Cube Dropbar Programm 2027: Die preisaggressive Fachhandelsmarke hat fürs kommende Modelljahr zwar keine komplett neuen Modelle mit Rennlenker auf Lager, bringt dafür aber zahlreiche Bikes mit optimierten Rahmensets, verbesserten Spezifikationen und neuer Lackierung raus. Dabei kann man sich durchweg über ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis freuen – und wenn dann doch mal ein Fahrrad etwas teurer geworden ist, steht bestimmt ein deutlich gestiegener Mehrwert dahinter.
Cube Dropbar Programm 2027: Aero Road jetzt auch mit 1×13
Eine bessere Aerodynamik bei reduziertem Gewicht sind die Pluspunkte der neuen Rennrad-Basis Litening Aero. Gegenüber dem Vorgänger soll das 2027er Modell 6 % weniger Luftwiderstand bieten; gleichzeitig ist das Rahmenset 150 Gramm leichter geworden. Optisch hebt sich das neue Rad vor allem mit dem flächigeren Steuerkopfbereich ab; auch der Sitzrohrknoten wurde deutlich umgestaltet. Dazu ist der Rahmen nun mit UDH-Aufnahme ausgestattet, sodass eine Ausführung wie das C:68X Orbit mit SRAM Red 1×13 möglich wird. So kommt die Aero-Rennmaschine auf ein Gewicht von 6,9 Kilo – und all das bei einem Preis von 6.999 Euro.

Als Cube Litening AERO C:68X SLT (7.299 Euro) ist das neue Aero-Road-Modell auch in der typischen Team-Ausführung verfügbar – dann aufgebaut mit Shimano Dura-Ace und wie das One-by-Modell vom „Newmen Streem S.60/66 VONOA Carbon“-Radsatz komplettiert. Mit dem IC Aero Max bekommen die 2027er Bikes außerdem ein neues Carbon-Cockpit, das harmonischer geformt scheint als der Vorgänger mit dem deutlich sichtbaren „Knick“ im Vorbau. Das Gewicht der rot-grau-blauen Rennmaschine wird von Cube mit 7,1 Kilo angegeben.
Cube Litening Air C:68X SLT: Bergrenner mit tiefen Laufrädern
Cubes Leichtbau-Renner mit 800-Gramm-Rahmen geht bis auf die Ausstattung unverändert ins neue Modelljahr: Das Topmodell mit Shimano Dura-Ace inklusive 3iiii-Powermeter rollt jetzt auf dem Newmen Streem A.49/54 VONOA Carbon, der mit tiefen Felgen die Aerodynamik des Gesamtsystems verbessern soll, ohne sich deutlich aufs Gewicht auszuwirken – schließlich wiegt er nur gut 1.300 Gramm. Das Komplettrad wird von Cube mit 6,8 Kilo gelistet, was nicht zuletzt angesichts des vergleichsweise günstigen Preises von 7.499 Euro ein sehr ansprechender Wert ist.

In Sachen Aerodynamik muss sich das Litening Air damit nun noch weniger verstecken: Mit dem luftwiderstandsgünstig optimierten Cockpit, flacher Sattelstütze und Merkmalen wie dem flächigen Steuerrohr und dem ausgekehlten Sitzrohr hat es im Fahrtwind gute Karten. Bis zu 31 mm breite Reifen gibt Cube für dieses Modell frei, was sogar noch besser zum Aero-Radsatz passen dürfte. Dieser ist nämlich mit 24 mm Maulweite und gut 33 mm Außenbreite auf etwas breitere Gummis zugeschnitten.
Cube Attain Race: Einsteiger-Renner mit neuer Gruppe
Die 1.099 Euro günstige Alu-Rennmaschine wird mit neuen Komponenten aufgewertet: Beim Attain Race kommt ab sofort die Shimano Cues mit 2×11 Gängen zum Einsatz und ersetzt die in die Jahre gekommene Tiagra 2×10. Vorteil der modernen Gruppe ist unter anderem die Kurbelabstufung 46/32, die mit leichteren Gängen deutlich einsteigerfreundlicher ist.

Das schön lackierte Rad gefällt nach wie vor mit glatten Rohrübergängen und Komfort-orientierter Geometrie; auch an der Reifenfreiheit von 32 mm hat sich nicht geändert – leider, denn gerade im Allround-Bereich könnte man sich etwas breitere Pneus wünschen. Mit 10,4 Kilo ist das Einsteigermodell naturgemäß nicht sehr leicht, allerdings verbaut Cube günstige Trainingslaufräder – wer ein paar Hundert Euro investiert, kann hier locker ein sattes Pfund sparen.
Cube Attain C:62 SLT: Preislich jetzt noch interessanter
Komfort-orientierter Carbonrahmen, Aero-Radsatz und Shimano Ultegra Di2 für 2.999 Euro: Das Attain C:62 SLT war bisher schon sehr stark in Sachen Preis-Leistung, doch nun setzt der Anbieter noch einen drauf und stattet das Modell mit „IC Race“-Carbon-Cockpit statt konventioneller Lenker-Vorbau-Kombi aus. Das kommt leicht dem Gewicht zugute, welches Cube mit 7,8 Kilo angibt, und verleiht dem Bike optisch den letzten Schliff, ohne dass es teurer wird.

Unverändert ist die Rahmengeometrie, die dank längerem Steuerrohr eine etwas aufrechte Sitzposition und damit mehr Komfort bietet. Ein weiteres Plus des 1.150-Gramm-Rahmens ist die Reifenfreiheit bis 34 mm – auf glatten Asphalt ist man mit bei dieser Rennmaschine also nicht angewiesen.
Cube Nuroad C:62 SLT: Neue Laufräder für den Gravel Racer
Aerodynamisch geht Cube bei seinem Top-Gravelbike nicht an die Grenzen und favorisiert stattdessen eine schlanke Optik und eine gewissen Vielseitigkeit, die sich etwa in der ausgewogenen Sitzgeometrie zeigt sowie in der Möglichkeit, an der Gabel Gepäckhalterungen zu montieren. Mit 5.999 ist das SRAM-Red-Modell außerdem preislich sehr attraktiv.

Am 2027er Modell spielt der Hersteller nun aber doch die Aero-Karte aus und steigt bei den Laufrädern auf den Newmen Streem G.62 CS Carbon um, der mit tiefem Profil, 27 mm Maulweite sowie satten 45 mm äußerer Breite optimierte Aerodynamik bei aktuellen Reifenbreiten von 45 bis 50 mm garantiert. Wer mit Renntempo graveln will, nimmt dafür auch gerne ein Mehrgewicht von etwa 300 Gramm im Vergleich zum vorherigen Radsatz in Kauf – nun wiegt das Cube Nuroad C:62 SLT glatte acht Kilo.
Cube Nuroad SLX: Preis-Leistungs-Knaller mit elektronischer SRAM 1×13
Topmodern elektronisch schalten unter 2.000 Euro? Darauf kann man sich beim 2027er Nuroad SLX freuen, das bisher mit Shimano GRX 1×12 für 1.699 Euro zu haben war. Nun schlägt der Hersteller 300 Euro drauf und bietet das Alu-Rad dafür mit der SRAM Rival XPLR an – eine seltene und ziemlich clevere Kombination und eines der Highlights im Cube Dropbar Programm 2027. Denn in der Regel wird die 1×13-Gruppe an Carbonrahmen montiert, und die entsprechenden Kompletträder kosten ab 3.500 Euro aufwärts. Am kommenden Nuroad SLX gibt es die wegweisenden Komponenten des US-Herstellers jedoch zum Hammerpreis. So entsteht ein Gravelbike, das sich bei Bedienung und Haptik kaum nicht von absoluten Top-Bikes unterscheidet, da die drei SRAM-Gruppen in Sachen Funktion und Feeling praktisch identisch sind.

Cube montiert die Teile an seinen schön gemachten Rahmen mit ausgewogener Geometrie, bis zu 50 mm Reifenfreiheit und diversen Anbau-Optionen für Zubehör. Übermäßig leicht ist so ein Rahmen freilich nicht, sodass das Komplettrad laut Anbieter knapp über zehn Kilo wiegt. Und nein, viel Spielraum für diesbezügliche Optimierungen gibt es nicht – Cube verbaut nämlich einen 1.400 Gramm leichten Radsatz mit Gravel-typischer Maulweite, sodass man höchstens an der Bereifung und Komponenten wie Stütze und Sattel ein paar Hundert Gramm sparen könnte…
Cube Nuroad One: Weniger für mehr
Wer sich für ein günstiges Gravelbike interessiert, bekommt jetzt von Cube ein Angebot, dass er/sie kaum ablehnen kann: Das Nuroad One ist einerseits um 100 Euro im Preis reduziert worden und kostet nun 799 Euro, wurde andererseits jedoch technisch aufgewertet. So wurden die Schweißnähte im oberen Bereich des Rahmens geglättet, was der Optik zugutekommt; außerdem gibt es jetzt auf und unter dem Oberrohr Gewindebohrungen für Taschen. Dazu verlegt Cube auch beim Basismodell Schaltzug und hintere Bremsleitungen bereits ab dem Vorbau im Rahmen.

Leitung? Genau – so etwas gab es beim bisherigen Nuroad One nicht. 2027 aber kommt die Cues-Gruppe mit neun Gängen in der hochwertigeren Variante mit hydraulischen Scheibenbremsen – in Sachen Funktionalität und Wartungsbedarf ein echtes Plus. Ein bisschen gespart hat Cube bei diesem Modell dann aber doch: Beim neuen Modell kommt eine Alu-Gabel zum Einsatz, womit das Rad insgesamt ein sattes Kilo schwerer geworden ist.
Cube Aerium C:68X Pro: Triathlon-Rad mit günstiger SRAM-Gruppe
Wer als Triathlet/in nicht ganz so viel in den Sport investieren möchte, wird von Cube mit dieser neuen Variante des Aerium abgeholt. Mit der günstigsten SRAM-Road-Gruppe ist das Rad durchaus funktionell ausgestattet, zumal sogar ein einseitig messendes Spindle-Powermeter zum Ausstattungsumfang gehört. Einsteiger/innenfreundlich, nämlich etwas kürzer als bei SRAM Force und Red, ist die Kettenblatt-Abstufung von 48/35; dazu kommt eine 10-36er Zwölffach-Kassette.
Auch beim Laufradsatz ist das Aerium in der Pro-Variante etwas zurückhaltender: Cube verbaut den Newmen Advanced A.50 SJ Carbon mit 50 mm tiefen Felgen und jeweils 21 Stahlspeichen. Mit unter 1.500 Gramm Gewicht und 23 mm Maulweite ist allerdings auch dieser Radsatz ausgesprochen modern und funktionell gestaltet. Klar, ein Tria-Bolide ist nie ganz leicht, und so wiegt auch das neue Cube 10,4 Kilo zuzüglich Pedalen. Der Preis von 4.999 Euro ist angesichts der Komplettierung mit Lenkeraufsatz von Profile und integriertem Trinksystem aber dennoch sehr attraktiv.















