Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportStraßenradsportTour de France

Tour de France 2020: So funktioniert das Hygienekonzept der ASO

27. August 2020 by Michael Behringer

Tour de France Hygienekonzept

Radsport: Der Coronavirus hat die Olympischen Spiele verhindert und die Fußball-EM. Doch die Tour findet statt. Mit einem strengen Tour de France Hygienekonzept will die ASO das wichtigste Radsport-Ereignis durchboxen. Wir blicken auf die Maßnahmen für Fahrer, Teams und Zuschauer – und sehen immer noch einige Gefahren.

Tour de France Hygienekonzept schreibt Tests vor

Am Samstag ist es endlich soweit: Die 107. Tour de France beginnt. Nicht im Juli, sondern im August und September werden die Profis nun durch Frankreich rollen und ihren Sieger nach 21 Etappen küren. Doch die Angst fährt mit. Diesmal ist es nicht die Angst vor positiven Dopingtests, sondern vor positiven Coronatests. Denn der Veranstalter ASO schreibt vor, dass Teams bei zwei oder mehr Coronafällen innerhalb von sieben Tagen die Rundfahrt verlassen müssen – und das betrifft nicht nur die Fahrer, sondern auch das gesamte Umfeld der Profis. Um das Virus aufzuspüren, müssen die Teilnehmer vor dem Start der Tour de France zwei Tests überstehen. Außerdem wird an beiden Ruhetagen getestet. Das Tour de France Hygienekonzept ist also stets auf der Suche nach dem Coronavirus – und wird hoffentlich nichts finden.

Mit Mundschutz sind Zuschauer erwünscht

In Frankreich steigen – wie auch in Deutschland und manch anderen Ländern – die Corona-Fälle langsam wieder an. Erst diesen Montag stufte das Robert-Koch-Institut die Region um Nizza als Risikogebiet ein. Vor allem Menschenansammlungen seien für die steigenden Werte verantwortlich. Dennoch sind bei der Tour de France 2020 Zuschauer mit Mund-Nasen-Schutz erwünscht. Mangels Durchsetzbarkeit ist eine Geistertour über fast 3.500 Kilometer vom Tisch. In den Start- und Zielbereichen der der Etappen werden die Zugänge stark limitiert. Sogar Zufahrtskontrollen erwarten die Zuschauer an den Bergpässen. Dort sind nämlich PKW und Wohnmobile nicht erlaubt. Auch das zählt zum strengen Tour de France Hygienekonzept der ASO.



Angst vor falsch-positiven Ergebnissen

Zum ersten Mal in der 117-jährigen Geschichte der Tour de France droht der Abbruch. Dies wäre eine Katastrophe für den Radsport. Hinzu kommt, dass der PCR-Test nicht sicher ist. Studien zufolge werden damit 98 von 100 Infizierten erkannt – 2 also nicht. Außerdem gibt es eine erhöhte Gefahr der sogenannten falsch-positiven Ergebnisse. So kann es sein, dass Fahrer positiv getestet und von der Tour ausgeschlossen werden, obwohl sich später herausstellt, dass das Ergebnis einfach falsch war. Unter anderem ist dies bereits Omer Goldstein (Israel Start-Up Nation), Sylvan Dillier (AG2R La Mondiale) und Hugo Houle (Astana) passiert. Auf einen positiven Test folgten viele negative. Genützt hat es nichts, denn von den entsprechenden Rennen wurden sie prompt ausgeschlossen. Bleibt nur zu hoffen, dass dies bei der Tour de France allen Fahrern erspart bleibt.

😷😷😷😷😷
🚴🚴🚴🚴🚴

⚠ In 2020, let’s protect the race and its riders!



⚠ En 2020, protégez-vous et protégez les coureurs.
🎙🇳🇱 @tom_dumoulin – @JumboVismaRoad demande à tous les fans du Tour de France de porter un masque à proximité des coureurs. #TDF2020 pic.twitter.com/oKujkNtR6s

— Tour de France™ (@LeTour) August 27, 2020



Stichworte:CoronavirusNewsTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Canyon Spectral:ON CF9

Canyon Spectral:ON 2026 im Test: Das Comeback des Jahres?

Feine Taschen vom Sicherheitsexperten: Bikepackingtaschen von POC

Acid Endure

Acid Endure im Test: Der Preis-Leistungs-Sieger für Racer?

Cube Nuroad SLX: Günstig Graveln ohne Gewichtsnachteil

Supacaz eGrip

Supacaz eGrip im Test: Kalifornischer Komfort für ausgiebege Touren

Die beste Preis-Leistung bei Pegasus 2026: Günstige E-Bikes und attraktive Fahrräder

Kabellose Dropper-Sattelstütze mit 225 mm Länge: Die neue Fox Transfer Neo 225

Rose Slab Plus

Rose Slab Plus im Test: Viel E-MTB für unter 5.000 Euro

WTB CZ Control

WTB CZ Control im Test: Der goldene Mittelweg für All-Mountain-Piloten?

Rose Backroad Unsupported: Bikepacking mit Bordelektrik

Truvativ Descendant

Truvativ Descendant im Test: Ehrlicher Arbeiter fürs Grobe

Fix Manufacturing Eflator im Test

Akku-Kompressorpumpe mit Digitalanzeige und Auto-Stopp-Funktion: Fix Manufacturing Eflator im Test

Pro Stealth 3D

Pro Stealth 3D: High-Tech-Komfort aus dem 3D Drucker

Gazelle Ultimate T11: Sportliches E-SUV des Traditionsherstellers

Ähnliche Beiträge

  • Olympische Spiele: 2021 droht eine Überschneidung mit der Tour de France
  • Tour de France: Eine Absage wäre für den Radsport eine Katastrophe
  • Tour de France: Wie hart würde eine Absage den Radsport treffen?
  • Prudhomme: „Nur Weltkriege haben die Tour de France gestoppt“
  • Tour de France 2025: Die Tour von Florian Lipowitz in 20 Bildern
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH