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RadsportStraßenradsport

Saisonrückblick 2019: Die 10 Radsport Highlights auf der Straße (#10–7)

28. Oktober 2019 by Michael Behringer

Radsport Highlights 2019

Radsport: Die Straßenrad-Saison 2019 ist weitestgehend vorbei. Während sich die Profis ihre wohlverdiente Pause gönnen und sich schon auf das kommende Jahr vorbereiten, blicken wir noch einmal zurück. Denn: Auch 2019 gab es einige Radsport Highlights zu bestaunen. In unserem ersten von drei Teilen widmen wir uns den Plätzen #10 bis #7.

10) Remco Evenepoel betritt die Bühne des Profi-Radsports

Bei jungen Sportlern müssen wir mit Superlativen vorsichtig sein. Doch bei Remco Evenepoel kommen wir ohne sie nicht aus. Der erst 19-jährige Belgier gilt nämlich zweifellos als eines der größten Talente aller Zeiten. Bereits 2019 – in seiner ersten Profisaison – konnte er dies unter Beweis stellen. 24 Top-10-Resultate stehen zu Buche, darunter neun Saisonsiege, wenn wir die Ergebnisse der Hammer Series mit hinzuzählen. Besonders beeindruckt hat das Jahrhunderttalent schon zu Saisonmitte mit Rang vier in der Gesamtwertung der Presidential Tour of Turkey und seinem Gesamtsieg bei der Belgium Tour. Selbst Stundenweltrekordhalter Victor Campenaerts konnte dort das Hinterrad von Remco Evenepoel nicht mehr halten. Bei der Deutschland Tour setzte der Ausnahmeathlet zu einem seiner jetzt schon berüchtigten Soli an. Obwohl nicht von Erfolg gekrönt, staunten die Zuschauer nicht schlecht. Endgültig in der Weltklasse angekommen ist Remco Evenepoel dann im August bzw. September. Nachdem er die Clasica San Sebastian gewann, sicherte er sich im Zeitfahren den Europameistertitel und wurde nur wenige Tage später Vizeweltmeister. Wie gesagt: Bei Remco Evenepoel geht es eben nicht ohne Superlative.



9) Primoz Roglic bezwingt Adam Yates bei Tirreno-Adriatico um 0,31 Sekunden

Spannung pur durften die Zuschauer in diesem Jahr bei Tirreno-Adriatico erleben – und das ohne eine einzige Bergankunft. Nach sieben Etappen und insgesamt über 1.000 Kilometer sollten am Ende nur 0,31 Sekunden über den Gesamtsieg entscheiden. Im Abschlusszeitfahren von San Benedetto del Tronto knöpfte Primoz Roglic dem bisherigen Leader Adam Yates das Trikot doch noch ab. Damit darf die Rundfahrt wohl als knappstes Mehretappenrennen der Saison bezeichnet werden. Für Primoz Roglic war sie außerdem der Start in eine äußerst beeindruckende Saison. Nach seinem Sieg bei Tirreno-Adriatico und der UAE Tour gewann der Slowene auch die Tour de Romandie und die Vuelta a Espana. Am Ende des Jahres steht er damit zurecht auf Rang #1 der Weltrangliste.

8) Mads Pedersen, Matteo Trentin & Stefan Küng prägen das WM-Straßenrennen

Das Regenbogentrikot ist der Traum eines jeden Radprofis. Allein schon zum Kreis der Favoriten zu zählen, ist ein Ritterschlag für die Ewigkeit. Doch bei der Straßen-WM 2019 sollten nicht die Favoriten den Titel unter sich ausmachen. Vielmehr konnte sich bei schlechten Wetterbedingungen eine Gruppe lösen, welche die namhaften Favoriten auf Distanz hielt. Lediglich Mathieu van der Poel gelang es, den Anschluss herzustellen und um die Medaillen zu kämpfen. Doch kurz vor dem Ziel ging dem Topfavoriten die Puste aus. Er musste seine Begleiter ziehen lassen und wurde schließlich sogar von der Verfolgergruppe durchgereicht. So kämpften auf der Zielgeraden drei Leute um Gold, welche vor dem Start wohl kaum jemand auf der Rechnung hatte. Überraschend unterlag der Italiener Matteo Trentin im Sprint dem Dänen Mads Pedersen. Der Schweizer Stefan Küng sicherte sich Bronze.



7) Wout van Aert beweist beim Critérium du Dauphiné seine Vielseitigkeit

Definitiv ein Fahrer der Saison ist Wout van Aert. Der 25-jährige Belgier beeindruckte mit seiner Vielseitigkeit Zuschauer und Konkurrenten. Besonders sichtbar wurde dies beim Critérium du Dauphiné. Dort gewann er ein Zeitfahren und einen Massensprint. Außerdem ließ er sich auch auf hügeligem Terrain nicht abschütteln. Nicht schlecht für jemanden, der aus der Crosser-Szene kommt und seinen Fokus eigentlich auf die Eintagesklassiker gelegt hat. Gekrönt hat er seine starke Saison mit einem Etappensieg bei der Tour de France. Doch leider erlebte er bei der Grand Boucle auch den schwärzesten Moment seiner bisherigen Karriere. Im Einzelzeitfahren streifte er in einer Rechtskurve die Absperrgitter und verletzte sich schwer. Noch immer befindet er sich auf dem Weg zurück. Dort angekommen wird er auch 2020 wieder für Furore sorgen – egal auf welchem Terrain.



 

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Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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