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Radsport: Tour de France 2019: Die Muur zum Auftakt und ein Teamzeitfahren

16. Januar 2018 by Michael Behringer

Tour de France 2019 Eddy Merckx

Radsport: Die Tour de France 2018 hat noch längst nicht begonnen – und schon reden alle über die Tour de France 2019. Verwunderlich? Nein, denn die Frankreich-Rundfahrt erlebt im kommenden Jahr eine ganz besondere Ausgabe. Im Mittelpunkt steht dabei der vermutlich größte Radsportler aller Zeiten: Eddy Merckx. Ihm zu Ehren wird der Grand Départ in Brüssel stattfinden. Dort erwarten uns garantiert zwei spannende Etappen. Überquert werden muss nämlich die berüchtigte Mauer von Geraardsbergen. Außerdem gibt es mal wieder ein Teamzeitfahren.

Der Tour-Start in Brüssel ist eine Hommage an Eddy Merckx

Eddy Merckx ist eine lebende Legende. Der 72-jährige Belgier wird von nahezu allen aktiven und ehemaligen Profis als der beste Radsportler aller Zeiten angesehen. Kein Wunder, denn „der Kannibale“ hat in dieser Sportart so gut wie alles gewonnen – und das gleich mehrfach. Auch bei der Tour de France hält er einen Rekord nach dem anderen. Neben seinen fünf Gesamtsiegen fuhr er am längsten in Gelb (111 Tage) und sammelte die meisten Etappensiege (34). Seine Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1969. Eddy Merckx fuhr erstmals die Tour de France – und konnte sie auf Anhieb gewinnen. Auf Grund dieses 50-jährigen Jubiläums haben die Organisatoren der Grand Boucle den Start der Tour de France 2019 an Brüssel vergeben.

En 2019, ce sera les 50 ans de la 1ère victoire d’Eddy Merckx. En 1969, Jacques Goddet avait annoncé l’ère du „Merckxisme“ / It will be the 50th anniversary of the 1st victory of Eddy Merckx. In 1969, Jacques Goddet announced a new era of „Merckxism“.#TDF2019 pic.twitter.com/E7MukQ0DVu



— Le Tour de France (@LeTour) 16. Januar 2018

Die Muur steht im Weg – und ein Teamzeitfahren

Dass die Tour de France 2019 in Brüssel starten wird, ist schon seit geraumer Zeit bekannt. Nun ist bei der Grand Départ Präsentation herausgekommen, dass die Mauer von Geraardsbergen befahren wird. Die Muur ist in der Radsport-Szene vor allem wegen der Ronde Van Vlaanderen bekannt. Bei vielen Ausgaben der Flandern-Rundfahrt hat sich hier die Schlüsselszene ereignet. Die Mauer wird geliebt von den Fans und gefürchtet von den Fahrern. Ganz so schlimm soll es jedoch bei der Tour de France 2019 für das Peloton nicht werden. Angeblich müssen danach nämlich noch viele weitere Kilometer absolviert werden, so dass die Mauer von Geraardsbergen wohl keine Entscheidung bringen wird. Vielmehr hat sie symbolischen Charakter, wie auch die Tatsache, dass auf der Auftaktetappe viele Straßen befahren werden, die Eddy Merckx bekannt gemacht haben. Besonders rührend wird es dann beim Teamzeitfahren auf der zweiten Etappe. Hier führt die Route das Feld durch Woluwe-Saint-Pierre, wo der Belgier aufgewachsen ist. Vom Parc Royal startend werden die Profis beim Mannschaftszeitfahren bis zum Atomium nach Brüssel fahren.



#TDF2019 : Découvrez en avant-première les 2 premières étapes du parcours 2019 du @LeTour 🇧🇪🚴‍♂️ pic.twitter.com/9hjEFdcrge

— DOMITYS (@AegideDomitys) 16. Januar 2018



Stichworte:GeraardsbergenMerckxNewsteamzeitfahrenTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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