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Radsport: Tour de France #4 Vorschau: Massensprint auf ansteigender Zielgeraden

9. Juli 2018 by Michael Behringer

Tour de France Vorschau Etappe 4 Gaviria

Radsport: Nach dem heutigen Teamzeitfahren hat sich die Gesamtwertung verändert. Damit ist morgen auf der vierten Etappe nicht zu rechnen. Erneut gehen wir in unserer Tour de France Vorschau von einem Massensprint aus.

Vorteil für Sagan, Kristoff, Matthews und Degenkolb?

Um 13:05 starten die Fahrer morgen in die vierte Etappe der Tour de France 2018. Nach 195 Kilometern von La Baule nach Sarzeau wird mit der Zielankunft um kurz vor 18 Uhr gerechnet. Wie bereits auf den Etappen #1 und #2 wird mit einem Massensprint gerechnet. Das Profil weist nur leichte Erhebungen auf. Am Côte de Saint-Jean-la-Poterie wird 59,5 Kilometer vor dem Ziel der einzige Bergpunkt des Tages vergeben. Der Sprint in Derval findet genau zur Etappenmitte statt: 97,5 Kilometer nach dem Startschuss und 97,5 Kilometer vor der Ziellinie. Nach dem Bonussprint in Limerzel sind noch 38,5 Kilometer zu absolvieren. Er weist durchaus Gemeinsamkeiten mit dem Zielsprint in Sarzeau auf: Die Anfahrt ist nämlich leicht ansteigend.

Tour de France Vorschau Etappe 4 Gaviria



Velomotion-Prognose: Fernando Gaviria meistert auch die leichte Erhebung

Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) hat mit seiner Mannschaft auf dem ersten Teilstück unter Beweis gestellt, dass er derzeit der schnellste Mann im Peloton ist. Daher wird der Kolumbianer auch auf der vierten Etappe als Favorit ins Rennen gehen. Die Steigung in Höhe von durchschnittlich 1,3 Prozent auf den letzten zwei Kilometern dürfte die Kräfteverhältnisse nicht ins Wanken bringen. Zwar kommen ihm dadurch Fahrer wie Peter Sagan (Bora-hansgrohe), Michael Matthews (Sunweb), Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) und John Degenkolb (Trek-Segafredo) näher, doch reichen dürfte es nicht. Zu leicht sind die Kilometer zuvor. Funktioniert der blau-weiße Zug von Quick-Step Floors wie gewohnt, muss Fernando Gaviria lediglich an seinem Anfahrer Maximiliano Richeze dran bleiben und kurz vor der Linie noch einen Gang höher schalten. Wir glauben daher – falls es nicht erneut zu Stürzen kurz vor dem Ziel kommt – dass Fernando Gaviria bei der Tour de France zum zweiten Mal jubeln darf.

*** Fernando Gaviria
** Peter Sagan, Dylan Groenewegen
* Marcel Kittel, André Greipel, Alexander Kristoff

Tour de France Vorschau Etappe 4 Gaviria



Stichworte:Fernando GaviriaNewsprognoseTour de FranceVorschau

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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