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Radsport

Radsport: Mailand-San Remo: Degenkolb macht den Sack zu

22. März 2015 by die Redaktion

degenkolb_mailand-sanremo

Radsport: Bei auf lange Strecken kaltem und nassem Wetter wurde heute der erste Radsport-Klassikers des Jahres 2015 ausgetragen. Vor dem Rennen Mailand – San Remo machten sich vor allem der Sieger des Vorjahres, Alexander Kristoff, Peter Sagan und Fabian Cancellara Hoffnungen auf den Sieg. Aber auch Andre Greipel, John Degenkolb und Gerald Ciolek, der Mailand – San Remo vor zwei Jahren gewonnen hatte, standen in den Startlöchern der über 293 km verlaufenden „Classicissima“.

mailand_sanremo1



Ein Deutscher, der schon vor dem Rennen den Zug aufs Podium hatte, und am Ende hatte er dann wirklich die Nase vorn. John Degenkolb von Giant-Alpecin zeigt beim ersten Klassikers dieses Frühjahrs, dass er in hervorragender Form ist. Am Ende hängte Degenkolb sie alle ab, der Sieger von Mailand – San Remo 2014, Kristoff, musste miterleben, wie der deutsche Radprofi aus seinem Windschatten heraus zum Sieg sprintet.

bora

Die großen Favoriten abgeschlagen im Sprintfinish

John Degenkolb hatte am Ende den besseren Zug im Finish, und verwies damit die großen Favoriten des Feldes, Kristoff, Sagan und Cancellara auf die Plätze. Alexander Kristoff konnte immerhin noch den 2. Platz sichern, Peter Sagan von Tinkoff-Saxo musste sich mit dem 4. Platz begnügen, und für Fabian Cancellara von Trek-Factory reichte es gar am Ende nur zu einem 7. Platz.



Degenkolb hat damit in einem Rennen, das am Ende schon fast entschieden war, eindrucksvoll bewiesen, welch starker Rennfahrer er ist, und wie stark sowohl Beine wie auch Nerven bei ihm sind. Zwei Jahre nach dem Mailand – San Remo Sieg von Gerald Ciolek konnte sich damit erneut ein Deutscher den Sieg beim italienischen Frühjahrsklassiker sichern.

Kristoff fast abgeschlagen im Feld

Bereits Kilometer vor dem Ziel musste sich einer der großen Favoriten auf den diesjährigen Sieg bei Mailand – San Remo fast geschlagen geben. Vorjahressieger Alexander Kristoff von Katusha hatte mit Schwierigkeiten zu kämpfen und fuhr am Ende des Feldes, konnte sich dann aber dank seiner Mannschaft wieder herankämpfen. Für den Sieg reichte es aber für Kristoff am Ende dann doch ganz knapp nicht mehr.

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Endstand Mailand-San Remo

1. John Degenkolb (Erfurt) – Team Giant-Alpecin              6:46:16 Std.
2. Alexander Kristoff (Norwegen) – Team Katusha
3. Michael Matthews (Australien) – Orica GreenEdge
4. Peter Sagan (Slowakei) – Tinkoff- Saxo
5. Niccolo Bonifazio (Italien) – Lampre-Merida
6. Nacer Bouhanni (Frankreich) – Cofidis
7. Fabian Cancellara (Schweiz) – Trek Factory Racing
8. Davide Cimolai (Italien) – Lampre-Merida
9. Tony Gallopin (Frankreich) – Lotto Soudal
10. Edvald Boasson Hagen (Norwegen) – MTN Qhubeka
alle gleiche Zeit

Sieg von Degenkolb macht Lust auf mehr

Es ist ein Jahr, in welchem der Radsport in Deutschland endlich wieder auf weitere Strecken mehr Zuschauer gewinnen könnte. Die Tour de France wird erstmals wieder von einem öffentlich-rechtlichen Sender, dem Ersten, live übertragen werden. Degenkolbs Sieg macht Hoffnung darauf, dass das Thema Doping nicht mehr das bestimmende Thema sein wird beim deutschen Radsport, sondern die Siege sauberer Fahrer, die zu neuen Vorzeigestars werden könnten und sollten.
degenkolb_mailand-sanremo2

Videostream der letzten 40km (Unfall Ciolek ab Minute 52):

https://www.youtube.com/watch?v=Rc6GAUHo3_E
 



Stichworte:Mailand-San RemoNewsRadsport

Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

Trackbacks

  1. Radsport Highlights: Degenkolb gewinnt 2015 zwei Monumente sagt:
    18. Mai 2020 um 00:01 Uhr

    […] Rudi Altig, Erik Zabel und Gerald Ciolek ist John Degenkolb im Jahr 2015 bei Mailand – Sanremo als vierter Deutscher der Sieg gelungen. Als Mitfavorit ins Rennen gegangen, war es dann doch für […]

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