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MountainbikesTests

Mountainbikes: [Eurobike Media Days 2017] First Ride: Ridley Sablo Elegantes Race-Fully aus Belgien

8. Juli 2017 by Florian Nowak

Mountainbike und Belgien, passt das zusammen ?  Wir finden ja ! – Mit dem neuen Ridley Sablo wollten die Belgier ihre Cyclocross und Rennsport Kenntnisse nun in einem Race-Fully vereinen. Das Bike ist speziell auf den modernen Cross-Country Rennsport ausgelegt und ist schon auf den ersten Blick mit 100mm Federweg und der sportlichen SRAM Eagle X01 ein echter Hingucker.

Das Herzstück des Ridley Sablo ist ein hochwertiger Vollcarbon – Rahmen, der um die 2000 Gramm auf die Waage bringt. Die Geometrie ist eher kompakt ausgelegt, Ziel ist es dadurch ein Maximum an Agilität und Beweglichkeit zu erreichen. In allen Modellgrößen ist der Lenkwinkel eher steil, der Reach fällt moderat aus, die Kettenstreben hingegen sind nicht die kürzesten. Viel Wert wurden auf Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit gelegt, um auch widrigsten Bedingungen trotzen zu können. Daher kommen besonders resistente Lager sowie doppellippige Dichtungen von Enduro Bearings aus den USA zum Einsatz. Die Hinterradfederung ist  mit integrierter Carbon-Wippe und Hauptschwinge als abgestützter Eingelenker konstruiert. Hier muss man aber sagen, dass der komplette Hinterbau sehr breit ausfällt, wodurch wir bei jedem Tritt leicht an diesem schleifen.



Die Ausstattung des Ridley Sablo kann sich durchaus sehen lassen, das Topmodel kommt mit SRAM Eagle XX1, Fox 32 SC-Gabel und DT Swiss XR 1500-Laufrädern. Unser Testbike in grün-oranger Lackierung war mit einer SRAM Eagle X01 ausgestattet. Diese funktionierte tadellos und ist mit 1×12 genau die richtige Wahl für echte Rennfahrer. Durch die breite Abstufung von 10 – 50 Zähne kann man auf (fast) jedem Terrain seine stärken ausspielen. Auch beim Tretlager setzt man aus Gründen der Langlebigkeit auf das außenliegende BSA.



Auf den Trail konnte man schnell spüren, dass die Sitzposition des Ridley Sablo für ein Race-Fully eher kurz gehalten ist. Dies spiegelt sich aber in einer tollen Wendigkeit und Agilität wieder. In kurvenreichen Passagen kann man somit gut agieren. Auf grobem Untergrund merkt man, dass es dem Sablo etwas an Laufruhe fehlt. Ansonsten macht es richtig Spaß: Das geringe Gewicht ist beinahe spürbar und auch die Steifigkeit sorgt dafür, dass das Bike direkt nach vorne geht, auch im Wiegetritt.



Fazit: Ridley Sablo

Pro

  • Tolle Ausstattung
  • Race Geometrie
  • Langlebiges Setup

Contra

  • Breiter Hinterbau
  • Etwas wenig Laufruhe auf Grobem Untergrund

Fakten

Produktjahr2018
Preis5900 €
Web ridley-bikes.com
Das Ridley Sablo im Velomotion Fahrradmarkt
Das Ridley Sablo vereint so ziemlich alles, was man sich von einem echten Race-Fully wünscht. Die Geometrie ist sehr sportlich, die Ausstattung hat kaum Schwächen und auch das Setup mit langlebigen Lagern sollte beim Fahrer für viel Spaß sorgen.
Stichworte:CarbonfullyEurobike Media DaysFullyMTBNewsRidleyRidley SabloTest

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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