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Orbea Terra H Alu: Preiswertes Alu-Gravelbike mit interessanten Features

10. März 2022 by Caspar Gebel

Neu für 2022: Mit der Alu-Version des neuen Gravelbikes Terra bringt der baskische Hersteller einen preisaggressiven Alleskönner heraus, der gerade in Sachen Bikepacking viel Potenzial hat.

Als Orbea im November 2021 das neue Terra Carbon vorstellte, stand eine Alu-Variante schon in den Startlöchern – offiziell kommuniziert wurde der zweite Streich des baskischen Herstellers aber erst jetzt. Terra Hydro heißt das neue Modell, was auf die mit Öldruck geformten Aluminiumrohre („Hydroforming“) verweist. Ein Rad, das es im Programm von Orbea bereits gab, das nun aber mit komplett neuem Rahmen sehr nah ans Carbon-Modell herangerückt ist.

Die schlanken Formen, die charakteristische Gabel und die optimierte Leitungsführung einen Alu- und Carbon-Modell.


Alu mit vielen Vorzügen

Wer nun findet, dass ein Alu-Graveller nicht unbedingt „heißer Sch…“ ist, sollte folgendes bedenken: „Gravel“ kann vieles sein – schnelle Offroad-Eintagesrennen ebenso wie lange Bikepacking-Touren, nicht zu vergessen die Allround-Nutzung zwischen Sport und Alltag. Und gerade für die letzten zwei Einsatzzwecke sind Alu-Modelle eigentlich ideal. Das Leichtmetall ist nun mal robuster als Carbon und steckt viel weg; wenn etwa der dauerhafte Einsatz von Taschen den Lack bis aufs Rohrmaterial abgerieben hat, muss man beim Alu-Rahmen nicht gleich um die strukturelle Festigkeit fürchten wie bei einem leichten Carbonrahmen.

Wo keine Züge und Leitungen stören, lassen sich Lenkertaschen einfach und sicher anbringen.
Der Lenker ist zum Fahrer hin gekröpft und seitlich leicht ausgestellt.

Was den Gewichtsnachteil angeht, relativiert sich dieser, je höher das Gesamtgewicht aus Rad, Fahrer und Gepäck ausfällt. Bei Bikepacking-Touren oder eben im Alltag, wo vielleicht ein Träger und Schutzbleche montiert werden, machen einige Hundert Gramm Mehrgewicht keinen Unterschied. Nicht zuletzt lassen sich mit den Alu-Varianten des Terra bei vergleichbarer Ausstattung an die 1.000 Euro sparen – wobei das Terra Carbon wenig überraschend in mehr Ausstattungsvarianten angeboten wird. Das günstigste Carbonrad kostet mit 1×11-GRX-Mix von Shimano 3.099 Euro, ein entsprechendes Alu-Modell wird für schlanke 2.199 Euro angeboten – viele Gravel-Fans werden da nicht lange überlegen müssen.



Orbea setzt bei allen drei Ausstattungsvarianten auf Shimano GRX.
Das Terra Alu kommt wahlweise mit 2×11, 1×11 oder 1×10 Gängen.

Geometrie des Carbon-Modells

Zumal sich beide Räder sehr ähnlich sind. Die Geometrie des Terra Carbon wurde 1:1 aufs Alu-Bike übertragen, was keineswegs die Norm ist – immer wieder statten Hersteller ihre Carbon-Modelle mit sportlicheren Geometrien aus. Bei Orbea kommt auch das Alu-Rad mit mäßig langem Oberrohr und nicht allzu großem Stack; zusammen mit einem eher kurzen Vorbau ergibt sich eine sehr ausgewogen scheinende Sitzhaltung mit deutlichem Höhenunterschied von Sattel und Lenker. Der Lenkwinkel liegt in den mittleren Rahmengrößen bei 71°, was für guten Geradeauslauf spricht, wobei der kurze Vorbau ein handliches Lenkverhalten sicherstellen dürfte. Im Vergleich zum alten Terra H fällt vor allem das kürzere Steuerrohr auf, das für eine etwas sportliche Sitzhaltung sorgt, außerdem hat sich das Größenspektrum leicht verschoben.

Für Bikepacking-Touren ist das Terra Alu ideal, dabei ist es durchaus sportlich ausgelegt.


Optimierte Leitungsführung

Der Vorbau sorgt auch für ein extrem aufgeräumtes Cockpit, zumal er Züge und Leitungen bündelt und ins groß dimensionierte Steuerrohr leitet. Das ist bei Alu-Gravellern längst noch nicht üblich und hat mehr als nur optische Vorteile: Eine Lenkertasche lässt sich so deutlich einfacher montieren, zumal auch das Risiko wegfällt, dass die Bremsleitungen geknickt werden. Auch sonst sehen sich Carbon- und Alu-Terra ziemlich ähnlich: Die Gabel weist dieselbe Form mit dem auffälligen Vorversatz oben auf; die Kettenstreben sind Gravel-typisch nach unten gezogen. Natürlich können Flaschen, Träger und Schutzbleche montiert werden; nur das „Geheimfach“ im Unterrohr des Terra Carbon fehlt am Alu-Bike.

Wer mehr Gepäck mitführen will, kann einen Träger anbauen, ebenso natürlich Schutzbleche.

Und sonst? Insgesamt drei Ausstattungsvarianten stehen zur Auswahl: das Terra H30 mit Shimano GRX-Mix und 2×11 Gängen für 2.299 Euro, das H30 1X für 2.199 € (1×11) sowie das H40 für 1.999 Euro mit GRX-RX400 2×10. Dieses Modell ist das einzige, das mit einem Shimano-Kurbelsatz ausgestattet ist. Die Orbea-Laufräder aller Modelle sind mit Vittoria Terreno bereift und können auf Tubeless umgerüstet werden; den Sattel steuert jeweils Fizik bei. Mit Kupfer, Mango und Mattschwarz glänzend stehen dazu drei coole Farben zur Auswahl. Und ganze sechs Rahmengrößen, sodass die Anpassung von 1,55 bis 2,07 Meter Körpergröße sichergestellt ist – viel Auswahl also für vergleichsweise wenig Geld, sodass das neue Orbea Terra Alu zu den wohl spannendsten Neuheiten der Gravel-Saison 2022 gehört.



www.orbea.com

Die ausgewogene Geometrie des neuen Orbea Terra H wurde eins zu eins vom Carbon-Modell übernommen.

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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