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Tour de France #4 Vorschau: Den Col du Galibier rauf und runter

1. Juli 2024 by Michael Behringer

Ineos Grenadiers 2025 Teamvorstellung

Radsport: Auf der vierten Etappe der Tour de France 2024 sind die Kletterer gefragt. Morgen geht’s unter anderem den Col du Galibier rauf und wieder runter. Wer den Tagessieg einfahren will und in sich in der Gesamtwertung verbessern möchte, braucht definitiv gute Beine.

Col du Galibier Tour de France 2024

Der Col du Galibier wartet auf die Profis

Am vierten Tag der Tour de France müssen die Profis bereits ins Hochgebirge radeln. Von Pinerolo nach Valloire sind zwar nur 139,6 Kilometer zurückzulegen, dafür aber drei saftige Bergwertungen zu absolvieren. Los geht’s mit dem langgezogenen Anstieg nach Sestriere (39,2 Kilometer mit 3,7 Prozent), gefolgt vom Col de Montgenevre (8,3 Kilometer mit 6,0 Prozent). Hier wird sich entscheiden, ob die Fluchtgruppe eine Chance auf den Tagessieg erhalten wird. Abstände in der Gesamtwertung werden dann auf dem legendären Col du Galibier (22,9 Kilometer mit 5,1 Prozent) gemacht. Die Ziellinie jedoch wurde nicht auf dem Gipfel angebracht, sondern 20 Kilometer später im Zielort Valloire. Morgen muss der Sieger also nicht nur ein guter Kletterer sein, sondern auch ein guter Abfahrer.



Velomotion-Prognose: Keine großen Abstände

Auch wenn der Col du Galibier ein legendärer Berg der Tour de France ist, so ist er nur selten als letzter Berg einer Etappe befahren worden. Oft platzierte ihn die Organisation der Frankreich-Rundfahrt zu Beginn eines Tages oder zur Rennmitte. Ohne Frage ist der Galibier ein harter Berg, aber mit seiner durchschnittlichen Steigung von nur 5,1 Prozent gehört er gewiss nicht zu den härtesten der Tour. Sicher wird es Zeitabstände zwischen den Favoriten geben. Wegen der langen Abfahrt aber und eben wegen der geringen Steigungsprozente werden sich die Zeitabstände in Grenzen halten. Möglich, dass eine Fluchtgruppe den Tagessieg unter sich ausmachen darf und dass die Favoriten fast alle gemeinsam die Ziellinie in Valloire erreichen werden. Zuzutrauen wäre eine späte Attacke über die Kuppe hinweg aber einem wirklich starken Abfahrer – wie Tom Pidcock.

* * * Tom Pidcock (Ineos Grenadiers)
* * Tadej Pogacar (UAE), Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step)
* Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike), Richard Carapaz (EF Education – EasyPost), Primoz Roglic (Bora – hansgrohe)

Stichworte:Col du GalibierNewsTour de FranceTour de France 2024Velomotion-Prognose

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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