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E-Gravel / E-RoadKompletträderTests

Stevens E-Getaway im Check: Sportives E-Gravelbike aus Hamburg

17. April 2021 by Florian Nowak

Test: Durch sein sportives Auftreten läd das Stevens e-Getaway zu flotten Fahrten über Stock und Stein ein. Besonders die hohe Laufruhe macht viel Freude auf langen Ausfahrten, aber auch technischere Passagen scheut dieses Bike nicht.

Dass man auf schmalen Reifen und mit Rennradlenker im Gelände unterwegs ist, war dem deutschen Hersteller Stevens noch nie fremd. Denn die 1990 gegründete Fahrradmarke aus Hamburg wurde unteranderem recht schnell zu einem Spezialisten im Cyclocrossbereich. Auch heute hat man noch die erfolgreichsten Crosser Deutschlands im Team und kann die Auswirkungen der langjährigen Kooperation auch in diversen Modellen wiederfinden. So wird auch schnell klar, dass das E-Getaway stark von den Stevens Cyclocross Bikes inspiriert wurde und dementsprechend sportive Fahreigenschaften mit sich bringt.

Flott unterwegs dank sportlicher Geometrie und Ausstattung!


Stevens E-Getaway: Sportive Geometrie und leichte E-Unterstützung

Dies geht schon bei der Geometrie und somit Sitzposition los, welche nichts für Sonntagsfahrer und Weltenbummler sein dürfte. So erscheint es schon fast logisch, dass man auf den Fazua Evation Antrieb setzt, welcher mit seinen drei Unterstützungsstufen auf ein eher natürliches Fahrgefühl und moderaten Support setzt als auf volle Kraft voraus. Auf der anderen Seite erhält man so ein E-Gravelbike, was sich aber kaum wie ein E-Bike fährt und die dynamische Unterstützung nur dann bietet, wenn man diese auch wirklich braucht, wie beispielsweise am Berg. Genauso unauffällig verschwindet Motor und Akku im Unterrohr des Stevens E-Getaway und lässt nur kaum auf die zusätzlichen 250 Wh Akkuleistung und maximal 250 Watt Unterstützung schließen.

Schnell, Steif, Agil



 

Mit gut 15 Kilo zählt das E-Getaway zu den eher leichteren Gravelbikes mit E-Unterstützung. Klar, dass man damit dann auch dementsprechend flott unterwegs sein kann und möchte. Die schnellen Carbonlaufräder nehmen den einen sportlichen Charakter des Rahmens auf und sorgen nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern obendrein für gute Rolleigenschaften. Durch die hohe Steifigkeit von Rahmen und Gabel, erhält man auch bei höheren Geschwindigkeiten und auf unruhigem Untergrund eine gute Laufruhe. Allerdings leidet auch der Komfort etwas unter der Steifigkeit, da sich da Stevens E-Gravelbike nach einiger Zeit doch recht hart anfühlt und nicht unbedingt für Langstreckenfahrer gemacht ist. Wird es mal technischer nimmt sich das E-Getaway aber nicht zurück, sondern lässt sich agil und direkt über Hindernisse hinweg und um Kurven herumbewegen. Hier spielen auch die Schwalbe G-One mit 40mm Breite eine wichtige Rolle und vereinen guten Grip, Komfort und Rolleigenschaften.



Bergauf kann man mit dem E-Getaway richtig Spaß haben.

Wie ambitioniert und sportiv man das E-Getaway bei Stevens sieht wird auch an der übrigen Ausstattung mit einer kompletten Shimano GRX Gruppe für erstklassige und langlebige Brems-Schaltperformance klar. Auch wenn man mit zwei Kettenblättern eine feine Abstufung in der Gangwahl und eine ordentliche Bandbreite hat, so stößt man bergauf hier und da aber dennoch an seine Grenzen.

 



WEB: stevensbikes.de

Fazit: Stevens E-Getaway

Pro

  • Sportive Eigenschaften sorgen für ein natürliches Fahrgefühl
  • Hochwertige Ausstattung mit Carbonlaufrädern

Contra

  • Auf Dauer unkomfortabel

Fakten

Produktjahr2021
Preis4.999 Euro
Web stevensbikes.de
Mit viel Geschwindigkeit und einer sportiven Ausrichtung verspricht das Stevens E-Gravelbike flotten Fahrspaß. Dank der leichten Fazua Unterstützung erhält man zusätzliche Hilfe, wenn man sie braucht.
Stichworte:#VMgravelE-BikeE-GravelbikeGravelbikeNewsStevensStevens E-Getaway

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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