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KomponentenTests

Komponenten: DT Swiss RRC 46 DiCut C: Schweizer Präzision

12. Juli 2013 by die Redaktion

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DT Swiss hat für diese Saison sein Naben-Line-Up überarbeitet und auf den 11fach-Trend hin optimiert. Während es bei anderen Laufrädern der hauseigenen Produktpalette genügte, den Freilauf zu wechseln, mussten die Modelle der „DiCut“-Reihe komplett überarbeitet werden. Grund dafür war der spezielle Nabenflansch und die damit verbundene Speichenaufnahme. Alle bisherigen Modelle dieser Reihe liefen Gefahr, durch die breiteren Kassetten in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

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Die „DiCut“-Reihe, die auch von den Fahrern des ProConti-Teams IAM verwendet wird, ist am oberen Ende der Modellpalette der Schweizer angesiedelt. Sie zeichnet sich durch ihren Flansch in Form einer Jakobsmuschel und die kopfseitig eingeführten Speichen aus. Dadurch kann sowohl die Steifigkeit wie auch die Aerodynamik erhöht werden. Auch im Bereich der Felgen finden sich keinerlei freiliegende Nippel. Unser Testlaufradsatz, der „RRC 46 DiCut C“ besticht optisch zudem durch seine Farbgebung. Die weißen Speichen konterkarieren die schwarz-roten Felgen und Naben stilvoll und lassen den Laufradsatz von vornherein schnell aussehen.

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Dass der „RRC 46 DiCut C“ nicht nur schnell aussieht, sondern es auch ist, beweist er recht unvermittelt im Einsatz. Dank der feinen Verzahnung der RWS-Ratsche in der Hinterradnabe findet man schnell den richtigen Tritt. Hinzu kommt das niedrige Gewicht. So bringt das Vorderrad gerade einmal 650, das Hinterrad 780 Gramm auf die Waage. Damit ist der Satz um einiges leichter als Modelle der unmittelbaren Konkurrenten und lässt sich auch am Berg gut beschleunigen. Form und Höhe der Felgen führen dazu, dass der Laufradsatz bei gemäßigten Windverhältnissen zum Schnellfahren einlädt. Bei Seitenwind muss man jedoch relativ stark gegensteuern.



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Unabhängig von den äußeren Parametern, lässt das Rollverhalten kaum Zweifel aufkommen. Steif und direkt reagieren sie auf Tempowechsel. Dabei merkt man kaum, auf Drahtreifen unterwegs zu sein. Einzig der Komfort lässt hier etwas zu wünschen übrig, denn aufgrund der genannten Eigenschaften leiten die „RRC 46 DiCut C“ die Unebenheiten der Straße relativ ungefiltert weiter. Die Flanken sind so gearbeitet, dass sie auch unter Dauerbelastung nur langsam erhitzen. Dies hat zur Folge, dass es einige Zeit dauert, bis der Laufradsatz eingebremst ist und sich die Fahrt griffig dosieren lässt. Hat man diesen Punkt jedoch erst einmal überschritten, dann sind die „RRC 46 DiCut C“ nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch eine Einladung zum „Racen“.

//Produkthighlights

  • Optik und Verarbeitung
  • gutes Abrollverhalten
  • relativ steif

//Preis und Web

  • 1899,00 Euro
  • www.dtswiss.com

//Der Test als PDF zum Download



Stichworte:DT Swiss RRC 46 DiCut

Über die Redaktion

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