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Reserve SL: Superleichte Laufradsätze mit Tune-Naben

27. Januar 2026 by Caspar Gebel

Produkt-News Reserve SL: Die junge Laufradmarke baut aus Tune-Naben und gewichtsoptimierten Felgen drei neue Radsätze für Bergetappen, Allround-Einsätze und Highspeed-Touren auf. 

Drei limitierte Highend-Radsätze mit Minimalgewicht stellt Reserve in Kooperation mit Tune vor: Mit dem topaktuellen Pico-Nabensatz des süddeutschen Komponentenherstellers sowie den Reserve-SL-Felgen geht es bis zu einem Gewicht von 1.140 Gramm hinunter.

Mit drei Radsätzen und sechs unterschiedlich tiefen Felgen ist man bei Reserve für jedes Terrain gewappnet.


 

Flachere, breitere Felge vorne

„Turbulent Aero“ steht bei Reserve für die Entwicklung von Laufrädern, die unter realen Bedingungen optimale Performance bieten sollen. Das Ergebnis sind breite Felgen mit U-förmigem Profil, außerdem unterschiedliche Profile für Vorder- und Hinterrad: Die vordere Felge ist weniger tief als die hintere, dafür aber breiter; auch die Maulweite unterscheidet sich, sodass der Vorderreifen tendenziell etwas breiter ausfällt. Dank „Semi hooked“-Felgen ist die Kompatibilität der Reifen kein Thema, und auch ein hoher Maximaldruck von 6,9 bar vereinfacht die Benutzung.

Reserve SL – die Highlights



  • Preis: 3.499 Euro pro Satz
  • Superleichte Carbonfelgen ab 305 Gramm
  • Nabensatz Tune Pico, 275 Gramm inkl. Verschlussringe
  • Jeweils 24 Vonoa-Carbonspeichen
  • Reserve SL 34|37: 1.140 g, VR/HR 502/638 g
  • Reserve SL 42|49: 1.290 g, VR/HR 564/726 g
  • Reserve SL 57|64: 1.470 g, VR/HR 646/824 g
Zum Tune-Nabensatz gehören superleichte Verschlussringe.
Ohne die Vonoa-Carbonspeichen geht es in dieser Gewichts-Liga nicht.

Felgengewicht ab 305 Gramm

Reserve hat seine ohnehin schon leichten Felgen um weitere 30 Gramm abgespeckt, was rechnerisch in extremen 305 Gramm für die 34 mm flache Vorderradfelge des Berglaufradsatzes resultiert. Die fast doppelt so tiefe Aero-Hinterradfelge bleibt beim SL-Radsatz gerade noch unter 500 Gramm. Speziell für die Reserve-Felgen hat Tube seine Pico-Naben entwickelt: Speichenbohrungen und Nabenflansche sind genau aufeinander abgestimmt, sodass die Vonoa-Carbonspeichen biege- und verdrehfrei eingelegt werden können. Der 275 Gramm leichte Nabensatz (inkl. superleichter Verschlussringe) ist mit extrem fein gerasterten Freilaufkörpern kompatibel – 69er oder 138er Teilung sind möglich.

Typisch Reserve ist das U-förmige Profil.
Zum Lieferumfang gehören die hauseigenen Fillmore-Ventile.


Alle drei Felgen-Kombinationen – 34/37, 42/49 und 57/64 mm – haben sich bereits beim Team Visma | Lease a Bike im Spitzen-Radsport bewährt: Mit den Berglaufrädern sicherte sich Jonas Vingegaard auf dem Weg zum Sieg bei der Vuelta 2025 Vorteile an steilen Rampen; den Allrounder mit mittleren Felgentiefen fuhr Simon Yates letztes Jahr zu einem Tour-Etappensieg und der Aero-Radsatz war bezeichnenderweise die Wahl von Wout von Aert auf der letzten Tour-Etappe übers Pariser Kopfsteinpflaster.

Wout van Aert siegte auf der Schlussetappe der Tour de France 2025 mit dem Aero-Radsatz – trotz Kopfsteinpflaster und steilen Rampen (Foto: Cor Vos).

Reserve ruft jeweils 3.499 Euro pro Radsatz auf, womit die limitierten Modelle fast doppelt so teuer sind wie die Standard-Laufräder in der einfachsten Variante mit DT-350-Naben. Zum Lieferumfang gehören die Tube-Verschlussringe, die hauseigenen Fillmore-Ventile sowie vier Vonoa-Ersatzspeichen, eine in jeder Länge. Dass vier unterschiedliche Speichenlängen zum Einsatz kommen, wäre dann auch das Einzige was man hier bemängeln kann.



reservewheels.com

Stichworte:#VMroadfeaturedLaufradsatzReserve Wheels

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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