Eurobike: Gestern Abend um 18.00 Uhr ging die Eurobike 2015 zu Ende. Auch wenn etwas weniger Besucher als noch im letzten Jahr nach Friedrichshafen strömten, zeigen sich die Veranstalter dennoch äußerst zufrieden und ziehen positive Bilanz.
45.870 Fachbesucher aus 103 Ländern, 20.730 Besucher am Publikumstag bei 1.350 Ausstellern und über 300 Weltpremieren. So lauten am Ende der diesjährigen Eurobike die beeindruckenden Zahlen. Im Vergleich zum Rekordjahr 2014 gab es einen minimalen Besucherrückgang zu verzeichnen – im letzten Jahr fanden 46.300 Fachbesucher den Weg zum Bodensee – doch das trübte die Laune bei Organisatoren und Veranstaltern nicht im Geringsten. „Der Zuspruch dieses Jahr war sehr gut. Unsere Kunden freuen sich über tolle Gespräche und gute Geschäfte – flankiert vom weltweit einzigartigen Messeflair am Bodensee bei auch allerbestem Wetter,“ sagt beispielsweise Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. In der Tat sorgte das Wetter wirklich für traumhafte, wenngleich manchmal auch durchaus schweißtreibende Bedingungen für Aussteller und Besucher.
Nicht weniger als 300 Weltpremieren aus allen Bereichen rund um die Welt der zwei Räder gab es auf der diesjährigen Eurobike. Kompletträder, Komponenten, Zubehör, Bekleidung – der Innovationsdrang der Branche scheint nach wie vor ungebremst. „Die Eurobike 2015 spiegelte eindrucksvoll wider, mit welcher Dynamik die Mobilität auf zwei Rädern inzwischen unterwegs ist und schaltete den Optimismus der ganzen Branche einen Gang höher,“ äußert sich Bereichsleiter Stefan Reisinger am Samstag Abend.
Auch von Seiten der Aussteller war man zufrieden – nicht nur mit der Resonanz der Besucher, sondern auch der Veranstaltung selbst. Bernhard Lange, Geschäftsführer von Paul Lange (u.a. Deutschlandvertrieb von Shimano und Selle Italia) sagte: „Die Eurobike hat auch bei ihrer 24. Auflage mehr als deutlich bewiesen, dass sie zurecht als die Welt-Leitmesse der Fahrradbranche gilt. Die Stimmung in der Branche ist hervorragend. Es zeigt sich deutlich, dass Fahrradfahren boomt und in seiner verkehrspolitischen, aber auch gesellschaftlich-kulturellen Bedeutung immer wichtiger wird. Wir gehen sehr optimistisch in das kommende Jahr.“