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Radsport: Moscon drohen 6 Monate Sperre wegen gewalttätigem Verhalten

24. Januar 2018 by Michael Behringer

Moscon

Radsport: Gianni Moscon (Sky) könnte es bald an den Kragen gehen. Noch ist nicht ganz klar, was am 3. Oktober 2017 genau passiert ist und ob die Beweise für eine Sperre ausreichend sind. Im Falle einer Verurteilung muss Gianni Moscon wegen gewalttätigem Verhalten aber mit einer Sperre von bis zu sechs Monaten rechnen. Das Opfer Sebastian Reichenbach (FDJ) hat jedenfalls seine Aussage gemacht. Jetzt entscheidet wohl die UCI-Disziplinarkommission.

Moscon soll Reichenbach absichtlich vom Rad gestoßen haben

Am 3. Oktober 2017 kam Sebastian Reichenbach beim Eintagesrennen Tre Valli Varesine zu Fall. Direkt nach dem Rennen wurde bekannt, dass das französische Team FDJ den Italiener Gianni Moscon beschuldigt. Der gestürzte Schweizer behauptet, dieser hätte ihn in einer Abfahrt absichtlich vom Rad gestoßen. Videoaufnahmen scheint es von dieser Aktion nicht zu geben, doch einige Fahrer haben – ebenso wie Sebastian Reichenbach – ihre Aussage zu diesem Fall bereits abgegeben. Gianni Moscon wurde nach dem Bekanntwerden dieser Vermutung von seinem Team Sky für sechs Wochen suspendiert. Der Italiener selbst jedoch weist jegliche Schuld weiter von sich. Da der neue UCI-Präsident David Lappartient ankündigte, diesen Fall zu untersuchen, scheint nun wieder Schwung in die Thematik zu kommen.

David Lappartient:
„Ich beobachte die Moscon-Affäre sehr genau. Wenn er nach der rassistischen Beleidigung eines Fahrers einen von dessen Teamkollegen später von seinem Rad schubst, hat das nichts mit Radfahren zu tun.“



The crash has been caused by the dangerous behavior of one of his opponents, Gianni Moscon.

— Equipe FDJ (@EquipeFDJ) 3. Oktober 2017



Moscon verteidigt seinen Ruf

Der Fall Moscon-Reichenbach liegt jetzt bei der UCI-Disziplinarkommission. Die Regeln besagen, dass ein durch gewalttätige Handlungen auffälliger Fahrer zwischen einem und sechs Monaten gesperrt werden kann. Da die Schuld des Italieners aber noch nicht bewiesen ist, scheint eine solche Bestrafung aktuell nicht möglich zu sein. Er selbst ist jedenfalls fest entschlossen, seinen Ruf zu verteidigen. Dies ist auch dringend nötig, denn den besten Ruf hat der Sky-Profi schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Der Ursprung dieser Auseinandersetzung mit Sebastian Reichenbach liegt nämlich schon ein paar Monate zurück. Damals soll er Kevin Reza (FDJ) rassistisch beleidigt haben. Reichenbach meldete dies, weshalb viele nun vermuten, dass der Beschuldigte sich an dem Schweizer rächen wollte. Jetzt wird die Zeit zeigen, zu welcher Entscheidung die UCI nach der Anhörung aller Beteiligten kommen wird. Das Team Sky muss also in einem weiteren Fall abwarten …

I’m very sorry to hear that @reichenbach_seb was hurt after there was an accident in today’s race. I wish him the best recovery.

— Gianni Moscon (@GianniMoscon) 3. Oktober 2017



Stichworte:FDJMosconReichenbachRezaSkyUCI

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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