Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia: Giro d’Italia #2 Vorschau: Kommen die Sprinter über die letzten Hügel?

12. Mai 2019 by Michael Behringer

Grünes Trikot Tour de France 2019 Caleb Ewan

Radsport: Nach dem Auftaktzeitfahren, steht beim Giro d’Italia die zweite Etappe auf dem Programm. Ein Massensprint ist möglich – aber nicht garantiert. Zwei Bergwertungen innerhalb der letzten 50 Kilometer könnten einige Sprinter in Schwierigkeiten bringen.

Giro d'Italia 2019 2. Etappe Profil

Ein klassischer Massensprint ist nicht garantiert

Die zweite Etappe des Giro d’Italia 2019 führt das Peloton über 205,0 Kilometer von Bologna nach Fucecchio. Dabei fahren die Profis zunächst schnurstracks gen Süden, ehe sie in Montespertoli die erste, später in Empoli die zweite Sprintwertung, austragen. Tatsächlich ernst wird es jedoch anschließend. 47,4 Kilometer vor dem Ziel muss der Montalbano (3. Kategorie) überquert werden. Mit einer Länge von 5,8 Kilometer und einer durchschnittlichen Steigung von 6,8 Prozent wird er bei entsprechendem Tempo den meisten Sprintern Probleme machen. Diese könnten zwar in der Abfahrt den Anschluss wiederherstellen, doch 26,3 Kilometer vor dem Ziel muss bereits der nächste Gipfel erklettert werden. In San Baronto endet ein 11,3 Kilometer langer Anstieg (4. Kategorie), der zwar durchschnittlich nur 2,4 Prozent steil ist, aber maximale Steigungen von bis zu zehn Prozent enthält. Gerade auf Grund des zuvor gemeisterten Montalbano, könnte der eigentlich eher leichte Rollerberg nach San Baronto den Sprintern den Rest geben.



Velomotion-Prognose: Caleb Ewan nutzt sein geringes Körpergewicht

Die beiden Anstiege innerhalb der letzten 50 Kilometer werden einigen Sprintern zusetzen. Zumindest gibt es Mannschaften, welche sich eine solche Situation eigentlich nicht nehmen lassen dürften. Werden durch die beiden Berge die reinen Sprinter distanziert, rücken nämlich plötzlich ganz andere Fahrer in den Fokus. Davon profitieren könnten zum Beispiel Francesco Gavazzi (Androni Giocattoli – Sidermec), Juan José Lobato (Nippo – Vini Fantini – Faizanè) und Enrico Battaglin (Katusha – Alpecin). Alle drei sollten auch bei einem hohen Tempo im Peloton bleiben und einen Sprint ohne klassische Sprinter gewinnen können. Deren Mannschaften sollten sich auch eigentlich darum bemühen, da sie ansonsten beim diesjährigen Giro d’Italia nur geringe Chancen auf Erfolge haben dürften.

So früh in der Rundfahrt ist jedoch deutlich wahrscheinlicher, dass die Anstiege nicht in vollem Tempo absolviert werden und daher vereinzelte – oder vielleicht sogar alle – Top-Sprinter mit dabei bleiben. Wir tippen auf einen Sieg von Caleb Ewan (Lotto – Soudal), da der kleine Australier deutlich weniger wiegt als seine Kontrahenten. Von allen klassischen Sprintern dürfte er innerhalb der letzten 50 Kilometer die geringsten Probleme haben. Außerdem beinhaltet die Zielanfahrt mehrere Kurven und Kreisverkehre, ehe auf die 900 Meter lange Zielgerade eingebogen wird. Caleb Ewan kann mit seiner starken Mannschaft eine solche Ankunft perfekt vorbereiten – und den Etappensieg feiern.

☆☆☆ Caleb Ewan (Lotto – Soudal)
* * Elia Viviani (Deceuninck – Quick-Step), Fernando Gaviria (UAE Team Emirates)
* Enrico Battaglin (Katusha – Alpecin), Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe), Arnaud Démare (Groupama – FDJ)



Giro d'Italia Montalbano

Stichworte:Giro d'ItaliaNewsVorschau

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

SRAM S500 Schaltgruppe

Das Ende für GX, X01 und XX1: SRAM Eagle S-Serie Schaltgruppen

Lock-On-Griff mit Slip-On-Komfort: SDG präsentiert den neuen Open Core Thrice Grip

11 Kids-E-Bikes empfohlen

Perfekt für Tour und Schulweg: Die elf besten Kids-E-Bikes auf dem Markt

Specialized S-Works Demo 11

Entwickelt für Geschwindigkeit: Specialized S-Works Demo 11

Neue TRP EVO EXPERT und EVO COMP Bremsen

Racing-DNA für den Trail: Neue TRP EVO EXPERT und EVO COMP Bremsen

Lenklock Gewinnspiel

Verstecktes Alltagshelferlein schafft Sicherheit: Lenklock Kabelschloss im Test

Das brandneue Marin TAM

Eine Liebeserklärung ans Cross-Country-Mountainbiken: Das brandneue Marin TAM

Gewinne ein Lenklock Kabelschloss: Praktischer Alltagsbegleiter, der im Lenker lebt

Kalifornier ziehen bei Radial-Karkasse nach: Specialized Butcher und Eliminator Grid Gravity Radial

Brembo GR-Pro

Die ersten MTB-Bremsen des Automotiv-Giganten in diesem Jahrzehnt: Brembo GR-Pro Bremsen

Motorleistungswettrennen bedroht Fahrradbranche

Ein Kommentar zum aktuellen Leistungswettrennen: Treibt uns DJI mit Avinox in die Versicherungspflicht für E-Bikes?

Forbidden Dreadnought E

Kanadisches Federwegs-Schlachtschiff jetzt mit Avinox M2S Motor: Forbidden Dreadnought E

Propain Ekano 3 AL

Propain Ekano 3 AL Enduro im Test: Vollgas-E-MTB mit Avinox-Antrieb

Smooth Operator aus North Carolina: Cane Creek Invert Enduro UpsideDown Gabel

Ähnliche Beiträge

  • Giro d'Italia: Giro d’Italia 2018: Diese 7 Außenseiter wollen aufs Podium
  • Giro d'Italia: Giro d’Italia 2018: 5 Favoriten aus 5 Teams & 5 Nationen
  • Giro d'Italia: Giro d’Italia 2018: Auf diesen Etappen fällt die Entscheidung
  • Giro d'Italia: Giro d’Italia 2017 Vorschau: 3 Schweizer, 4 Deutsche & 5 Österreicher
  • Giro d'Italia: Giro d’Italia 2017 Favoriten: Nairo Quintana & ein Dutzend Herausforderer
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH