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Leichtes E-Bike mit Bosch CX: Diamant Zing Gen 3

30. Januar 2025 by Caspar Gebel

Produktnews Diamant Zing Gen 3: Das leichte Tourenbike kommt mit neuem Rahmen und interessanten Details.  Das 2025er Zing ist mit Bosch CX stark motorisiert und kann in Sachen Reichweite und Preis sehr gut an die individuellen Ansprüche angepasst werden. 

Bei Diamant in Hartmannsdorf bei Chemnitz hält man dem externen Akku auch in den oberen Preisregionen die Treue. Und das aus gutem Grund: Der aufs Unterrohr gesetzte Stromspeicher ermöglicht einen schlankeren und damit leichteren Rahmen, und der wiederum ist der Grundstein zu einem insgesamt leichteren Bike. Was dem Hersteller mit den radsportlichen Wurzeln seit jeher ein wichtiges Anliegen ist.

Diamant Zing Gen 3: Geringes Gewicht dank externem Akku

Für das Modelljahr 2025 hat die ostdeutsche Traditionsfirma das beliebte Zing weiterentwickelt, welches ein gutes Beispiel für die oben beschriebene Bauweise ist: Der Rahmen des Diamant Zing Trip wirkt mit dem weniger voluminösen Unterrohr sehr harmonisch; der Akku fällt nicht übermäßig auf, zumal er wie sämtliche Komponenten und Anbauteile schwarz ist und sich damit gut ins Gesamtbild einfügt. Das gilt vor allem, wenn man den kleinsten der vier Akkus – 400, 545, 725 und 800 Wattstunden – wählt. Mit etwa 2,2 Kilo ist der PowerPack 400 Frame rund 800 Gramm leichter als der 545-Wh-Akku; der 800er wiegt sogar 3,9 Kilo. Wer also Gewicht (und Geld) sparen möchte und nicht auf extreme Reichweite angewiesen ist, könnte das Angebot von Diamant dankbar annehmen und zum hochwertigen neuen Bike eine bescheidene Batterie wählen. Dann wiegt das Komplettrad nämlich kaum mehr als 22 Kilo – vier bis sechs Kilo weniger als ein vergleichbar ausgestattetes Modell mit integriertem Speicher.



Diamant bietet das Zing mit 400 Wh an, …
… außerdem mit 545-Wh-Akku …
… und sogar mit 725 bzw. 800 Wattstunden im Tank.

Was hat das Diamant Zing Trip zu bieten? Erst einmal drei Rahmenformen, wobei der Tiefeinsteiger mit einem Griff überm Motor ausgestattet ist, der das Handling erleichtert. Schaltzug und Leitungen werden links in den Rahmen geführt, was Platz für eine Lenkertasche bietet; rechts am Steuerrohr kann man bei Einrohr- und Trapez-Modell einen Flaschenhalter montieren. In der Motorabdeckung können das Bosch Conect Module sowie ein Apple AirTag verborgen werden – gut für alle, die von Bike-Verlustängsten geplagt werden.

Diamant Zing Gen 3
Praktisch ist der Griff beim Tiefeinsteiger.
Diamant Zing Gen 3
Unterm Motor lässt sich ein AirTag verstecken.


Drei Größen und drei Rahmenformen

Der in drei Größen verfügbare Rahmen ist auf eine kommode Sitzhaltung zugeschnitten, wie es sich für ein Tourenrad gehört; dabei wirkt das Zing Trip durchaus sportlich. Beide Varianten – Diamant Zing Trip Core (ab 3.349 Euro) und und Diamant Zing Trip Plus (ab 3.849 Euro) – rollen auf 650B-Laufrädern mit 65 mm breiten Schwalbe-Gravelreifen; die Shimano-Cues-Kettenschaltung weist beim einfacheren „Core“ neun Gänge auf, beim teureren „Plus“ zehn Gänge. Dabei ist die Abstufung bis auf die zwei bzw. drei Berggänge identisch, und auch der Gesamtumfang der Kassetten ist sehr ähnlich (11-46 bzw. 11-48 Zähne). Das Zing Plus hat vor allem bei der Gabel die Nase vorn mit Luftfederung statt Stahlfeder; dazu bietet es helleres Licht und stärkere Bremsen.

Diamant Zing Gen 3
Die Modelle ohne Oberrohr haben am Steuerrohr Platz für den Flaschenhalter.
Diamant Zing Gen 3
Am Diamantrahmen lässt sich eine Oberrohrtasche anbringen.

Für ihren jeweiligen Preis sind damit beide Modelle sehr solide ausgestattet; als sportliche Touren- und Alltagsräder dürften sie eine gute Wahl sein. Die Option, sein E-Bike auch mal in den Keller zu tragen, macht das Zing als Stadtrad zusätzlich interessant – vor allem in der „Low step“-Variante mit dem praktischen Griff.



www.diamantrad.com

Diamant Zing Gen 3

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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