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Radsport: Teamvorstellungen 2018: Bahrain-Merida

16. Dezember 2017 by Michael Behringer

Bahrain-Merida

Radsport: Das Team Bahrain-Merida hat 2017 seine erste Saison im Profiradsport hinter sich gebracht. Dabei konnte die neue Equipe einige beachtenswerte Ergebnisse einfahren. Allen voran die Italien-Connection um Vincenzo Nibali, Sonny Colbrelli und Giovanni Visconti sorgte für Erfolge. 2018 sollen die Resultate noch besser werden.

Abgänge

Dies ist der Box-Titel


Janez Brajkovič
Ondřej Cink (PMRA)
Tsgabu Grmay (Trek-Segafredo)
Jon Insausti (Fundacion Euskadi)
Javier Moreno (Delko-Marseille Provence KTM)

Zugänge

Dies ist der Box-Titel


Gorka Izagirre (Movistar)
Kristjan Koren (Cannondale-Drapac)
Matej Mohorič (UAE Emirates)
Mark Padun (Colpack)
Hermann Pernsteiner (Amplatz-BMC)
Domenico Pozzovivo (Ag2r-La Mondiale)



Team 2018

Dies ist der Box-Titel

AGNOLI Valerio
ARASHIRO Yukiya
BOARO Manuele
BOLE Grega
BONIFAZIO Niccolo
BOZIC Borut
COLBRELLI Sonny
FENG Chun Kai
GARCIA CORTINA Ivan
GASPAROTTO Enrico
HAUSSLER Heinrich
IZAGIRRE Gorka
IZAGIRRE Ion
KOREN Kristijan
MOHORIC Matej
NAVARDAUSKAS Ramunas
NIBALI Antonio
NIBALI Vincenzo
NOVAK Domen
PADUN Mark
PELLIZOTTI Franco
PER David
PERNSTEINER Hermann
PIBERNIK Luka
POZZOVIVO Domenico
SIUTSOU Kanstantsin
VISCONTI Giovanni
WANG Meiyin



Die Italiener sorgen für gute Ergebnisse

Auf Rang 14 im WorldTour Ranking beendete das Team Bahrain-Merida seine erste Profisaison. Die zusammengekaufte Mannschaft feierte in Person von Ramunas Navardauskas Ende Januar ihren ersten Sieg. Sonny Colbrelli sorgte am 6. März bei der Fernfahrt Paris-Nizza für den ersten Triumph in der WorldTour. Auch den Brabantse Pijl entschied der sprintstarke Italiener für sich, ebenso wie die Coppa Bernocchi. Den erwartbaren nächsten Schritt ist der 27-Jährige also gegangen. Schon längst den Sprung zur Weltklasse geschafft haben seine Landsmänner Giovanni Visconti und Vincenzo Nibali. Die beiden Italiener wurden als Erfolgsgaranten geholt und haben die Erwartungen zumindest teilweise erfüllen können. Nibali gewann die Tour of Croatia, den Klassiker Il Lombardia und Etappen beim Giro d’Italia und der Vuelta a Espana. In der Gesamtwertung wurde er beim Giro Dritter und bei der Vuelta gar Zweiter. Für acht Podiumsplätze sorgte Visconti, unter anderem ebenso auf Etappen beim Giro und der Vuelta.



Bahrain-Merida wird 2018 stärker sein

Auch wenn das Jahr 2017 gar nicht schlecht war, sollte die Mannschaft in der kommenden Saison noch stärker sein. Mit den Transfers hat sich die Equipe nämlich klar verstärkt. Die Abgänge in Person von Janez Brajkovič, Ondřej Cink und Jon Insausti wiegen auf Grund ausbleibender Leistungen nicht sonderlich schwer. Tsgabu Grmay und Javier Moreno konnten mehr als nur ersetzt werden. So bereichert 2018 Gorka Izagirre die Mannschaft. Damit ist das Brüderpaar Izagirre wieder vereint. Die Italien-Connection noch stärker machen wird der erfahrene Kletterer Domenico Pozzovivo, der vor allem für Nibali eine entscheidende Rolle spielen könnte. Matej Mohorič hat sein Talent in den vergangenen Monaten mehr als nur angedeutet. Er wird wohl als Etappenjäger eingeplant. Die Helfer Kristjan Koren, Mark Padun und Hermann Pernsteiner komplettieren die gute Transferperiode von Bahrain-Merida. Trotz der starken Transfers wird aber auch 2018 viel von Vincenzo Nibali abhängen. Der Italiener wird auf den Giro d’Italia verzichten und die Tour de France in Angriff nehmen. Sollten sich all seine Konkurrenten zuerst beim Giro blicken lassen, hat Nibali beste Chancen auf seinen zweiten Toursieg.

📣#BAHRAINMERIDA unveiled new racing kit for 2018📣



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📸 Credits @bettiniphoto pic.twitter.com/9nlMR6Wuaw

— Team Bahrain Merida (@Bahrain_Merida) 14. Dezember 2017



Stichworte:2018Bahrain MeridaNewsNibaliTeamvorstellung

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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