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Coronavirus: Wie gehen die Profis mit der Zwangspause um?

19. März 2020 by Michael Behringer

Radsport Coronavirus Training

Radsport: Wir schreiben Mitte März – und die Räder stehen still. Derzeit beeinflusst der Coronavirus unsere gesamte Gesellschaft. Doch auch wenn aktuell keine Radrennen stattfinden, halten sich die Profis fit.

Die Teams trainieren weiter – notfalls auch Zuhause

Wohl keine Berufsgruppe zeigt sich derzeit unbeeindruckt von den Auswirkungen des Coronavirus. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg und von Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab. Natürlich sind auch die Radprofis davon betroffen. Das beschränkt sich nicht nur darauf, dass derzeit keine Rennen gefahren werden. Denn auch das Trainieren wird in der aktuellen Situation erschwert. In den Ländern herrschen verschiedene Gesetze. Mancherorts dürfen die Profis ihre Häuser nicht verlassen. Sie sind angewiesen auf das Training in den eigenen vier Wänden. Dan Lorang, Head Coach bei Bora – hansgrohe, sprach darüber in einem Interview auf der teameigenen Webseite.

Dan Lorang:
„Das Training ähnelt derzeit dem Wintertraining. Wir machen zum Beispiel sehr gute Erfahrungen mit dem sogenannten polarisierten Training, das eine Kombination von niedrig-intensiven, langen Ausdauereinheiten und hoch-intensiven, kurzen Trainingsintervallen ist. Das gilt natürlich nur, solange man noch draußen fahren kann.“



Der Sport gerät in den Hintergrund

Obwohl viele Profis für ihren Radsport leben und ihm während ihrer Karriere alles unterordnen müssen, gilt auch für sie derzeit: Im Leben gibt es Wichtigeres! Paul Martens (Jumbo – Visma) zum Beispiel ist Ende Februar sein bis dato letztes Rennen gefahren. Statt nun inmitten der Saison auf den Straßen um gute Ergebnisse zu kämpfen, kümmert sich der zweifache Familienvater als Lehrer und Unterhalter um seine Kinder. Max Walscheid (NTT) kuriert derzeit einen Handbruch aus und hätte ohnehin keine Rennen bestreiten können. Dennoch verändert der Coronavirus auch seinen Alltag. Die beiden deutschen Profis haben radsport-news.com mit ihren Statements einen Einblick gewährt.

Paul Martens:
„Der Sport steht momentan im Hintergrund, wir müssen uns an die vorgegebenen Regeln halten. Ich fahre im Moment noch regelmäßig Rad, aber nicht wirklich nach Trainingsschema. Jegliche Zielstellungen sind erst einmal auf Eis gelegt.“

Max Walscheid:
„Ich nehme die Sache sehr ernst. Ich denke, jeder von uns hat die Aufgabe, seine Umwelt zu schützen. Ich versuche selbst die offiziellen Maßgaben möglichst gut umzusetzen: daheim bleiben, Risikogruppen schützen.“



Auch die UCI weiß nicht, wie es weitergeht

Während die Profis auf verlassenen Straßen oder ihren Rollen weiter trainieren, weiß selbst der Radsport Weltverband nicht, wann die nächsten Rennen stattfinden. UCI-Chef David Lappartient gab bekannt, dass man die Straßenradsaison um zwei Wochen verlängern könnte. Außerdem bestünde die Möglichkeit, den Giro d’Italia und die Monumente im Herbst auszutragen. Alle aktuell verschobenen Rennen werden im neu gestalteten UCI-Kalender aber wohl kaum einen Platz finden können. Schließlich ist auch der Terminplan am Ende der Saison ziemlich rappelvoll.

David Lappartient:
„In den kommenden Tagen und Wochen werden wir daran arbeiten, den Kalender neu zu gestalten. Aber das ist natürlich von der Entwicklung der Epidemie abhängig.“

📝 INTERVIEW WITH HEAD COACH DAN LORANG



„It doesn’t just depend on training. It’s also about mental strength.“

Coronavirus has the world under its grasp. We talked with sports scientist Dan Lorang about how riders are training without concrete goals 👉🏼 https://t.co/XE73xi5c4e pic.twitter.com/wCn4KpPUoV

— BORA – hansgrohe (@BORAhansgrohe) March 19, 2020



Stichworte:CoronavirusDan LorangDavid LappartientMax WalscheidNewsPaul MartensUCI

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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