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Allgemein: ABSA CAPE EPIC Etappe 3: Platt und Huber weiterhin auf Rang 1, Favoritinnen bei den Damen vorne

16. März 2016 by die Redaktion

Absa Cape Epic 2016 Stage 3 - Tulbagh to Wellington

MTB-News: Marathonweltmeister Alban Lakata war mit dem erklärten Ziel nach Südafrika gereist, das CAPE EPIC zu gewinnen Doch nach vier Tagen, Halbzeit bei der 13. Ausgabe des Absa Cape Epic, scheinen der Österreicher und sein Partner Kristian Hynek weiter von diesem Ziel entfernt denn je. Nach einem schweren Sturz in der letzten Abfahrt fünf Kilometer vor dem Etappenschluss kam Hynek mit stark blutendem Arm und Schmerzen über die ganze Seite nach Wellington ins Ziel. Ein vorzeitiger Rennausstieg ist derzeit nicht ausgeschlossen. 

Die heutige Etappe des 13. ABSA CAPE EPIC führte aus dem Weinanbaugebiet um Tulbagh über den historischen und dramatisch durch Felsenwände gelegenem Bain’s Kloof Pass nach Wellington. Teils heftiger Gegenwind forderte Profis wie Hobbyfahrer gleichermaßen und ließ die 103 Kilometer und 2150 Kilometer gefühlt noch einmal deutlich länger werden. Trotz der widrigen Bedingungen und Temperaturen um 30° Celsius war es abermals Team Bulls mit Karl Platt und Urs Huber, das sich über den Etappensieg freuen durfte. Der Pfälzer und der Aargauer bleiben damit weiterhin das Maß der Dinge beim diesjährigen CAPE EPIC und liegen mittlerweile schon über 9 Minuten vor  Matthias Pfrommer und Nicola Rohrbach vom Team Centurion Vaude by Meerendal 2, die das Tagesziel 2:08 hinter Trotz des im Eingangstext erwähnten Sturzes schaffte es das Team Topeak Ergon noch auf das Treppchen und liegt in der Gesamtwertung weiterhin auf Rang drei. Der Deutsche Manuel Fumic, der für gewöhnlich eher auf kürzeren Distanzen zu Hause ist und das Etappenrennen am Kap als verschärftes Training sieht, belegt mit seinem Partner im Team Cannondale Factory Racing, dem brasilianischen Meister Henrique Avanci, den fünften Platz im Gesamtklassement.



Absa Cape Epic 2016 Stage 3 - Tulbagh to Wellington

Bei den Damen offenbarte der Blick auf die Tageswertung ebenfalls keine großen Überraschungen. Annika Langvad und Ariane Kleinhans müssen sich beim diesjährigen ABSA CAPE EPIC zwar stärkerer Konkurrenz als in den letzten Jahren stellen, doch vor allem ihre gute Fahrtechnik verhalf Team Spur Specialized heute erneut zum Etappensieg. Die junge Deutsche Adelheid Morath mit der Britin “Iron Sally” Bigham (Team Topeak Ergon) hatte keinen guten Lauf, trotzdem ließen sie den Favoritinnen lediglich 32 Sekunden Vorsprung. Morath stellte dabei ihre Kämpfernatur unter Beweis und fuhr aufgrund von Knieschmerzen, die sie sich durch einem gestrigen Sturz zugezogen hatte, unter Tränen ins Ziel. Die deutsche Olympia-Siegerin Sabine Spitz genoss dagegen weiterhin die beeindruckenden Landschaften des ABSA CAPE EPIC. Jedoch machte sie nach der Zielankunft jedoch keinen Hehl daraus, dass sie ihrer ukrainischen Partnerin Yana für Belomoina für deren Entscheidung, mit einem Hardtail in Südafrika anzutreten, großen Respekt zolle. Die Siegerinnen des Prologs sowie der ersten Etappe, Robyn de Groot und Jennie Stenerhag, (Team Ascendis Health) fuhren zwar auf den 3. Rang, doch die Schwedin Stenerhag musste mit der Trageaus dem Zielbereich gebracht werden. Ein Sturz gestern und eine mögliche Infektion machen einen Start morgen eher unwahrscheinlich.

Stichworte:Absa Cape EpicMarathonNews

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