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Radsport: Olympia: Fabian Cancellara mit Gold zum Karriereende

10. August 2016 by Redaktion

Radsport: Fabian Cancellara (Schweiz) hat gerade eben das olympische Einzelzeitfahren in Rio für sich entschieden und damit seinen Triumpf aus dem Jahr 2008 wiederholt. Der alte Hase verwies Tom Dumoulin (Niederlande) mit 47 Sekunden Rückstand und Chris Froome (Großbritannien) mit 1:02 Minuten Rückstand auf die Plätze. Tony Martin (Deutschland) kam nicht über den zwölften Rang hinaus und landete damit nur einen Platz vor Simon Geschke (Deutschland).

Fabian Cancellara dominiert das Zeitfahren

Vor dem Start wurden viele Gold-Kandidaten genannt, doch am Ende konnte es natürlich nur einen Sieger geben. Fabian Cancellara sorgte für eine wundervolle Geschichte, indem er bei seinem letzten großen Rennen die Goldmedaille gewann. Er teilte sich das Rennen wie zu seinen besten Zeiten perfekt ein. Zu Beginn lag er noch hinter Rohan Dennis zurück, doch in den Anstiegen und auf den Schlusskilometern zündete er den Turbo. Die Konkurrenz war am Ende schlichtweg chancenlos gegen den 35-Jährigen. Dies mussten sich auch die beiden vor dem Start als Top-Favoriten gehandelten Chris Froome und Tom Dumoulin  eingestehen. Während Dumoulin noch immer unter den Nachwirkungen seines Sturzes bei der Tour de France litt, schien Chris Froome schlicht und einfach die gute Form verlassen zu haben. Am Ende des Tages konnten sie sich zwar über einen Medaillengewinn freuen, doch die erhoffte Goldene wurde es nicht. Für Rohan Dennis war das Rennen etwas zu lang. Anfangs konnte er noch mit den Bestzeiten mithalten, doch je näher es Richtung Ziel ging, desto größer wurde sein Abstand. Kurz vor dem Finish musste er sogar noch sein Rad wechseln, da er plötzlich den Lenkeraufsatz in der Hand hielt. So verlor er weiter wertvolle Zeit und verpasste am Ende mit Rang fünf noch eine Medaille. Starker Vierter wurde der spanische Starter Jonathan Castroviejo.

Olympia 2016 Olympische Spiele Fabian Cancellara Zeitfahren Gold
Völlig erschöpft sackte ein sichtlich ausgepowerter Fabian Cancellara nach der Zieleinfahrt zusammen.


Die Deutsche Hoffnung Tony Martin war heute chancenlos

„Dabei sein ist alles“ war am Ende auch das Motto für Tony Martin. Bereits vor dem Start äußerte er sich sehr skeptisch und spuckte alles andere als große Töne. Mit irgendeiner Medaille wäre er schon überglücklich gewesen, doch letztendlich kam er nicht über den zwölften Rang hinaus. Die Kniebeschwerden schienen doch noch zu groß gewesen zu sein, wobei er in dieser Saison ohnehin nie an seine vergangenen starken Leistungen im Zeitfahren anknüpfen konnte. Der zweite deutsche Starter Simon Geschke ging bereits vor Tony Martin ins Rennen und holte sich einen respektablen 13. Platz. Damit gehen die Straßenradsportler aus Deutschland bei diesen Olympischen Spielen leer aus. Die Hoffnung des BDR ruht nun vor allem auf der Bahn.

Olympia 2016 Olympische Spiele Rio Simon Geschke Tony Martin
Simon Geschke war heute fast der beste Deutsche. Am Ende landete er auf Rang 13 genau einen Platz hinter dem enttäuschenden Tony Martin.

Das Ergebnis des olympischen Einzelzeitfahrens

PlatzFahrerLandZeit
1.Fabian CancellaraSchweiz1:12:15
2.Tom DumoulinNiederlande+0:47
3.Chris FroomeGroßbritannien+1:02
4.Jonathan CastroviejoSpanien+1:06
5.Rohan DennisAustralien+1:10
6.Maciej BodnarPolen+1:50
7.Nelson OliveiraPortugal+2:00
8.Ion IzagirreSpanien+2:06
9.Geraint ThomasGroßbritannien+2:37
10.Primoz RoglicSlowenien+2:40


Stichworte:CancellaraCastroviejodennisDumoulinFroomegeschkeMartinNewsOlympiaOlympische SpieleRioZeitfahren

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