Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #4: Milan jubelt nach vereitelter Ganna-Attacke

7. Mai 2024 by Michael Behringer

Milan Giro

Radsport: Jonathan Milan hat die vierte Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Der Italiener konnte sich im Massensprint vor Kaden Groves durchsetzen. Zuvor versuchte es Filippo Ganna mit einer späten Attacke. Auf den letzten 1.000 Metern wurde der mehrfache Zeitfahr-Weltmeister aber doch noch eingeholt.

Giro d'Italia 2024 vorschau alle Etappenprofile

Milan holt sich den Etappensieg

Der vierte Tag des Giro d’Italia war also doch einer für die Sprinter. Jonathan Milan (Lidl – Trek) hat sich nach 190 Kilometern von Acqui Terme nach Andora vor Kaden Groves (Alpecin – Deceuninck durchsetzen können. Dabei sah es wenige Minuten vor dem Schlusssprint gar nicht zwingend nach einer Sprintentscheidung aus. Der Capo Mele war der erwartete Scharfrichter und hätte Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) mit dessen Attacke fast den Tagessieg ermöglicht. Am Ende aber jubelt Jonathan Milan. Starker Dritter wurde der Deutsche Phil Bauhaus (Bahrain – Victorious).



Ganna in der Ausreißergruppe?

Vier Fahrer haben sich nach dem Start aus dem Hauptfeld lösen können: Lilian Calmejane (Intermarché – Wanty), Stefan de Bod (EF Education – EasyPost), Francisco Munoz (Polti Kometa) und Filipo Ganna (Ineos Grenadiers). Der zuletzt genannte Italiener ließ sich nach einigen Kilometern jedoch wieder ins Peloton zurückfallen. Das Team erklärte anschließend, dass die Aussicht auf Erfolg zu gering gewesen sei und man sich daher dazu entschied, kein Teil der Fluchtgruppe sein zu wollen. Nach den Bergwertungen ließ sich dann auch der Franzose Calmejane einholen. Das verbliebene Ausreißerduo kämpfte anschließend um die Auszeichnung zum kämpferischsten Fahrer. Chancen auf den Tagessieg hatten sie allerdings nicht. Ebenso wie Sprinter Fabio Jakobsen (dsm-firmenich PostNL). Der Niederländer wurde bereits am ersten Anstieg abgehängt und hatte sichtlich Mühe, auch in der Ebene dem Tempo zu folgen.

Girmay stürzt 2x und gibt auf

Pechvogel des Tages war Biniam Girmay (Intermarché – Wanty). Der Eritreer, der gestern Etappendritter wurde und vor zwei Jahren eine Etappe beim Giro d’Italia gewann, muste das Rennen verletzt aufgeben. Innerhalb weniger Kilometer kam der hügelfeste Sprinter gleich zweimal zu Fall. Nach Robert Gesink (Visma – LaB), Eddie Dunbar (Jayco – AlUla), Simon Carr (EF Education – EasyPost), Bram Welten (dsm-firmenich PostNL) und Torstein Traeen (Bahrain – Victorious) ist Girmay der sechste Fahrer, der die diesjährige Italien-Rundfahrt aufgeben muss.

Ganna attackiert am Capo Mele

Wie ein Massensprint wurde die Anfahrt zum 1,8 Kilometer langen und 4,4 Prozent steilen Capo Mele von den Teams vorbereitet. Kaum am Fuße angekommen, setzte Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) seine Attacke. Der Weltklasse-Zeitfahrer fuhr mit einem Vorsprung von rund fünf Sekunden über die Kuppe des Hügels. Doch dahinter ließen sich die Mannschaften der Sprinter nicht überraschen. Ganna wurde innerhalb des letzten Kilometers wieder gestellt. Und dann war die Bühne frei für die schnellsten Sprinter der Welt. Diesmal hatte Jonathan Milan (Lidl – Trek) die Nase vorn, auch dank seiner starken Teamkollegen, welche die gesamte Etappe über arbeiten mussten und auch stark daran beteiligt waren, Ganna noch einzuholen.



| Milan, Milan, Milan! Er komt niemand meer overheen, Jonathan Milan is de sterkste van allemaal! #Giroditalia

Koers kijk je op discovery+ pic.twitter.com/haVFiEed9B

— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) May 7, 2024



Stichworte:#VMradsportFilippo GannaGiro d'ItaliaGiro d'Italia 2024Jonathan MilanNews

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Supacaz eGrip

Supacaz eGrip im Test: Kalifornischer Komfort für ausgiebege Touren

Die beste Preis-Leistung bei Pegasus 2026: Günstige E-Bikes und attraktive Fahrräder

Kabellose Dropper-Sattelstütze mit 225 mm Länge: Die neue Fox Transfer Neo 225

Rose Slab Plus

Rose Slab Plus im Test: Viel E-MTB für unter 5.000 Euro

Bulls Tokee Disc: Neues Kids-Hardtail mit echter MTB-Technik

WTB CZ Control

WTB CZ Control im Test: Der goldene Mittelweg für All-Mountain-Piloten?

Rose Backroad Unsupported: Bikepacking mit Bordelektrik

Truvativ Descendant

Truvativ Descendant im Test: Ehrlicher Arbeiter fürs Grobe

Pro Stealth 3D

Pro Stealth 3D: High-Tech-Komfort aus dem 3D Drucker

Gazelle Ultimate T11: Sportliches E-SUV des Traditionsherstellers

Supacaz Diamond Kush

Supacaz Diamond Kush im Test: Minimalismus für Puristen

Peaty's Monarch

Peaty's Monarch im Test: Klebriges Grip-Wunder?

ODI Vanquish

ODI Vanquish V2.1 im Test: Premium-Griff mit Protektoren-Technologie

Giant Tactal Pro

Giant Tactal Pro im Test: Viel Grip, wenig Show!

Ähnliche Beiträge

  • Giro d'Italia #14: Ganna rast mit 460 Watt zum Zeitfahrsieg
  • Giro d'Italia #13: Milan holt sich Sieg #3 in Cento
  • Giro d'Italia #11: Jonathan Milan siegt vor Kaden Groves
  • Giro d'Italia #7: Pogacar fährt wie entfesselt zum Zeitfahrsieg
  • Giro d'Italia #3: Tim Merlier gewinnt einen dramatischen Massensprint
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH