Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportStraßenradsportTour de France

Tour de France #3: Merlier gewinnt nach Sturz-Chaos auf Bummel-Etappe

7. Juli 2025 by Michael Behringer

Merlier Tour de France

Radsport: Tim Merlier hat das dritte Teilstück für sich entschieden. Bitter verlief der Tag unter anderem für Jasper Philipsen. Der Mann im Grünen Trikot kam zu Fall und musste die Tour de France aufgeben.

Merlier Tour de France

Tim Merlier siegt vor Jonathan Milan

Tagessieg für Tim Merlier (Soudal – Quick-Step). Der Belgier hat die äußerst langsam gefahrene dritte Etappe der Tour de France nach 178,3 Kilometern von Valenciennes nach Dünkirchen gewonnen. Im Massensprint setzte sich der Europameister vor dem Italiener Jonathan Milan (Lidl – Trek) und dem Deutschen Phil Bauhaus (Bahrain – Victorious) durch. Im Gelben Trikot bleibt Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck). Neuer Mann in Grün ist Milan. Die Ergebnisse gerieten auf Grund der zahlreichen Stürze aber in den Hintergrund. Auf den letzten Kilometern erwischte es mehrere Fahrer, unter anderem auch Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step). Kurz vor der Ziellinie knallten dann mehrere Fahrer gegen die Absperrgitter – noch ist unklar, um welche Profis es sich handelte und welche Verletzungen sie davontrugen.



Jasper Philipsen stürzt schwer und gibt auf

Überschattet wurde die Bummel-Etappe von einem schweren Sturz beim Zwischensprint. Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck) kollidierte mit Bryan Coquard (Cofidis) und knallte mit seiner rechten Schulter und dem Rücken voll auf den Asphalt. Sofort war klar: Für den Mann im Grünen Trikot wird es nicht weitergehen. Damit muss der Belgier die Tour de France leider mit seinem Sieg auf der ersten Etappe verlassen und kann keinen weiteren Erfolg einfahren. Nach dem Sturz nahmen TV-Kameras einen wütenden Fahrer der Mannschaft Alpecin – Deceuninck auf, der auf Coquard einredete. Der kleine Franzose touchierte mit seiner rechten Schulter zunächst einen Fahrer vom Team Intermarché – Wanty, ehe er aus den Pedalen rutschte und mit seiner linken Seite dann Philipsen abräumte. Übrigens: Der Zwischensprint ging dann schließlich an Jonathan Milan (Lidl – Trek), aber das wurde für alle Beteiligten plötzlich zur Nebensache.

Kurios: Wellens übernimmt das Bergtrikot von Pogacar

Bei der einzigen Bergwertung des Tages bekamen die Zuschauer etwas durchaus kurioses zu sehen. Einige Kilometer vor der Wertung attackierte Tim Wellens (UAE – XRG), um sich den einzigen Punkt an der Bergwertung der vierten Kategorie zu sichern. Zuvor funkte der Belgische Meister mit seinem Sportlichen Leiter – und der gab das OK. Damit nimmt er seinem Teamkollegen Tadej Pogacar (UAE – XRG) das Gepunktete ab. Experten rätselten anschließend, warum sich die Sportliche Leitung für diesen Move entschieden haben könnte. Mögliche Erklärungen: Pogacar möchte nach dem Zieleinlauf nicht unnötig Zeit durch Interviews und Siegerehrung verlieren. Außerdem vermuteten die Eurosport-Kommentatoren, dass der Slowene im Zeitfahren sein eigenes Trikot tragen möchte, welches natürlich aerodynamischer und perfekt auf ihn zugeschnitten ist. Der Kampf gegen die Uhr findet allerdings erst übermorgen statt. Morgen könnte Pogacar „aus Versehen“ wieder das Bergtrikot übernehmen, wenn er um den Tagessieg kämpft.

Very hard crash and Tour de France over for the green jersey man Jasper Philipsen… dream that turned into a nightmare #TDF2025 pic.twitter.com/323aIDvIcw



— Lukáš Ronald Lukács (@lucasaganronald) July 7, 2025

Tim Merlier wins a chaotic sprint on Stage 3 of the Tour de France! pic.twitter.com/pRJnsSDZaF



— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) July 7, 2025



Stichworte:Jasper PhilipsenNewsTim MerlierTour de FranceTour de France 2025

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Die beste Preis-Leistung bei Pegasus 2026: Günstige E-Bikes und attraktive Fahrräder

Kabellose Dropper-Sattelstütze mit 225 mm Länge: Die neue Fox Transfer Neo 225

Rose Slab Plus

Rose Slab Plus im Test: Viel E-MTB für unter 5.000 Euro

Bulls Tokee Disc: Neues Kids-Hardtail mit echter MTB-Technik

WTB CZ Control

WTB CZ Control im Test: Der goldene Mittelweg für All-Mountain-Piloten?

Rose Backroad Unsupported: Bikepacking mit Bordelektrik

Truvativ Descendant

Truvativ Descendant im Test: Ehrlicher Arbeiter fürs Grobe

Fix Manufacturing Eflator im Test

Akku-Kompressorpumpe mit Digitalanzeige und Auto-Stopp-Funktion: Fix Manufacturing Eflator im Test

Gazelle Ultimate T11: Sportliches E-SUV des Traditionsherstellers

Supacaz Diamond Kush

Supacaz Diamond Kush im Test: Minimalismus für Puristen

Peaty's Monarch

Peaty's Monarch im Test: Klebriges Grip-Wunder?

ODI Vanquish

ODI Vanquish V2.1 im Test: Premium-Griff mit Protektoren-Technologie

Giant Tactal Pro

Giant Tactal Pro im Test: Viel Grip, wenig Show!

Robuste Taschen - Made in Italy: Bikepackingtaschen von Miss Grape

Ähnliche Beiträge

  • Tour de France #9: Merlier gewinnt den Sprint in Châteauroux
  • Tour de France #1: Jasper Philipsen gewinnt den spektakulären Auftakt
  • Tour de France 2025: Die Tour von Florian Lipowitz in 20 Bildern
  • Tour de France #21: Van Aert gewinnt spektakuläre Schlussetappe
  • Tour de France #21 Vorschau: Kein Sprint in Paris?
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH