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Allgemein

Unauffälliger E-Support für City, Gravel, Road und MTB: Alle Bikes mit TQ HPR60-Motor

11. September 2026 by Lukas Mühlehner

TQ HPR60

Während Full-Power-E-Bikes mit Leistungsdaten-Schlachten beschäftigt sind, wissen viele sportliche Fahrradfahrer die sanfte Unterstützung von Light-E-Bikes zu schätzen. Mit kompakten Motoren wie dem TQ HPR60 fühlt sich jede Ausfahrt so an, als ob man perfekt im Training stünde und die Beine eines Ausdauer-Athleten besäße. Doch welche Auswahl an Fahrrädern mit dem HPR60 Motor des bayerischen Herstellers TQ bietet der Markt überhaupt? Wir haben uns alle 21 Modelle angesehen!

Inhaltsverzeichnis

Urban

Mondraker Dusty
Simplon Grid 365 :eLight



E-Mountainbike

BMC Fourstroke AMP LT
Lauf eElja
Norco Sight VLT TQ
Propain Sresh SL
Rose File Plus
Rotwild R.X290
Scott Lumen
Scott Voltage
Simplon Rapcon :e TQ
Stevens E-Maverick
Trek Fuel+
Yeti MTe

E-Rennrad

BMC Roadmachine 01 AMP
Trek Domane+ SLR

E-Gravel

BMC URS AMP
Mondraker Dusty
Scott Solace Gravel
Simplon Grid :eLight
Trek Checkpoint+ SL



Die Eckdaten des TQ HPR60-Motors:

  • Drehmoment 60 Nm
  • Max. Leistung 350 W
  • Unterstützung 200 %
  • Range Extender 160 Wh
  • Motorgewicht 1.924 g
  • Akku 290 / 360 / 580 Wh
  • tq-ebike.com

Mit der Vorstellung des TQ HPR50 im Jahr 2022 schwamm TQ klar gegen den Strom. Auch wenn Light Assist Antriebe damals en vogue waren, versuchten alle, den Spagat hin zu Full Power Aggregaten zu schaffen. Der bayerische Hersteller setzte mit seinem HPR50 einen anderen Schwerpunkt: Wenig Unterstützung, kompakte Abmessungen, geringes Gewicht und vor allem natürliches Fahrverhalten. Damit traf man einen Nerv und eine ganze Reihe sehr spannender Bikes kamen in den Jahren darauf auf den Markt.

TQ HPR50 im Praxis- und Labortest: Der natürlichste E-MTB Motor?

Veröffentlicht: 11. Mai 2023

E-MTB Antriebe Test: Wir haben uns den TQ HPR50 im Detail angesehen. Neben ausführlichen Fahreindrücken aus der Praxis haben wir auf dem Prüfstand auch Leistungs- und Verbrauchswerte ermittelt. Als Hersteller des derzeit noch immer stärksten Mittelmotors überhaupt, dem HPR120s, war TQ vielen E-Bikern zweifellos schon in den letzten Jahren ein Begriff. Spätestens mit der Vorstellung […]

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Nur zwei Jahre später, also 2024, legte TQ dann nach – mit dem HPR60. Äußerlich zum Verwechseln ähnlich setzt dieser auf ein komplett neues Innenleben. Daraus resultiert etwas mehr Leistung bzw. Drehmoment – 60 Nm und 350 Watt in der Spitze. Die größere Verbesserung liegt jedoch in der Effizienz: Besseres thermisches Verhalten (auch durch die neuen Kühlrippen) und ein geringerer Akkuverbrauch sind die Folge. Gemeinsam mit dem HPR60 wurde auch der 580 Wh Akku vorgestellt, der mit 216 wh/kg mit die höchste Energiedichte am Markt mitbringt.

Seither wurde eine ganze Reihe neuer Bikes mit dem TQ HPR60 vorgestellt – neben E-Mountainbikes auch Räder für den urbanen Raum und auch Gravelbikes und Rennräder. Letztere setzen jedoch vermehrt auf den im Vorjahr vorgestellten minimal Assist Motor HPR40.

Mehr zur Geschichte und den technischen Hintergründen der TQ HPR Antriebe findet ihr in unserem ausführlichen Video:



Urban & Trekking

Mondraker Dusty

TQ HPR60



Das Mondraker Dusty wird uns später in dieser Aufzählung bei den racelastigen E-Gravelbikes noch einmal begegnen – die Spanier bieten aber auch eine Flatbar-Version des Dusty an, welche sich perfekt für den Großstadtverkehr eignet. Das Dusty S Flat ist wahlweise mit 360 oder 580 Wh großem Akku für 5.499 bis 5.999 Euro erhältlich und kombiniert einen 640 mm breiten Lenker mit einer 100-mm-Dropperpost. Dazu gibt es eine Shimano 12-fach-Schaltung, Mavic-Laufräder und natürlich bis zu 200 % Unterstützung durch den bordeigenen TQ-Motor. Nie wieder verschwitzt im Büro ankommen – das verspricht das Mondraker Dusty.

  • Alleinstellungsmerkmal Sportliches Flatbar-Bike mit Fokus auf Design & Leichtbau
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh / 580 Wh
  • mondraker.com
  • Preis (UVP) 5.499-5.999 Euro

Simplon Grid 365 :eLight

TQ HPR60



TQ HPR60

Simplon beschreibt das Grid 365 :eLight als Allround-City-Commuter. Es ist für den täglichen Einsatz in der Stadt mit Schutzblechen, Gepäckträger und Lichtanlage sowie Fahrradständer ausgestattet. Optional lassen sich auch eine Dropperpost und sogar eine Federgabel nachrüsten. Und wem die 290-Wh-Kapazität des im Carbonrahmen integrierten Akkus nicht ausreicht, der kann auf einen Range Extender zurückgreifen. Insgesamt dürfen Bike und Zuladung nicht die 130-kg-Marke überschreiten. In der Basis-Version zahlt man 4.999 Euro für das Grid 365 :eLight. Aber Obacht: Simplon muss sich momentan mit einem Insolvenzverfahren bzw. einem Sanierungsantrag herumschlagen.

  • Alleinstellungsmerkmal Leichtes City-E-Bike mit Vollausstattung
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 290 Wh
  • www.simplon.com
  • Preis (UVP) ab 4.999 Euro


Mountainbike

BMC Fourstroke AMP LT

TQ HPR60

TQ HPR60


Die Schweizer Marke BMC hat dem Fourstroke AMP LT keinen Viertakter spendiert, sondern setzt auf die 350 W Leistung des TQ HPR60. Naheliegende Wortspiele beiseite: Das BMC Fourstroke AMP LT prescht dank leichter Ausstattung und XC-Orientierung antriebsstark voran. Bei beiden Ausstattungsvarianten für jeweils 6.999 bzw. 9.999 Euro verwaltet ein RockShox Fahrwerk die 120 mm Federweg an Front und Heck. Zwischen den Versionen liegt 1 kg Gewicht, das Topmodell kommt mit 360-Wh-Akku auf 16,3 kg. Wir sind gespannt, wann die erste 32-Zoll-Version eines Light-E-MTBs kommt.

  • Alleinstellungsmerkmal XC-Maschine mit Extra-Vortrieb
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) 16,3 / 17,3 kg
  • de.bmc-switzerland.com
  • Preis (UVP) 6.999 / 9.999 Euro

Lauf eElja

TQ HPR60



Das eElja ist das erste E-Mountainbike der isländischen Marke und hält sich nicht mit ambitionierten Zielen zurück. Denn das von TQ befeuerte Trailbike bietet verspielte 140 / 130 mm Federweg und kommt so auf ein rekordverdächtiges Gewicht von 16,6 kg in der Topversion. Auffällig ist auch die wuchtige Hinterbauschwinge des Eingelenker-Konzepts. Auch wenn es optisch dick aufträgt: Mit den kommunizierten Gewichtsangaben liegt das Lauf eElja weit vorne im Leichtbau-Rennen. Dafür werden aber auch bis zu 8.490 US-Dollar fällig.

  • Alleinstellungsmerkmal Leichtes Trail-E-Bike mit 130 / 140 mm Federweg
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 16,6 kg
  • www.laufcycles.com
  • Preis (UVP) 6.990 / 8.490 US-Dollar

Norco Sight VLT TQ

TQ HPR60


Das Norco Sight VLT TQ ist das bis dato einzige High-Pivot-Fully unter den E-MTBs mit TQ HPR60-Motor. Der Vorteil des Hinterbaus? Durch den hohen Drehpunkt wird eine nach hinten gerichtete Raderhebungskurve erzielt, sodass das Hinterrad Schlägen besser ausweichen kann. Kein Wunder also, dass man auf dem Norco Sight VLT TQ mit 150 / 160 mm verdammt schnell unterwegs sein kann. Für die einzige Ausstattungsvariante, die der kanadische Hersteller aktuell anbietet, werden 9.900 Euro fällig.

  • Alleinstellungsmerkmal High-Pivot-All-Mountain mit 160 / 150 mm Federweg
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 580 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) 20,2 kg
  • www.norco.com
  • Preis (UVP) 9.900 Euro

Propain Sresh SL

TQ HPR60

Propain Sresh


Die Versendermarke Propain will mit dem Sresh SL ein leichtes, federwegsstarkes E-Bike mit natürlichem Fahrgefühl anbieten. 160 mm vorne, 150 mm hinten und wahlweise ein Mullet- oder 29-Zoll-Setup sind die Eckdaten des Carbonfullys, das sich im Konfigurator vom Kunden umfassend anpassen lässt. In der Basis-Version kommt das Propain Sresh SL auf einen Preis von 5.994 Euro, bei der Akkugröße hat man die Wahl zwischen 360 und 580 Wh.

  • Alleinstellungsmerkmal Vielfältig konfigurierbares All-Mountain-Bike
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 / 580 Wh
  • www.propain-bikes.com
  • Preis (UVP) ab 5.994 Euro

Rose File Plus

Rose File



Mit seinen simplen, funktionalistischen Formen und dem minimalistischen Branding erinnert der Rahmen des Rose File Plus an ein Bauhaus-Projekt. Das 140/150 mm Trailfully ist aber beileibe nicht aus dem letzten Jahrhundert, sondern bietet jede Menge Reserven für die Abfahrt. Zudem ist der Fahrspaß vergleichsweise erschwinglich: Zwischen 4.900 und 6.900 Euro liegen die Preise für die vier angebotenen Ausstattungsvarianten. Alle Modelle verfügen über einen 500-Wh-Akku für mehr Reichweite und mehr Höhenmeter.

  • Alleinstellungsmerkmal Geradliniges 140/150 mm Trailbike
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 580 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) 18,6-20,3 kg
  • www.rosebikes.de
  • Preis (UVP) 4.900-6.900 Euro

Rotwild R.X290

Rotwild

TQ HPR60



Ein weiterer Kontrahent im Wettbewerb um das leichteste E-Mountainbike mit dem TQ HPR60-Motor ist das Rotwild R.X290. Nicht nur der verhältnismäßig kleine 290-Wh-Akku, sondern auch das durchoptimierte Carbon-Chassis und die Wahl leichter Komponenten verhelfen dem R.X290 zu einem phänomenalen Gewicht von 16,2 kg in der Topversion. Ungewöhnlich: Rotwild bietet sogar ein Rahmenset für 4.990 Euro an; für die beiden Komplettbikes zahlt man 9.990 bzw. 11.990 Euro.

  • Alleinstellungsmerkmal Sehr leichtes 140 / 120 mm Trailbike
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 290 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 16,2 kg
  • www.rotwild.com
  • Preis (UVP) 4.990 / 9.990 / 11.990 Euro

Scott Lumen

TQ HPR60



Unter den Scott Lumen-Modellen gibt es vier Bikes, die mit dem TQ HPR60-Motor ausgestattet sind. Die XC/DC-Plattform basiert auf dem legendären Scott Spark 900 und stellt 130 mm Federweg am Heck bereit. An der Front sind es 140 mm. Rekordverdächtig: Mit 360-Wh-Akku kommt das Scott Lumen 900 SL auf lediglich 16,0 kg im Tubeless-Setup, so der Hersteller. Der Vollcarbon-Rahmen mit HMX-Fasern und der „verstecktem“ Dämpfer spielen hier eine große Rolle. Ganze 13.999 Euro muss man für das Topmodell bezahlen, den Einstieg macht das Scott Lumen 920 für 6.299 Euro.

  • Alleinstellungsmerkmal Ultraleichtes 140 / 130 mm Downcountry-Bike mit integriertem Dämpfer
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 16,0 kg
  • www.scott-sports.com
  • Preis (UVP) 6.299-13.999 Euro

Scott Voltage

TQ HPR60



Auch das Scott Voltage-Trailbike versetzt den Dämpfer ins Innere des Vollcarbon-Rahmens. Das 150-mm-Trailbike bietet so einen auffälligen Look. Von der Enduro-Plattform hat sich das Lumen die Funktion des absenkbaren Federwegs abgeschaut: Mit einem Hebel am Lenker lässt sich der Hub am Heck von 155 auf 100 mm begrenzen, sodass die Klettereigenschaften des Voltage für anspruchsvolle oder lange Uphills verbessert werden. Zusammen mit den 160 mm vorne ist das Scott Voltage somit ein vielseitiger All-Mountain-Allrounder.

  • Alleinstellungsmerkmal 150-mm-Trailbike mit integriertem Dämpfer
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 19,1 kg
  • www.scott-sports.com
  • Preis (UVP) 6.299-9.999 Euro

Simplon Rapcon :e TQ

TQ HPR60



Das Simplon Rapcon :e TQ kann je nach Kundenwunsch mit Mullet- oder 29-Zoll-Laufrädern bestellt werden und lässt sich dank verschiedener Federwegsoptionen zudem als Trail- oder Endurobike konfigurieren. An Bord des 160 / 170 mm Fullys mit Flipchip und Option auf 160 mm Frontfederweg ist ein 360 Wh großer Akku, der den TQ HPR60-Motor speist. Wie bereits erwähnt steckt der Hersteller aus Vorarlberg momentan in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

  • Alleinstellungsmerkmal Wandelbares Trail- oder Endurobike
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 19,3 kg
  • www.simplon.com
  • Preis (UVP) ab 7.999 Euro

Stevens E-Maverick



Das Stevens E-Maverick in der Topvariante als AM 9.4.3 kommt laut dem deutschen Hersteller auf ein Gewicht von 16,8 kg – und das mit einem 360-Wh-Akku! Dafür werden dann knapp 9.500 Euro fällig und damit ein Stück weit weniger als bei den Konkurrenten. Und mit dem AM 7.4.3 geht es sogar noch etwas erschwinglicher: 6.499 Euro ruft Stevens für das Einsteiger-E-Maverick auf, welches dann 18,2 kg wiegt und eine robuste, trailtaugliche Ausstattung aufweist.

  • Alleinstellungsmerkmal Reichweitenstarkes & dennoch leichtes 140 mm Trailbike
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 16,2 kg
  • www.stevensbikes.com
  • Preis (UVP) 6.499 / 9.499 Euro

Trek Fuel+

Trek Fuel+ LX

Trek Fuel EXTrek Fuel+ MX



Wie auch sein nicht-elektrischer Bruder ist das Trek Fuel+ in drei Varianten erhältlich, die sich in Sachen Federweg und Laufradsetup unterscheiden, aber auf der gleichen Rahmenplattform basieren: Das Fuel+ LX ab 8.699 Euro ist ein Full-29er und kommt mit 160 mm Federweg am Heck und 170 mm an der Front. Die Preise für das Mullet-Bike MX starten bei 8.499 Euro, das Fuel+ EX mit 145 / 150 mm Federweg rollt wieder ausschließlich auf 29-Zoll-Laufrädern und ist mit Aluminium-Rahmen ab 5.499 Euro zu haben.

  • Alleinstellungsmerkmal Stark anpassbares All-Mountain-Bike
  • Rahmenmaterial Carbon oder Aluminium
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 19,7 kg
  • www.trekbikes.com
  • Preis (UVP) 5.499-11.690 Euro

Yeti MTe

Yeti MTe

TQ HPR60
TQ HPR60


Last, but certainly not least reiht sich das Yeti MTe (hier geht es zu unserem Test) unter die doch recht elitäre Gruppe an E-MTBs mit TQ HPR60 Motorpower ein. Hier feierte – neben dem Full-Power LTe – der neue Sixfinity-Hinterbau der Marke aus Colorado Premiere. Wie sich das Bike in der 13.900 Euro teuren Topversion im Velomotion-Test schlägt, könnt ihr direkt im Anschluss nachlesen. Vorher machen wir aber noch mit den Dropbar-Bikes mit TQ-Motor weiter!

  • Alleinstellungsmerkmal Hochgezüchtetes Midtravel-Bike mit Sechsgelenker-Hinterbau
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 290 Wh (Topmodell) / 580 Wh
  • Gewicht ab 17,7 kg
  • yeticycles.com
  • Preis (UVP) 7.900 / 12.500 / 13.900 Euro
Rennräder


BMC Roadmachine 01 AMP

TQ HPR60

BMC verfügt ebenso bei den Rennrädern über ein HPR60-Modell in seinem Line-Up. Das BMC Roadmachine 01 AMP ist in zwei Ausstattungsversionen (ONE für 8.999 Euro, TWO für 7.499 Euro) mit der E-Unterstützung erhältlich. Ungewöhnlich: Beide Rennräder sind mit einer Shimano 12-fach-Gruppe ausgestattet, die aber vorne nur über ein Kettenblatt (44t) verfügt – praktisch eine 1×12-Gruppe auf 105- bzw. Ultegra-Niveau. Das heißt aber auch, dass am Heck nur eine relativ kleine Kassette verbaut ist (11-36t bzw. 11-34t) – ein Kompromiss in hügeligem Gelände oder in den Alpen. Das Topmodell wiegt 12,7 kg.



  • Alleinstellungsmerkmal Kompromissloser E-Racer mit Shimano 1×12-Setup
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht 12,7 / 13,3 kg
  • de.bmc-switzerland.com
  • Preis (UVP) 7.499 / 8.999 Euro

Trek Domane+ SLR

TQ HPR60

Trek setzt auch in seiner E-Rennrad-Reihe auf den TQ HPR60-Motor. Das Domane+ SLR 9 für 10.999 Euro nutzt das bayerische Antriebsaggregat, um etwas mehr Watt als sonst in die Shimano Dura-Ace-Schaltgruppe zu leiten. Ein 360-Wh-Akku, unauffällig im Carbonrahmen integriert, steigert die Reichweite. Der amerikanische Hersteller kommuniziert ein Gewicht von 11,9 kg für das Domane+ SLR in Größe 56. Im Oberrohr ist ein LED-Display eingelassen, wo man die wichtigsten Fahrdaten ablesen kann. Außerdem verfügt das Domane+ SLR über ein Anti-Vibrationssystem, genannt IsoSpeed, das zu mehr Komfort verhelfen soll.

  • Alleinstellungsmerkmal Reichweitenstarkes E-Rennrad mit Komfort-Feature
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht 11,9 kg
  • www.trekbikes.com
  • Preis (UVP) 10.999 Euro


Gravelbikes

BMC URS AMP



Die Modelle URS AMP ONE und TWO stechen nicht nur durch ihre Einsilbigkeit hervor, sondern vor allem durch das spannende Micro-Travel-Konzept, das die Schweizer an den elektrifizierten Gravelbikes verfolgen. Die MTT Suspension Fork sieht auf den ersten Blick wie eine normale Starrgabel aus, verfügt im Bereich der Gabelkrone aber über 20 mm Federweg, der von einem System aus einer Stahlfeder und einer hydraulischen Dämpfung verwaltet wird. Am Heck absorbiert eine Elastomerbrücke Erschütterungen und bietet etwa 10 mm Federweg, so BMC. Die ausladende Sitzrohranbindung wird gleich für einen Cargostrap genutzt, der über der Flaschenhalteraufnahme sitzt. Preislich bewegen sich die beiden Modelle, die um die 15 Kilo wiegen, zwischen 6.999 und 7.999 Euro.

  • Alleinstellungsmerkmal Micro-Travel-Technologie im Rahmen integriert
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht 14,9 / 15,2 kg
  • de.bmc-switzerland.com
  • Preis (UVP) 6.999 / 7.999 Euro

Mondraker Dusty



Das Mondraker Dusty ist uns in dieser Liste bereits als Flatbar-City-Bike begegnet, die wahre Identität des spanischen Bikes liegt aber im Gravelbereich. Ab Werk mit breiten 50-mm-Reifen ausgestattet, schreit das schnittig-modern gezeichnete Carbonbike nach langen Schotterausfahrten und Gravel-Races. Die meisten Ausstattungsvarianten sind mit einer 580-Wh-Batterie ausgerüstet, nur das Einsteigermodell, das Dusty S 360 für 5.499 Euro, kommt mit einem kleineren 360-Wh-Akku.

  • Alleinstellungsmerkmal E-Gravel mit serienmäßigen 50-mm-Reifen
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh / 580 Wh
  • mondraker.com
  • Preis (UVP) 5.499-8.999 Euro

Scott Solace Gravel

TQ HPR60



Auch Scott ist in dieser Auflistung in mehreren Bike-Gattungen vertreten und hat mit dem Scott Solace ein flottes, race-orientiertes Gravelbike im Angebot. Der Vollcarbonrahmen verfügt über einen integrierten 360-Wh-Akku, der alle Bordsysteme mit Strom versorgt, und Anschraubpunkte für Schutzbleche und Fahrradständer. Auch ein Beleuchtungsset lässt sich integrieren. Das Topmodell kommt laut Scott auf ein Gewicht von 13,2 kg und kostet 9.999 Euro, den Einstieg in die E-Gravelwelt bei Scott markiert das Solace Gravel 30 für 5.999 Euro.

  • Alleinstellungsmerkmal Endurance-Gravel mit Zubehör-Optionen
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht (Herstellerangabe) ab 13,2 kg
  • www.scott-sports.com
  • Preis (UVP) 5.999-9.999 Euro

Simplon Grid :eLight

Ähnlich wie Mondraker bietet Simplon sein leichtes Offroad-Rad sowohl in einer Flatbar- als auch in einer Dropbar-Version für den Einsatz auf Gravelstrecken an. Das Simplon Grid :eLight setzt auf den gleichen Vollcarbon-Rahmen mit 290-Wh-Akku und 45 mm Reifenfreiheit und kombiniert ihn wahlweise mit einer Shimano 1×12-GRX-Schaltung von Shimano oder einer 1×13-Rival-XPLR-Schaltung von SRAM. Optional kann eine Federgabel verbaut werden. Auch die Kompatibilität mit Dropperposts ist gegeben. Achtung: Simplon ist in Konkursgefahr.



  • Alleinstellungsmerkmal Konfigurierbares Gravelbike aus Österreich
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 290 Wh
  • www.simplon.com
  • Preis (UVP) ab 4.999 Euro

Trek Checkpoint+ SL

TQ HPR60

Die Trek Checkpoint+ Reihe umfasst drei Bikes mit TQ HPR60-Motor. Alle Modelle nutzen einen 360-Wh-Akku zur Energieversorgung. Der Carbonrahmen verfügt über das vibrationsdämpfende IsoSpeed-Feature, welches Sitzrohr und Druckstreben entlastet. Zudem bietet der Rahmen bis zu 50 mm Reifenfreiheit. Das Topmodell, das Checkpoint+ SL 7 AXS für 7.499 Euro, ist außerdem mit einer RockShox Rudy Federgabel ausgestattet, um den Komfort im Gelände weiter zu erhöhen.



  • Alleinstellungsmerkmal Flottes Gravel-E-Bike mit Komfort-Feature
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Akkugrößen 360 Wh
  • Gewicht 13,8-14,1 kg
  • www.trekbikes.com
  • Preis (UVP) 10.999 Euro

Mehr unter: www.tq-ebike.com

Infos und Bilder: Hersteller



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Über Lukas Mühlehner

Als Niederbayer passt er perfekt ins Velomotion-Team; Lukas Mühlehner studierte in Regensburg Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaft und sammelte nebenbei in der Bike-Industrie und später bei mtb-news.de viel Erfahrung in der Branche und im redaktionellen Arbeiten. Vom Donau-Flachland ist er in den Bayerischen Wald gezogen, um seine Volontärstelle bei Velomotion anzutreten und auf den dortigen MTB-Trails zwischen Arber und Geißkopf auf ausgiebige Testfahrten zu gehen.

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