Columbia Wyldwood Regenjacke im Test: Der Outdoor Spezialist aus Portland (Oregon) bietet mit der OutDry Extrem Technologie, bei dem die Membran die äußerste Schicht bildet, Schutz vor Dauerregen.
Daten zur Columbia Wyldwood Regenjacke
Passform | Locker |
Robustheit | 95% |
Regenschutz | 100% |
Windschutz | 98% |
Atmungsaktivität | 85% |
Reflektoren | Ja |
Nachhaltigkeit | Ja |
Preis | 280€ |
Erster Eindruck
Auf den ersten Blick erinnert die Columbia Wyldwood an die klassische gelbe Regenjacke, wie wir sie aus Kindheitstagen kennen. Die Außenschicht ist robust, gummiartig, elastisch und glänzt etwas im Licht. Doch der Eindruckt täuscht, die Wyldwood Jacke besitzt die OutDry Extrem Technologie. Hier wird, im Vergleich zu anderen Regenjacken, die Membran nicht innen, sondern mit der Außenschicht verbunden. Das bringt den Vorteil mit sich, dass Wasser erst gar nicht in die äußerste Schicht der Jacke eindringen kann. Diese Technologie führt aber auch zwangsläufig dazu, dass auch die Nähte nach außen hin versiegelt werden müssen. Dementsprechend besitzen OutDry Kleidungsstücke ihr charakteristisches Aussehen.
Im Inneren hingegen ist die Columbia Wyldwood mit einem weichen Stoff ausgekleidet, der sich angenehm auf der Haut trägt. Für den perfekten Sitz, kann die Jacke am Saum und Kragen mittels Kordelzug und an den Armbündchen mittels Klettverschluss angepasst werden. Die Wyldwood Jacke besitzt zwei Brusttaschen, die zugleich als Belüftungsöffnung dienen. Im Detail sind die Taschen so konstruiert, dass das Innenfutter der Taschen teilweise aus Meshmaterial bestehen, wodurch Luft durch die Taschen in das Innere gelangt. Damit die wichtigsten Gegenstände wie Schlüssel oder ein kleiner Geldbeutel nicht verloren geht, ist in der linken Tasche ein weiteres absperrbares Fach integriert. Weitere Features sind reflektierende Elemente und die Möglichkeit die Jacke in die eigene Innentasche zu verstauen.
Bei einer Körpergröße von 1,83m und einem Brustumfang von 97cm sitzt die Columbia Wyldwood bei Größe M perfekt. Bei der Testfahrt konnte eine leichte Isolationsjacke darunter getragen werden.
Columbia Wyldwood Regenjacke im Praxistest
Die Columbia Wyldwood Jacke wurde in erster Linie fürs Wandern entwickelt, dank des verlängerten Rückenteil, sitzt sie aber auch auf dem Fahrrad perfekt. Wind hat bei dieser Jacke keine Chance, was Columbia auch unter anderem durch den optimal dimensionierten Kragen gelungen ist. Obwohl es keine fahrradspezifische Jacke ist, passt die Kapuze gut über dem Helm. In unserem Testfall saß sie auf dem POC Tectal Helm straf und flatterte nicht herunter. Bei kleineren Helmen kann hier die Kapuze aber auch über den Kordelzug angepasst werden. Unter der Jacke baut sich relativ schnell Hitze auf, was durch die Belüftungsöffnung reguliert werden kann. Hier sollte aber direkt der Reißverschluss etwas geöffnet werden, da im maximal geöffneten Zustand die schnelle Abkühlung vergleichsweise dezent ausfällt. Damit der Inhalt nicht aus den Taschen fällt, wird der Reisverschluss von oben nach unten geöffnet, zudem sind die Taschen tiefer als die Öffnung. Trotzdem besteht die Gefahr, besonders bei aktiver Fahrweise, dass der Inhalt herausfällt. Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn die absperrbare Tasche größer dimensioniert wäre, sodass auch ein Smartphone Platz finden könnte. Das die Jacke unseren Duschtest mit Bravur bestanden hat, hat uns nicht gewundert.
Was du vor dem Kauf einer Regenjacke beachten sollst, verraten wir dir hier:

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