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Radsport: Tour Down Under #4: Daryl Impey nach Tagessieg auf Kurs

18. Januar 2019 by Michael Behringer

Impey Daryl Tour Down Under

Radsport: Daryl Impey (Mitchelton – Scott) hat die vierte Etappe der Tour Down Under gewonnen. Dem Vorjahres-Gesamtsieger ist damit ein großer Schritt Richtung Titelverteidigung gelungen. Gesamtführender bleibt jedoch Patrick Bevin (CCC), der mit Rang zwei erneut ein Top-Resultat einfahren konnte.

Sütterlin & Pernsteiner in der Gruppe des Tages

Nachdem die Tour Down Under auf der gestrigen dritten Etappe bereits auf einem leicht welligen Terrain unterwegs war, sollte es heute auf der 129,2 Kilometer langen Strecke von Unley nach Campbelltown noch etwas schwieriger werden. Dabei waren immerhin die Temperaturen deutlich angenehmer als an den Vortagen. Lediglich der leichte Regen zur Rennmitte vermieste einigen Profis die Stimmung. Die Sprintwertungen gingen heute an den Australier Nicholas White (UNISA – Australia) und den erfahrenen Belgier Thomas De Gendt (Lotto – Soudal). Gemeinsam mit dem Franzosen Benoit Cosnefroy (AG2R La Mondiale), dem Australier Miles Scotson (Groupama – FDJ), sowie dem Österreicher Hermann Pernsteiner (Bahrain – Merida) und dem Deutschen Jasha Sütterlin (Movistar) bildeten sie eine sechsköpfige Ausreißergruppe. Diese konnte rund fünf Minuten Vorsprung herausfahren. Das vor allem von Mitchelton – Scott kontrollierte Hauptfeld signalisierte jedoch, dass es gewillt war, alle Flüchtigen noch vor dem Ziel wieder einzuholen.

Impey Tour Down Under 4. Etappe Profil



Wout Poels eröffnet den Schlagabtausch der Favoriten

Noch vor der Corkscrew Road hinauf zur einzigen Bergwertung des Tages zerfiel die Spitzengruppe in ihre Einzelteile. Die Zusammenarbeit war beendet. Jasha Sütterlin, Hermann Pernsteiner und Miles Scotson nahmen den Anstieg vor dem Peloton in Angriff. Doch dort sorgte nun das Team Sky für ein enorm hohes Tempo. Dies führte schließlich zur Einholung der letzten Ausreißer noch vor dem Gipfel. Außerdem konnten zahlreiche namhafte Profis nicht mehr folgen. Unter anderem wurde Peter Sagan (Bora – hansgrohe) distanziert. Wout Poels (Sky) eröffnete nach der getanen Arbeit seiner Teamkollegen den offenen Kampf der Favoriten. Wer um den Gesamtsieg der Tour Down Under 2019 ein ernstes Wörtchen mitreden wollte, der musste nun die Karten auf den Tisch legen und mitgehen. Dem Sky-Kapitän konnten auf Anhieb nur drei weitere Profis die Stirn bieten: Richie Porte (Trek – Segafredo), George Bennett (Jumbo – Visma) und Michael Woods (EF Education First).

What a climb! @Richie_Porte claims the @subaruaustralia KOM points for Stage 4 ⛰#TourDownUnder pic.twitter.com/28ZK8BXdPI

— Santos Tour Down Under 🚴🚴‍♀️ (@tourdownunder) 18. Januar 2019



Daryl Impey mit großen Schritten Richtung Titelverteidigung

Das Führungsquartett fuhr mit einem Vorsprung von acht Sekunden auf eine größere Verfolgergruppe über den Gipfel. Die Bergwertung ging an Richie Porte. Gemeinsam mit seinen drei Begleitern konnte er in der Abfahrt den Abstand jedoch nicht halten, weil dahinter die australische Mannschaft Mitchelton – Scott die Lücke schloss. So kam es im Zielort Campbelltown zum Sprint einer 20-25 Mann starken Gruppe. Vorjahres-Gesamtsieger Daryl Impey (Mitchelton – Scott) belohnte die Arbeit seiner Teamkameraden, indem er sich den Tagessieg und wichtige Bonussekunden sicherte. Hinter ihm sprintete Leader Patrick Bevin (CCC) auf Rang zwei vor Luis Leon Sanchez (Astana). Im Gesamtklassement bleibt Patrick Bevin damit weiter in Führung. Sieben Sekunden liegt er jetzt noch vor Daryl Impey, der vor allem gegenüber Richie Porte heute dank der Bonussekunden eine Lücke geschaffen hat.

🏁 The defending champion @darylimpey timed that just perfectly 👏🏼👏🏼👏🏼 What a finish to 100% Stage 4 for the @MitcheltonSCOTT man!! #TourDownUnder pic.twitter.com/KKrfaIV7T0



— Santos Tour Down Under 🚴🚴‍♀️ (@tourdownunder) 18. Januar 2019



Stichworte:Daryl ImpeyNewsTour Down Under

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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