nach Mobilisierung der letzten Kräfte rettet er schließlich den Vorsprung ins Ziel. Was für ein Erfolg, was für eine Leistung für einen so jungen Fahrer.



In der Verfolgergruppe kann sich dann Simon Clarke im Sprint gegen Yonattah Monsalve (Southeast) und Giovanni Visconti (Movistar) durchsetzen. Auch die Klassementfavoriten Aru, Contador und Porte kommen zeitgleich mit Clarke ins Ziel. Lediglich Rigoberto Uran büßt nach einem für ihn wirklich harten Kampf 42 Sekunden auf seine Mitkonkurrenten ein. Clarke übernimmt mit seinem zweiten Platz das maglia rosa von seinem Teamkollegen Michael Matthews. Somit haben wir nach der vierten Etappe den dritten Träger des Rosa Trikots, alle waren sie Australier und alle Fahrer von Orica-GreenEdge. Ob es morgen so weitergeht? Wir werden es sehen.

Endresultat, 4. Etappe Giro d’Italia 2015

[easytable th=“0″]


1.,Davide Formolo,ITA,Cannondale-Garmin,3:47:59

2.,Simon Clarke,AUS,Orica-GreenEdge,0:00:22

3.,Yonattah Monsalve,VEN,Southeast,



4.,Giovanni Visconti,ITA,Movistar,

5.,Esteban Chaves,COL,Orica-GreenEdge,

6.,Fabio Aru,ITA,Astana,



7.,Amael Moinard,FRA,BMC,

8.,Dario Cataldo,ITA,Astana,

9.,Alberto Contador,SPA,Tinkoff-Saxo,



10.,Richie Porte,AUS,Team Sky,

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Stichworte:Giro d'ItaliaNewsRadsportTicker

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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