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Tour de France #2: Julian Alaphilippe triumphiert knapp vor Marc Hirschi

30. August 2020 by Michael Behringer

Alaphilippe Tour de France

Radsport: Julian Alaphilippe ist bei der Tour de France der Doppelschlag gelungen. Der Franzose gewann die zweite Etappe und eroberte das Gelbe Trikot.

Alaphilippe Tour de France

Trentin kämpft um Grün und ist im Pech

Nach dem Sturzfestival auf der ersten Etappe konnten heute drei Fahrer die Tour de France nicht mehr fortführen. John Degenkolb (Lotto – Soudal), Philippe Gilbert (Lotto – Soudal) und Rafael Valls (Bahrain – McLaren) sind raus. So traten nur noch 173 Fahrer das zweite Teilstück über 186,0 Kilometer mit Start und Ziel in Nizza an. Acht davon bildeten heute die Ausreißergruppe des Tages – zumindest zu Beginn. Denn Matteo Trentin (CCC) gewann den Zwischensprint vor Peter Sagan (Bora – hansgrohe), musste sich dann aber auf Grund eines Reifenschadens ins Peloton zurückfallen lassen. So war der dreimalige Weltmeister noch mit seinem österreichischen Teamkollegen Lukas Pöstlberger (Bora – hansgrohe), dessen Landsmann Michael Gogl (NTT), dem Dänischen Meister Kasper Asgreen (Deceuninck – Quick-Step), dem Letten Toms Skujins (Trek – Segafredo), sowie den beiden Franzosen Benoit Cosnefroy (AG2R La Mondiale) und Anthony Perez (Cofidis) gemeinsam in der Fluchtgruppe.



Für Sagan ist der Col de Turini zu schwer

Einen schwierigen Tag hatte David Gaudu (Groupama – FDJ) vor sich. Der Edelhelfer von Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) fiel direkt nach dem scharfen Start zurück und ließ sich vom Rennarzt behandeln. Derweil spannte sich das gesamte Team UAE für Leader Tadej Pogacar und den Gesamtführenden Alexander Kristoff an die Spitze des Feldes. Sie hielten das Tempo hoch, um den Ausreißern keinen allzu großen Vorsprung zu gönnen. Auch Jumbo – Visma engagierte sich zeitweise. So überschritt der Abstand nie die 4-Minuten-Marke. Während die Bergwertung am Col de la Colmiane an Benoit Cosnefroy vor Anthony Perez ging, drehte sich das Resultat am Col de Turini um. Nachdem Peter Sagan, schon kurz nach dem Gipfel gestellt wurde, erging es dem Rest der Gruppe im Col d’Èze 40,0 Kilometer vor dem Ziel genauso.

Alaphilippe, Hirschi & Yates attackieren

Im Col d’Èze übernahm zunächst Deceuninck – Quick-Step, dann Jumbo – Visma das Kommando. Durch das Tempodiktat mussten bereits einige Klassementfahrer all ihre Träume auf eine gute Platzierung begraben. Unter anderem fielen Tiesj Benoot (Sunweb), Daniel Martin (Israel Start-Up Nation) und Wout Poels (Bahrain – McLaren) zurück. Daniel Martinez (EF) kam in der Abfahrt zu Fall und Alejandro Valverde (Movistar) hatte einen Platten. Doch beide konnten den Anschluss wiederherstellen. Im abschließenden Anstieg Quatre Chemins forcierte Deceuninck – Quick-Step zuerst das Tempo in Person von Bob Jungels, später attackierte Julian Alaphilippe. Folgen konnte dem Franzosen zunächst nur der Schweizer Marc Hirschi (Sunweb). Kurz darauf sprang der Brite Adam Yates (Mitchelton – Scott) auch noch nach vorn.

Hirschi verliert nur knapp gegen Alaphilippe

Obwohl der Abstand ständig nur um die 20 Sekunden betrug, konnte das dezimierte Hauptfeld den Kontakt nicht wiederherstellen. Das Trio arbeitete bis zum Teufelslappen gut zusammen, fing dann jedoch mit taktischen Spielchen an. Der Vorsprung war dahin – doch der Etappensieg nicht. Adam Yates begann mit dem Sprint, Julian Alaphilippe zog vorbei. Marc Hirschi hatte das perfekte Hinterrad, doch dem Schweizer fehlten am Ende ein paar Zentimeter. Damit wird Julian Alaphilippe morgen im Gelben Trikot an den Start gehen. Obwohl der 28-Jährige in seiner Karriere schon so viel erlebt hat, übermannten ihn im Zielbereich die Gefühle. In Tränen ausgebrochen, jubelte er über seinen gelungenen Doppelschlag.



#TDF2020 🏆 @alafpolak1 🇫🇷 @deceuninck_qst ha ganado la 2ª etapa de @LeTour 🇫🇷 y es el nuevo líder de la carrera. pic.twitter.com/YdYm9bZmQq

— Pasión Ciclismo 🚴🏻 (@pasiociclismo) August 30, 2020



Stichworte:Adam YatesJulian AlaphilippeMarc HirschiNewsNizzaTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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