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Allgemein: Daniel Knyss siegt auf dem Hockenheimring

25. Mai 2014 by die Redaktion

knyss

Das Radrennen am Hockenheimring ist immer etwas ganz Besonderes. Es ist nicht nur eines der schnellsten Rennen im GCC, sondern auch das Einzige, bei dem der Start spät Nachmittags erfolgt. Dadurch bekommt es immer ein bisschen den Charakter eines Twilight-Kriteriums.

Aufgrund dieser späten Startzeit reisten die Rennfahrer und somit auch wir, das Merkur Cycling Team erst Samstags direkt vorm Rennen an. Schnell alle begrüßen, Startunterlagen abholen, und auf die Rennstrecke. Jedoch blieb auch diesmal genug Zeit, um die vergangenen Tage und die Erlebnisse der letzten Trainingseinheiten und Rennen, die die einzelnen Fahrer in ihrer Heimat absolviert haben, Revue passieren zu lassen. Vor allem der legendäre Sieg im Alleingang von Stefan in Berlin stand dabei im Mittelpunkt.



Kurz vor dem Start fanden wir uns nochmals zusammen und gingen die verschiedenen taktischen Optionen durch, die uns Enrico mit auf den Weg gegeben hatte. Wir waren alle heiß auf das Rennen, dementsprechend gut war die Stimmung – wir hatten ein gutes Gefühl.

merkur1

Die Sonne stand schon tief, als wir uns an der Startlinie einfanden. Wie immer war es schön, die vielen Gesichter des GCC’s zu sehen! Diesmal starteten ja auch die Fahrer der kurzen Strecke mit uns. Eine ganz neue Erfahrung.



Dann erfolgte der Startschuss für 15 Runden auf dem Ring. 90 flache Kilometer lagen vor uns und vor allem aufgrund der Beteiligung der kurzen Strecke war das Rennen von Anfang an schnell und von Attacken geprägt. Diese waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt.

Nach 10 Runden lag das Augenmerk auf dem Zielsprint der kurzen Runde. Für uns bedeutete das, aufmerksam bleiben und Stürze vermeiden. Das war ohnehin eins der Hauptschwierigkeiten, da bei einem so schnellen und flachen Kurs die Sturzgefahr allgemein immer etwas höher ist. Das Team hielt sich jedoch meist geschlossen in der Spitze des Feldes auf, weshalb wir nur zwei kleinere Zwischenfälle von Christian und Christine verkraften mussten, die jedoch beide das Rennen stark abschließen konnten.

Als es dann auf die letzte Runde ging, wurde es hektischer. Viele Fahrer, die im Zielsprint dabei sein wollten, versuchten sich das richtige Hinterrad zu suchen. Wir und das Team Bürstner Dümo setzten all unsere Männer und Kräfte ein, um das Feld weiterhin schnell zu halten und somit letzte Attacken zu vermeiden. Zudem ist es bei einem lang gezogenen Feld immer etwas leichter, die Sprinter in die richtige Position zu fahren. Als wir dann 600 Meter vor dem Ziel um die letzten Spitzkehre fuhren, sortierte sich das Feld ein letztes Mal. Leider wurden Stefan und Till, unsere Anfahrer für den Sprint, eingeklemmt. Daniel und ich, die wir als erste um die Kehre kamen, schauten uns an und es war eine Entscheidung von Sekunden. Solange Till und Stefan nicht nach vorn kamen, würde ich versuchen, die letzten Meter für Daniel vorzubereiten. Wir reihten uns ein und bis 150 Meter vor dem Ziel mobilisierte ich alle verbliebenen Kräfte, ehe Daniel loslegte und an mir vorbei sprintete. Sandro Kühmel folgte ihm am Hinterrad und so hatte ich den besten Platz um die Sprint hautnah zu beobachten. Spannend blieb dieser bis zum letzten Meter, doch Daniel konnte seine starken Leistungen in diesem Jahr unterstreichen und siegte vor Sandro und Till, der doch noch einen Weg aus dem Pulk gefunden hatte und einen perfekten Sprint hinlegte. Dieser dritte Platz ist definitiv eine Demonstration seiner Stärke und auch gleichzeitig eine Belohnung für die viele Arbeit die er schon für das Team in diesem Jahr geleistet hat.



Christoph und ich landeten auch noch in den Top Ten und somit gewannen wir denkbar knapp vor dem Team Bürstner Dümo die Teamwertung in Hockenheim. Unser Gefühl hat uns also nicht betrogen. Wir lieferten an diesem Samstagabend beste Ergebnisse. Das Team spielt sich auch in diesem Jahr immer mehr ein, die Verständigung im Rennen läuft reibungslos und oft ohne große Worte – ein Blick oder Fingerzeig genügt.

Nun gilt es fleißig zu trainieren, um auch im nächsten Rennen in Schleiz wieder ganz vorne mitzuspielen. Dort erwartet uns wieder eine ganz anderes Terrain, so wird uns nie langweilig.

Beste Grüße,



euer Friedrich

Stichworte:Daniel KnyssMerkur Cycling TeamTill Baltes

Über die Redaktion

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