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Radsport: Rad-WM in Bergen: Peter Sagan schreibt Geschichte

24. September 2017 by Michael Behringer

Sagan

Radsport: Peter Sagan hat endgültig Geschichte geschrieben. Zum dritten Mal in Folge wurde der Slowake heute in Bergen Weltmeister. Im Sprint einer größeren Gruppe setzte er sich knapp vor Lokalmatador Alexander Kristoff (Norwegen) und Michael Matthews (Australien) durch. Damit zog er an Weltmeistertiteln mit dem großen Eddy Merckx gleich. Doch Peter Sagan ist der erste Profi, der dreimal in Folge das Regenbogentrikot gewinnen konnte. Hattrick!

Rad-WM Bergen Profil

Andrey Amador reißt früh aus

Viel wurde vor dem Start des WM-Straßenrennens diskutiert: Welcher Fahrertyp ist im Vorteil? Wie fit ist Peter Sagan? Kann sich Tom Dumoulin seine dritte Goldmedaille umhängen? Klar war nur: Der 267 Kilometer lange Kurs wird den Profis alles abverlangen. Um 10:05 sind die 196 Starter aus 44 Nationen in der norwegischen Gemeinde Rong losgerollt. Zehn Fahrer, darunter auch der bekannte Andrey Amador (Costa Rica) vom Team Movistar, haben sich direkt nach dem Start für eine frühe Flucht entschieden. Unter dem Tempodiktat der Nationalteams Belgien und Slowakei fuhr das Peloton mit einem Rückstand von über neun Minuten in den Rundkurs ein. In der norwegischen Stadt herrschte auch heute eine hervorragende Stimmung. Zahlreiche Fans standen am Straßenrand, um ihre Helden zu feiern. Anschließend wurde der Salmon Hill mit einer Länge von 1,5 Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 6,4 Prozent erstmals überquert.



The whole bunch is together now 🏁 82km. It’s getting tense already! #Bergen2017 pic.twitter.com/YFauPMZ9qi

— UCI (@UCI_cycling) 24. September 2017



Belgien holt die Ausreißer zurück

Nach einer rund 160 Kilometer langen Flucht wurden die zehn Spitzenreiter wieder eingeholt. Lange lagen sie mit fast zehn Minuten Vorsprung an der Spitze, doch vor allem das belgische Nationalteam hielt das Tempo im Peloton hoch. Nach einem Sturz von Julien Vermote (Belgien) wurde das Tempo kurz herausgenommen, doch glücklischerweise hat er sich nicht schwerer verletzt. Deutlich schlechter lief es zuvor für Altmeister Mathew Hayman (Australien) Der 39-Jährige kam auf Grund eines Begleitfahrzeugs zu Fall und musste das Rennen aufgeben. Ein herber Verlust für Michael Matthews (Australien). Als Marco Haller (Österreich) und Tim Wellens antraten, wurde die nächste Spitzengruppe gebildet. Mit dabei waren auch Lars Boom (Niederlande), David de la Cruz (Spanien), Alessandro De Marchi (Italien), Jack Haig (Australien), Jarlinson Pantano (Kolumbien) und Odd Christian Eiking (Norwegen). Die Nachführarbeit im Peloton übernahmen daraufhin die Polen für Michal Kwiatkowski und die Franzosen für Julian Alaphilippe.

4 laps to go #bergen2017 pic.twitter.com/l3onwf3s8o

— Canadian Cyclist (@cdncyclist) 24. September 2017



Nils Politt versucht es vergeblich – Gruppe gestellt

Rund 45 Kilometer vor dem Ziel betrug der Vorsprung der Ausreißer rund 40 Sekunden. Dann setzte Nils Politt die erste Attacke für Deutschland. Doch allein die Lücke zuzufahren, schien ein nahezu unmögliches Unterfangen zu sein. So wurde der Deutsche dann nach wenigen Kilometern auch wieder gestellt, ebenso wie einige Fahrer aus der Spitzengruppe. Als es zum vorletzten Mal den Salmon Hill hinaufging, setzte es reihenweise Attacken. Tom Dumoulin (Niederlande) und Tony Gallopin (Frankreich) konnten sich zwar nicht absetzen, aber immerhin wurde nun auch der letzte Flüchtige wieder eingeholt und das Feld stark dezimiert. In der Abfahrt konnten zwar einige abgehängte Profis den Anschluss wieder herstellen, doch wehgetan hat diese Tempoverschärfung sicher einigen.

Group of 20 goes clear
Dumoulin and Boom at front#Bergen2017 pic.twitter.com/VHizz5nILL



— Canadian Cyclist (@cdncyclist) 24. September 2017

Peter Sagan ist der König des Radsports

80 bis 100 Rennfahrer gingen gemeinsam in die letzte Runde. Dort versuchten es die Deutschen mit Paul Martens noch einmal. Sebastian Langeveld (Niederlande) ging mit. Doch die Italiener und die Franzosen neutralisierten die Situation. Dann wurde es ernst: Frankreichs Kapitän Julian Alaphilippe attackierte im Salmon Hill. Der Italiener Gianni Moscon fuhr zu ihm auf. Dahinter klaffte zehn Kilometer vor dem Ziel eine Lücke. Der Vorsprung war zwar nicht sehr groß, doch eine kontrollierte Verfolgung konnte nicht organisiert werden. Entweder waren die meisten Helfer platt, oder aber schon abgehängt. So versuchten Vasil Kiryienka (Weißrussland) und Lukas Pöstlberger (Österreich) als Duo die Verfolgung aufzunehmen. Moscon verlor derweil den Kontakt zu Alaphilippe. Doch am Ende wurden alle vier noch gestellt. Es kam zum Sprint einer noch relativ großen Gruppe. Alexander Kristoff (Norwegen) zog den Sprint früh an – zu früh! Peter Sagan (Slowakei) huschte aus seinem Windschatten hervor und sprintete zu seinem dritten WM-Titel in Folge. Dritter wurde Michael Matthews (Australien). Der Schweizer Michael Albasini wurde starker Siebter.



Photofinish #Bergen2017 pic.twitter.com/LYovtwv3HK

— CyclingHub (@CyclingHubTV) 24. September 2017



Ergebnis des WM-Straßenrennens 2017 in Bergen

PlatzFahrerLandZeit
1.Peter SaganSlowakei6:28:11
2.Alexander KristoffNorwegenst
3.Michael MatthewsAustralienst
4.Matteo TrentinItalienst
5.Ben SwiftGroßbritannienst
6.Greg Van AvermaetBelgienst
7.Michael AlbasiniSchweizst
8.Fernando GaviriaKolumbienst
9.Alexey LutsenkoKasachstanst
10.Julian AlaphilippeFrankreichst
Stichworte:BergenKristoffMatthewsNewsRad-WMSaganWeltmeisterschaftWM

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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