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Radsport

Radsport: Giant-Alpecin Trainingsunfall: Glück im Unglück

25. Januar 2016 by Michael Faiß

Radsport: Mit jeder neuen Meldung, die uns zum üblen Trainingsunfall von Giant-Alpecin am Samstag erreicht, wird deutlicher, dass die sechs Profis Glück im Unglück hatten. Zur Zeit verweilen nur noch zwei Fahrer in spanischen Krankenhäusern: John Degenkolb und Chad Haga. Bei beiden Patienten gibt es jedoch Positives zu vermelden.

Am Samstag-Nachmittag war eine Trainingsgruppe von Giant-Alpecin in der Nähe des spanischen Ortes Calpe frontal mit einem PKW kollidiert. Bei der Fahrerin handelte es sich wohl um eine 73-jährige Britin, die gedankenverloren auf der falschen Straßenseite unterwegs war. „Vielleicht war es ein Moment der Unaufmerksamkeit und sie fuhr auf der Straßenseite, an die sie aus England gewöhnt ist,“ wird eine den Ermittlungen nahestehende Quelle in der spanischen Sportzeitung AS zitiert. „Hier fahren wir allerdings auf der anderen Straßenseite und diese Sorglosigkeit hätte beinahe dazu geführt, dass Menschen ihr Leben verloren hätten,“ heißt es dort weiter.

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Warren Barguil, Fredrik Ludvigsson, Ramon Sinkeldam und Max Walscheid konnten die Kliniken inzwischen verlassen und zur weiteren Behandlung in ihre jeweilige Heimat reisen. Bei Barguil steht eventuell noch eine Operation an seinem gebrochenen Kahnbein an, während Ludvigsson und Sinkeldam wie durch ein Wunder mit Schnittwunden und Prellungen davonkamen. Max Walscheid hat es leider schwerer erwischt: Der 22-jährige wird mit einem Schienbeinbruch mehrere Monate ausfallen.

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Die beiden am schwersten verletzten Fahrer, nämlich John Degenkolb und Chad Haga, müssen leider noch für einige Zeit vor Ort im Krankenhaus bleiben. Doch von beiden gibt es Positives zu berichten. Während die Ärzte wohl den beinahe abgerissenen linken Zeigefinger von John Degenkolb retten konnten, wartet der US-Amerikaner Haga noch auf die Operation an seiner gebrochenen Augenhöhle. Aus dem Krankenbett zeigt er sich allerdings via Twitter bereits frohen Mutes und man könnte meinen, es sei ein Komiker an ihm verloren gegangen. Ein paar Beispiele?



Irgendwie dachte ich, Hubschrauberflüge würden mehr Spaß machen. Die scheinen eine gute Marketingabteilung zu haben.
Jemand sollte mal die Auswirkungen von Unfällen auf Handys untersuchen. Meines funktioniert zwar noch, wiegt jetzt aber 10kg.
Gewichtsreduktion für schlecht-beratene: Hau dir dein Gesicht auf ein Auto – du wirst tagelang nichts essen.


Das Highlight richtet Haga aber an die Dopingkontrolleure:

Ich glaube ich sollte mal meinen aktuellen Standort durchgeben. Ich fürchte aber „Das Zimmer mit den blauen Wänden“ würde nicht viel helfen und außerdem weiß ich nicht, wie das bei denen mit Kathetern gehandhabt wird.

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Weniger zum Scherzen aufgelegt ist Teamchef Iwan Spekenbrink: „Es ist klar, dass das Team um mehrere Monate zurückgeworfen wird. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis das Team zu alter Stärke zurückgefunden hat, aber alle werden hart, engagiert und eng zusammenarbeiten, um wieder dorthin zu gelangen.“ Oberste Priorität habe aber natürlich die vollständige Genesung aller Fahrer. Auf die Frage ob Degenkolb bei Mailand – Sanremo an den Start gehen könnte, gab sich der Niederländer eher pessimistisch: „Es ist zu früh, um zu spekulieren. Wir müssen aber auch mit dem Szenario rechnen, dass es nicht klappt,“ sagte er der Deutschen Presseagentur.

Vielleicht klappts ja aber rechtzeitig zu Roubaix? Wie dem auch sei – weiterhin gute Besserung an alle Fahrer!

Stichworte:Chad HagaGiant-AlpecinJohn DegenkolbNews

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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