Cube MTB Modellneuheiten 2027: Im nicht-elektrischen MTB-Sortiment von Cube warten einige Änderungen auf die Fahrer. Neben der Wiederauferstehung des Freeriders Fritzz und einem neuen Rahmen für den Two15-Downhiller wird die Stereo-Plattform erneuert. Die Waldershofer machen Schluss mit der Aufteilung in verschiedene Federwegs-Kategorien und verwandeln das Cube Stereo in einen Trail-Allrounder mit 145 mm Federweg am Heck und 150 mm vorne. Wie Cube es dennoch schafft, für jedes Metier das passende Fully anzubieten und welche Modelle preislich besonders überzeugen, erfahrt ihr hier!
Cube Stereo: Rahmenplattform aufs Wesentliche reduziert
Während das auslaufende Stereo in ganzen vier Federwegsklassen angeboten wurde (120, 140, 150 & 170 mm), wird es das neue Stereo-Fully nur in einer Federwegs-Kategorie geben: 145 mm hinten und 150 mm vorne sind der neue Goldstandard und dürften gut zum Allround-Charakter des Mountainbikes passen. Auffällig ist, dass der Dämpfer nun nicht mehr stehend im Rahmen positioniert ist. Stattdessen liegt der Dämpfer horizontal und leitet seine Kräfte ins Oberrohr. Dabei rollt das neue Cube Stereo ausschließlich auf 29-Zoll-Laufrädern – mit Ausnahme der kleinen Rahmengrößen, wo 27,5 Zoll noch immer relevant ist. Preislich rangieren die Stereo-Modelle zwischen 1.999 und 5.499 Euro.
- Federweg 150 / 145 mm (v/h)
- Laufradgröße 29 Zoll (ab Größe M)
- Rahmenmaterial Carbon, teils Alu-Hinterbau
- Hinterbau Horst-Link-Viergelenker
- Besonderheiten Rahmenstaufach, Oberrohr-Inlet
- Gewicht (Herstellerangabe) 16,3-13,6 kg
- cube.eu/2027
- Preis (UVP) 1.999-5.499 Euro


Die Positionierung des Dämpfers ist dabei nicht der einzige Punkt, den Cube beim neuen Stereo überarbeitet hat. Das Rahmenstaufach erhält einen verbesserten Deckel, der mehr Platz für Snacks und Ausrüstung im Unterrohr bietet und über einen ergonomischeren Hebel verfügt. Zudem wurde die Kabelführung angepasst. Ab Werk verlaufen die Kabel durch den Steuersatz; wer davon kein Fan ist, kann die Leitungen auch ganz normal über Öffnungen im Rahmen führen. Im Unterrohr sind diese teils Tube-in-Tube geführt. Wie viele andere Bikes erhält auch das Stereo ein versenktes Gewindepaar auf dem Oberrohr, um etwa eine Headunit montieren zu können.


Für wen ist das neue Cube Stereo gedacht?
Um trotz der Reduktion der Stereo-Plattform auf das Wesentliche verschiedene Fahrertypen anzusprechen, haben sich die Produktmanager bei Cube um einen vielfältigen Produkt-Spec gekümmert. Ausstattungsvarianten wie das TM und insbesondere das Super TM kommen mit stark abfahrtslastigen Komponenten. Auffällig ist hier die Downhill-Karkasse am Hinterrad; zudem ist eine steife RockShox Zeb verbaut. Damit mutiert das Stereo zum Mini-Enduro und dürfte gerade die Fahrer ansprechen, die bergab besonders schnell und aggressiv unterwegs sind.

Aber auch Ausstattungsvarianten mit Allround-Charakter hält Cube im Angebot: Gerade die Einsteigermodelle bewahren einen guten Mix aus Leichtlaufeigenschaften und Trailtauglichkeit. Wie gewohnt werden sowohl HPC-Modelle mit Alu-Hinterbau als auch C:62-Bikes mit Vollcarbonrahmen angeboten. Mit dem C:62 SLT gibt es zudem einen richtigen „Alpencross“-Spec: Das Topmodell für knapp 5.500 Euro kommt dank einer sinnigen Auswahl an leichten Komponenten auf ein Gewicht von 13,6 kg laut Hersteller, muss aber auf den Trails nicht zurückstehen. Hier dürft ihr definitiv einen Test von uns erwarten!

VG-System mit Newmen: Anpassbare Lenkerbreite
Nicht ausschließlich an die neuen Cube Stereo-Modelle gebunden, aber definitiv eine Erwähnung wert ist die Einführung des sogenannten VG-Systems an vielen Cube Mountainbikes. Zusammen mit Newmen haben die Waldershofer einen Lenker mit verstellbarer Breite entwickelt. Über Gewindeeinsätze in den Lenkerenden lassen sich die Griffe in 5-mm-Schritten nach innen oder außen versetzen. Wer seinen Lenker kürzen möchte, muss also nicht mehr Säge oder Rohrschneider bemühen – und vor allem sind die Änderungen reversibel. Wir finden: Variable Lenkerbreiten sind ein großer Schritt in Sachen Ergonomie und sorgen dafür, dass Cube Bikes richtig an ihre Fahrer angepasst werden können.
Ausstattung und Geometrie
Hier kannst du die Speclisten ausgewählter Modelle ausklappen:
Und hier gibt es die Geometrie des Cube Stereo zum Ausklappen:
Neues Kapitel im Gravity-Bereich: Das Cube Two15
Neben der Rückkehr des Cube Fritzz (hier geht es zum ersten Test) gibt es auch ein weiterentwickeltes Two15 im Cube-Gravity-Bereich zu bestaunen. Endlich ist der High-Pivot-Downhiller, wie er auch im DH-Worldcup sehr erfolgreich etwa von Rosa Zierl gefahren wird, erhältlich. Das Race-Bike glänzt mit hoher Variabilität: Reach und Lenkwinkel lassen sich über entsprechende Steuersatzschalen anpassen; beeindruckend ist das modulare Tretlagergehäuse, welches sich der Bosch Motor-Schnittstelle bedient. Dank ihr kann die Tretlagerposition geändert werden, was eine tiefgreifende und umfassende Anpassung des Fahrverhaltens ermöglicht. So lassen sich sehr spezifische Setups für verschiedene Tracks oder Vorlieben erzielen.

Infos und Bilder, sofern nicht anders angegeben: Cube Pressemitteilung

