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E-Mountainbikes: Test: Centurion Numinis E 2000.27 DX – Fahrspaß rauf und runter

16. September 2015 by Marcus Degen

 

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Test: Viel Federweg, eine riesengroßer Übersetzungsbereich und das neue Bosch-Display machen das Numinis E 2000.27 DX von Centurion zum attraktiven E-Tourenfully. 



Ganz schön hochbeinig schaut es aus, das aktuelle E-Fully der Magstädter. Und angesichts des immensen Federwegs und dem anvisierten Tummelplatz dieses E-Bikes – schwere Trails und harte Abfahrten – ist eine große Tretlagerfreiheit auch sinnvoll. 120 mm Weg bietet die Rock Shox Reba RL, ebenso der Mehrgelenks-Hinterbau. Keine Ahnung, was für ein Hindernis dieses Rad aufhalten soll, das dazu noch mit breiten 650B-Schlapen über die Trails gleitet. Sichere Bodenhaftung bei Highspeed und viel Traktion an Steilpassagen sind die Vorzüge des Konzepts, und mit „steil“ sind die wirklich extremen Dinger gemeint. Denn mit dem Bosch-Antrieb in der Performance-Variante, gepaart mit Elfgang-Schaltung von SRAM, dürfte jeder Anstieg fahrbar sein, der keine Rolle rückwärts provoziert – und damit das nicht passiert, lässt sich die Gabel um bis zu vier Zentimeter absenken.

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US-Komponentenhersteller SRAM gibt dem Centurion seinen innovativen 10-42-Zahnkranz mit auf den Weg, dessen riesiger Rettungsring auch noch bei Schrittgeschwindigkeit hohe Tretfrequenzen erlauben dürfte. Damit gehört das Numinis zu denjenigen E-MTBs, die einen besonders großen Übersetzungsbereich bieten.



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Saubere Schweißnähte und teils integrierte Züge werten den in typischer Centurion-Manier dezent lackierten Alu-Rahmen auf. Die Sitzhaltung ist dank kurzem Vorbau und Sattelstütze ohne Versatz kompakt und eher aufrecht, was für Entspannung auf langen Touren sorgt und weniger versierten Bikern entgegenkommt. Keine Frage: die Wohlfühlgeometrie ist sponatn der größte Pluspunkt des Numinis E.

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Interesant ist, dass Centurion das Numinis E 2000.27 in zwei Varianten anbietet. Hier vorgestellt ist das Modell mit dem bewährten Intuvia-Display von Bosch. Optional erhältlich ist es auch mit dem neuen Nyon-Display, das unter anderem individuell konfigurierbare Unterstützungsstufen sowie ein Navigationssystem bietet; 250 Euro Aufpreis sind für diese Variante fällig. Das Numinis E 2000.27 konnte sich übrigens bereits einen Testsieg des Fachmagazins „World of MTB“ sichern – und dazu gehört schon einiges.

Fazit:

Das Numinis E ist eine interessante Alternative für alle, die ein vollwertiges Fully suchen, sich bergauf aber etwas schwerer tun, schneller oben sein wollen oder auch stark unterschiedliche Leistungsniveaus einer Fahrgemeinschaft (Pärchen) ausgleichen wollen. Das alles zu einem sehr fairen Preis.

Spezifikationen:

  • erhältliche Grössen: 43, 48, 53 cm
  • Rahmen: Numinis E, AL, E-Thru 12×142
  • Gabel: Rock Shox Reba RL, 120mm 15QR
  • Federbein: Rock Shox Monarch RL 190×51 mm
  • Schaltwerk: Sram X01
  • Schalthebel: Sram X01
  • Bremshebel: Shimano M675
  • Bremse: Shimano SLX 180 mm
  • Kurbelgarnitur: FSA CK-745 ISIS, 15 Z.
  • Kette: KMC X-11L
  • Felge: Fulcrum Red Power
  • Kassette: Sram CS-XG-1195, 10-42 Z.
  • Reifen: Schwalbe Rocket Ron / Racing Ralph Evo. 57-584
  • Lenker: FSA Afterburner Rise, 740 mm
  • Vorbau: FSA Afterburner, 6°
  • Steuersatz: FSA No.55E-SL
  • Sattelstütze: FSA Afterburner XC-190, 31.6 mm
  • Sattel: Procraft Race
  • Display: Bosch Intuvia (optional Nyon)
  • Motor: Bosch Perf. Line
  • Batterie: Bosch PowerPack Std. 400Wh
  • Gewicht: 20,1 kg (RH 53 cm)
  • Preis: 4.159 Euro (4.399 Euro)
  • Website des Herstellers
Stichworte:Centurion NuminisE-MountainbikeE-MTBEinzeltestNewsTests

Über Marcus Degen

Marcus Degen ist Chefredakteur und Geschäftsführer von Velomotion. Als Niederbayer aus Leidenschaft genießt er die Vorzüge der Region sowohl auf dem Fahrrad als auch kulturell und kulinarisch. Bereits 2003 gründete er das deutsche Radsportmagazins Procycling und war für neun Jahre dessen Chefredakteur. Während dieser Zeit gründete er auch die Magazine Fahrrad News und World of Mountainbiking. Er hat Physik und Ingenieurwesen in München studiert und war bereits als Schüler im Radsport und später als Triathlet aktiv. 2013 startete er mit dem digitalen Fahrrad-Magazin Velomotion.de.

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