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Radsport

Radsport: Tour Down Under #3: Gerrans mit aller Macht und Erfahrung

21. Januar 2016 by Michael Faiß

Radsport: Simon Gerrans (Orica-GreenEDGE) konnte sich heute Nacht für den unglücklichen Sturz bei der gestrigen Etappe der Tour Down Under rehabilitieren. Der 35-jährige warf alles in die Waagschale und schnappte sich seinen ersten Sieg seit 2014 vor Vorjahressieger Rohan Dennis (BMC Racing) und Michael Woods (Cannondale). Gerrans übernimmt damit auch die Gesamtführung.

Eine äußerst interessante und abwechslungsreiche Etappe von Glenelg nach Campbelltown liegt hinter uns. Jubeln durfte am Ende ein Fahrer, der in den vergangenen Monaten wirklich vom Pech verfolgt war und es schien gestern so, als habe er es auch in dieser Saison nicht abschütteln können. Die Rede ist von Simon Gerrans – der einstige Weltklasse-Puncheur und Klassikerspezialist erlebte eine Horrorsaison 2015 mit zahlreichen Stürzen und enttäuschenden Resultaten. Voller frischer Motivation ging der 35-jährige in die neue Saison und war bei der gestrigen Etappe direkt wieder in einen Sturz verwickelt, der ihm die Siegchancen auf den letzten 500m entriss. Umso größer war natürlich die Freude über den ersten Sieg seit Sommer 2014.

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Wie bei einem Blick auf das Profil zu erkennen war, teilte sich der Renntag in zwei Phasen: Bis zum berühmt-berüchtigten Corkscrew-Climb ca. 20km vor dem Ziel dominierte ein Solist das Geschehen – Laurens De Vreese von Astana fuhr bereits nach wenigen Kilometern eine große Lücke auf und konnte mit großem Kampf und Willen seinen Vorsprung bis zu dem kurzen, aber umso steileren Anstieg in der Schlussphase des Rennens retten. Natürlich profitierte der Belgier auch davon, dass die Teams im Feld das Tempo bis kurz vor dem Corkscrew-Climb in eher gemäßigten Regionen hielten, um ihre Kräfte für das Finale aufzusparen.

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Als sich De Vreese mit etwas unter einer Minute Vorsprung aber dem Etappenentscheidenden Anstieg näherte war es schließlich das Team Tinkoff das im Feld die Initiative Ergriff und enorm auf das Tempo drückte. Der Belgier war innerhalb weniger Kilometer eingeholt und das wirklich atemberaubende Tempo an der Spitze des Pelotons zerriss das Rennen. Die Gruppen zerfielen schließlich auf dem steilen Anstieg noch weiter – als stärkster Kletterer dieses Tages zeigte sich Sergio Henao von Sky, der sich am Gipfel die Bergpunkte holte.



Eine Gruppe aus insgesamt zehn Fahrern ging mit aussichtsreicher Position auf den Tagessieg in Campbelltown in die schnelle Abfahrt zum Ziel. Simon Gerrans, Jay McCarthy (Tinkoff Team), Michael Woods (Cannondale), Steve Morabito (FDJ), Rafael Valls (Lotto-Soudal), Sergio Henao (Team Sky), Domenico Pozzovivo (AG2R La Mondiale) und Ruben Fernandez (Movistar), Rohan Dennis und Richie Porte (beide BMC) kämpften um den Sieg. Mit deutlich über 100km/h stürzten sich die Profis die steilen Straßen hinunter. Rohan Dennis schien in bester Position in den Schlusssprint zu gehen, doch Simon Gerrans schnappte sich in letzter Sekunde noch den Tagessieg vor dem letztjährigen Gesamtsieger. Dritter wurde der sehr starke Michael Woods. Die Gesamtführung wechselt damit am dritten Tag zum dritten Mal – doch mit Simon Gerrans hat sich nun ein Fahrer in Ocker gefunden, der das Trikot eventuell auch bis zum Finale in Adelaide verteidigen könnte.

Tour Down Under Etappe #3

FahrerLandTeamZeit
1.Simon GerransAustralienOrica-GreenEDGE03:37:34
2.Rohan DennisAustralienBMC Racing
3.Michael WoodsKanadaCannondale Pro Cycling
4.Jay McCarthyAustralienTinkoff Team
5.Steve MorabitoSchweizFDJ
6.Rafael VallsSpanienLotto-Soudal
7.Sergio HenaoKolumbienTeam Sky
8.Domenico PozzovivoItalienAG2R-La Mondiale
9.Richie PorteAustralienBMC Racing
10.Ruben FernandezSpanienMovistar


Stichworte:NewsOrica-GreenEdgeSimon GerransTour Down Under

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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