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Giro d'Italia #19: Simon Yates siegt, Bernal behält die Nerven

28. Mai 2021 by Michael Behringer

Simon Yates Giro d'Italia

Radsport: Simon Yates darf sich über einen Giro-Etappensieg freuen. Der Brite gewann das 19. Teilstück vor Joao Almeida und Egan Bernal. Der Gesamtführende aus Kolumbien war erneut nicht der Stärkste am Berg, konnte die Maglia Rosa aber letztendlich deutlich verteidigen.

Simon Yates Giro d'Italia

Simon Yates belohnt seine Teamkameraden

Simon Yates (BikeExchange) kommt immer besser in Form. Der Brite gewann die 19. Etappe des Giro d’Italia und festigt damit seinen Platz auf dem Podium. Leader Egan Bernal (Ineos Grenadiers) offenbarte erneut leichte Schwächen, verlor als Tagesdritter jedoch nicht viel Zeit. Zweiter wurde Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step), er seine Mannschaft ebenso den gesamten Tag über ackern ließ, wie der Tagessieger. Der Mann im Rosa Trikot schien zu Beginn des Schlussanstiegs große Probleme zu haben, fuhr dann jedoch ein gleichmäßig hohes Tempo und konnte den Schaden in Grenzen halten. Vor dem harten Tag am morgigen Samstag scheint dennoch alles noch möglich zu sein.



6 Fahrer in der Ausreißergruppe des Tages

Larry Warbasse (AG2R – Citroen), Nicola Venchiarutti (Androni Giocattoli – Sidermec), Giovanni Aleotti (Bora – hansgrohe), Mark Christian (Eolo – Kometa), Quinten Hermans (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) und Andrea Pasqualon (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) konnten sich vom Hauptfeld absetzen. Zuvor kam es zu zahlreichen Angriffen, da viele Fahrer heute Teil der Fluchtgruppe sein wollten. Erst nach rund 50 Kilometern stand die Gruppe des Tages.

Quick-Step bringt Martinez in Schwierigkeiten

Derweil übernahm im Peloton erneut die Mannschaft BikeExchange das Kommando. Somit hatte Ineos Grenadiers auf dem 166 Kilometer langen Teilstück von Abbiategrasso zur Alpe di Mera (Valsesia) zunächst relativ wenig Arbeit. Rund 75 Kilometer vor dem Ziel stieg in einer Abfahrt die belgische Equipe Deceuninck – Quick-Step in die Führungsarbeit mit ein. Ihr gelang es, Edelhelfer Daniel Martinez (Ineos Grenadiers) in Schwierigkeiten zu bringen und das Feld in mehrere Teile zu spalten. Wie wichtig der Landsmann des kolumbianischen Gesamtführenden ist, zeigte sich uns durch die taktische Entscheidung der Teamleitung. Prompt wurde Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) nach hinten beordert. Dem Italiener gelang es, die abgehängte Gruppe wieder nach vorn zu führen, obwohl Deceuninck – Quick-Step mit der vollen verbliebenen Mannschaftsstärke das Tempo hoch hielt.

Yates & Almeida erneut die Stärksten

Durch das hohe Tempo im Hauptfeld hatten die Ausreißer keine Chance, tatsächlich in den Kampf um den Etappensieg einzugreifen. Mit einem Vorsprung von knapp unter einer Minute erreichten sie den Fuße des Schlussanstiegs. So war allen Beteiligten klar, dass der Sieger heute nicht aus der Fluchtgruppe kommen konnte. Wie erwartet ging Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step) zuerst in die Offensive. Nach und nach folgten dem Portugiesen die weiteren Herausforderer von Egan Bernal (Ineos Grenadiers). Einen großen Vorsprung konnten sie sich jedoch nicht herausfahren. Angeführt von seinen Teamkollegen Jonathan Castroviejo und Daniel Martinez, fuhr Egan Bernal die Lücke wieder zu. Lediglich Simon Yates (BikeExchange) brachte einige Sekunden zwischen sich und die Favoritengruppe. 2,5 Kilometer vor dem Ziel waren alle Helfer aufgebraucht und Egan Bernal ergriff selbst die Initiative. Nun konnte ihm nur noch Joao Almeida folgen. Auf den letzten Metern zog der Portugiese sogar noch am Kolumbianer vorbei. An Simon Yates kam er jedoch nicht mehr heran.



🇬🇧@SimonYatess of 🇦🇺@GreenEDGEteam wins stage 19 of 🇮🇹@giroditalia #Giro104 via @sporza_koers pic.twitter.com/0GCqYAjt0D

— World Cycling Stats (@wcsbike) May 28, 2021



Stichworte:Egan BernalGiro d'ItaliaJoão AlmeidaNewsSimon Yates

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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